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WHB. Heimat. Westfalen.
Mitglieder des Arbeitskreises Wandern im Münsterland bei einem Treffen in der Geschäftsstelle des WHB. Foto/ Andre Siegel/WHB

Arbeitskreis Wandern im Münsterland

Der Westfälische Heimatbund betreut ein knapp 4.000 Kilometer umfassendes Netz aus Wanderwegen im Münsterland. Ohne das ehrenamtliche Engagement seiner 65 Wegemarkiererinnen und Wegemarkierer, die in ihrer Freizeit dafür sorgen, dieses Netz aus Haupt-, Rund- und Themenwegen auf dem aktuellen Stand zu halten, wäre diese Aufgabe nicht umsetzbar.

Umso erfreulicher zeigt sich der Fachbereich Wandern, dass er seit April dieses Jahres zusätzlich auf die Unterstützung eines neu gegründeten Arbeitskreises zurückgreifen kann.

Auf der Idee eines engagierten Wegemarkierers basierend, konnten sich neun weitere Mitstreiter dafür begeistern, dem Fachbereich zukünftig beratend – aber vor allem auch mit anpackend – zur Seite zu stehen.

Dabei spiegelt der Arbeitskreis im Kleinen wider, was das Wandern generell ausmacht: Unter dem verbindenden Interesse für das Wandern im Münsterland kommen verschiedene Altersgruppen aus dem ganzen Münsterland zusammen, um ihre unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und Expertisen einzubringen.

Konkrete Handlungsfelder des Arbeitskreises betreffen die Öffentlichkeitsarbeit, Verbesserung der Außenwahrnehmung, Projektbegleitung und die Erweiterung der Netzwerke mit Blick auf mögliche Sponsoren. Bei all diesen Themen profitiert der Arbeitskreis enorm von den individuellen Erfahrungen der einzelnen Mitglieder.

So konnte bereits nach den ersten beiden Treffen der Entwurf für ein potentielles Corporate Design des Fachbereichs mit eigenem Logo und die grafische und thematische Überarbeitung der Rundwanderwege erarbeitet werden.

Kerngeschäft und gleichzeitig größtes Projektfeld ist aber natürlich die Wegearbeit selbst.

Hier hat man sich die Überarbeitung des Wegenetzes zum Ziel gesetzt, wobei es konkret um die Optimierung der Rundwanderwege geht, die in ihren Verläufen optimiert und möglichst zertifizierbar gemacht werden sollen. Und auch die Hauptwanderwege sollen aufgehübscht werden. In einem ersten Schritt greift man hierzu einen älteren Vorschlag auf und erarbeitet Vorschläge für die Benennung der jeweiligen Wege nach Vorbild des SGV.