AKTUELLES

Ordentliche Mitgliederversammlung 2021

Einladung

Die ordentliche Mitgliederversammlung des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) findet am 1. Dezember 2021 in physischer Form in der Stadthalle Münster-Hiltrup statt.

Einladung Mitgliederversammlung 2021 mit Beschlussvorlagen

Anmeldebogen

Datenschutzerklärung zur Mitgliedschaft im Westfälischen Heimatbund

Es wird um Anmeldung bis 17.11.2021 unter whb[at]whb.nrw gebeten.


Nachwuchs finden -

WHB-Online-Workshop zur neuen Freiwilligengeneration am 28. Oktober 2021

Vielen Heimatvereinen fehlt der Nachwuchs. Und sie wissen nicht, wie sie jüngere Menschen ansprechen und sie für ein Mitmachen im Verein einladen können. Diesem Thema nimmt sich der WHB an. Im Workshop wird zunächst die Generation der etwa 20- bis Mitte 30-Jährigen vorgestellt. Für welche Themen brennen junge Menschen? Haben junge Engagierte überhaupt noch Interesse am klassischen Ehrenamt oder sind wirklich nur noch kurzfristige Einsätze oder Projekte im Trend? Bevorzugen sie ein Engagement online oder kann man sie noch für ein Ehrenamt im analogen Raum gewinnen? Mit Hilfe von Studien, Umfragen und Modellen wird diesen Fragen genauer nachgegangen.

Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen erarbeiten die Teilnehmenden anschließend konkrete Strategien, um die neue Freiwilligengeneration für ein Mitmachen im Heimatverein zu gewinnen und nehmen erste Ideen, Methoden und Umsetzungsvorschläge für die Gewinnung junger Menschen mit nach Hause. Der Workshop umfasst einen Mix aus Theorie und interaktiven Übungen.  

Nachwuchs finden – Workshop zur neuen Freiwilligengeneration
am Donnerstag, 28.10.2021, von 17:00 bis 20:00 Uhr
Referentin ist Rebekka Hesse, Koordinatorin des Bereichs Partner- und Freiwilligenmanagement beim Berliner Sozialunternehmen vostel volunteering UG

 
Anmeldung
Für Ihre Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Diese richten Sie bitte mit Ihrem Namen und der Bezeichnung Ihrer Organisation bis zum 21.10.2021 an folgende Adresse: whb[at]whb.nrw


„Rolle vorwärts“ –

der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen 2021

Bereits zum vierten Mal wird in 2021 „Rolle vorwärts“ – der Preis des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) für frische Ideen verliehen. Mit dieser Auszeichnung prämiert das Kuratorium des WHB seit 2015 in zweijährigem Rhythmus besonders vorbildliches bürgerschaftliches Engagement von Heimatakteurinnen und -akteuren in Westfalen.

Die Zahl der Bewerbungen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In 2021 sind über 60 Einsendungen eingegangen, welche das breite und vielgestaltige ehrenamtliche Wirken veranschaulichen. Die vielen qualifizierten Projekte haben der Jury die Entscheidung nicht leichtgemacht. Das Votum fiel dennoch einstimmig aus.

Besprechung zur Auswahl der geeigneten Pflanzen. Foto: Günther Langer/ Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach

Der Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach e. V. wird für den "Gemeinschaftsgarten: Lebensmittel als Kultur- und Gemeingut" als impulsgebendes Projekt für die Heimatarbeit in Westfalen in der Kategorie Innovation ausgezeichnet.

"Draußen sein" ist das Motto der "Kiebitz-Kids" des Heimatvereins Bockhorst. Betreuer Reiner Exner erläutert den Kindern die nächste Aktion und was es dabei Spannendes zu entdecken, aber auch zu beachten gibt. Foto: Dieter Gorgs

Der Heimatverein Bockhorst e. V. erhält den Nachwuchspreis, der an ein außergewöhnlich engagiertes Projekt von, für und mit jungen Menschen, die "Kiebitz-Kids", vergeben wird.

Die Auszeichnungen werden in der Kategorie Innovation durch die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung sowie in der Kategorie Nachwuchs durch die Sparkassen in Westfalen-Lippe gestiftet. Dotiert ist der Preis mit jeweils 4.000 Euro.

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Stellenausschreibung

Projektmanagement "Ehrenamtsentwickung"

Für die Umsetzung des Förderprojektes "Zukunft des Ehrenamtes in Südwestfalen sichern" ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle zu besetzen:

Projektmanager:in – m/w/d mit 30 Wochenstunden.

Hier gelangen Sie zur Stellenausschreibung.

Weitere Informationen.



Chancen und Qualitäten, aber auch Problemlagen kleiner Museen und mögliche Lösungswege standen während der Tagung im Fokus. Foto/ WHB/Greta Schüttemeyer

Tagung „Kleine Museen im Wandel“

als Videoaufzeichnung bei YouTube abrufbar

Am 26. August 2021 fand die Tagung „Kleine Museen im Wandel“ als Teil des gleichnamigen Kooperationsprojektes von LWL-Museumsamt für Westfalen, Westfälischem Heimatbund e. V. (WHB) und Museumslandschaft Hochsauerlandkreis statt. Während der Corona-bedingt verschobenen Veranstaltung wurden mit überregionaler fachlicher Beteiligung Qualitäten, aber auch Problemfelder kleiner Museen behandelt und Lösungswege diskutiert. Rund 65 Teilnehmende waren ins Kaiserhaus nach Arnsberg-Neheim gekommen, um sich über Sorgen und Chancen vereinsgetragener Häuser auszutauschen. Zugleich wurde die Tagung live gestreamt.

Besonders in ländlichen Räumen stehen ehrenamtlich getragene Museen mit Blick auf zeitgemäßes Sammeln, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln wie auch eine zukunftsfeste Aufstellung der Trägervereine vor großen Herausforderungen. Die drei Projektpartner arbeiten seit Jahren an der Revitalisierung der Strukturen und Handlungsformen in diesem Feld und ergänzen sich mit ihrer Expertise. Mit dem Projekt „Kleine Museen im Wandel“ sollen hier weitere Impulse gesetzt werden. Der Hochsauerlandkreis mit seiner vielfältigen Museumslandschaft dient dabei als Bezugsrahmen.

Aus dieser Region wurden bereits im vergangenen Jahr zwei Einrichtungen, das Museum der Stadt Marsberg und die Pastoren SCHEUNE in Medebach-Düdinghausen, von einer Jury ausgewählt. Zusammen mit den Projektpartnern erarbeiten sie eine optimierte Dauerausstellung und neue, zielgruppenorientierte Vermittlungsansätze mit Modellcharakter. Zudem werden die Einrichtungen in einem mehrmoduligen Qualifizierungsprogramm in vereinsbezogenen und museumsspezifischen Kompetenzen fortgebildet. Innerhalb des Netzwerkes erhalten die Museen dadurch Multiplikatorenfunktion.

Das Projekt wird mit einer Förderung durch die Regionale Kulturpolitik des Landes NRW ermöglicht.

Die Aufzeichnung der Tagung ist für alle Interessierten ab sofort auf dem YouTube-Kanal des WHB abrufbar:

https://youtu.be/y55GUo_c7Cg
 

Schriftliche Zusammenfassungen:

Panel I - Ausstellen und Vermitteln

Panel II - Sammeln, Entsammeln und Bewahren

Panel III - Zielgruppen und Qualifizierung

 

Gefördert vom


Gerd Meyer-Schwickerath, Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative, Hans Moormann, Vorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative, Stephanie Krause von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in NRW und Matthias Löb (WHB) nach der Vertragsunterzeichnung. Foto/ Stefan Werding

Gründung der Westfalen-Akademie

Kooperationsvereinbarung zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements in Westfalen unterzeichnet

Die Bereitschaft, sich aktiv für das Gemeinwohl einzubringen, ist seit Jahren sehr hoch, wie Erhebungen - so zum Beispiel der ZiviZ-Survey - immer wieder belegen. Wie kann dieses Engagement angemessen gefördert und honoriert werden? Diese Frage haben sich auch die Gründer der „Westfalen-Akademie“ gestellt. Für die Vorsitzenden der Stiftung Westfalen-Initiative, Dr. Hans Moormann, des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB), Matthias Löb, und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen e. V. (lagfa NRW e.V.), Stephanie Krause, liegt die Antwort in der Bereitstellung eines trägerübergreifenden, allen offenstehenden und möglichst kostenfreien Seminarangebots für Engagierte in Westfalen und Nordrhein.

Das bereits im Herbst 2020 angelaufene Kooperationsprojekt „Westfalen-Akademie“ der Stiftung Westfalen-Initiative, der lagfa NRW und des WHB wurde mit der Vertragsunterzeichnung der Kooperationspartner am 7. September in Münster besiegelt.

Die Kooperationspartner möchten Engagierten einerseits damit etwas zurückgeben und sie andererseits für ihren Einsatz rüsten. Denn bürgerschaftliches Engagement spielt eine prägende Rolle in unserer Gesellschaft. Es stiftet Zusammenhalt in Gemeinden und Vereinigungen, es fördert den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern untereinander, aber auch mit der Politik, es gestaltet das Leben in unserer nahen Umgebung. Dazu ermöglicht freiwilliges Engagement Freizeiterholung durch Kultur und Sport, es unterstützt den Schutz unserer Umwelt und macht sich stark für Schutzbedürftige.

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Digitale Westfalen-Akademie

Weitere kostenlose Fortbildungen für bürgerschaftlich Engagierte

Die Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen (lagfa NRW e. V.) und der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) möchten mit einer Seminarreihe für Ehrenamtliche das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen und darüber hinaus stärken. Ziel ist es, ein kostenloses und niedrigschwelliges Fortbildungsangebot zu schaffen, welches die praktische Vereinsarbeit erleichtern soll. Die „Westfalen-Akademie“ soll Ehrenamtlichen und Mitarbeitende von gemeinnützigen Organisationen als Angebot dienen, um aktuelle Fragen ihrer Arbeit aufzugreifen und diese (interaktiv) zu klären.


Online-Seminare im Herbst 2021

 

Öffentlichkeitsarbeit für Vereine

  • Zielgruppen, Kanäle und Themen in der Öffentlichkeitsarbeit von Vereinen
  • Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 17 Uhr
  • Referentin: Kerstin Gildner, erzähl davon


Pressearbeit für Vereine

  • Redaktionsarbeit verstehen, Themen pitchen und Beziehungen zur Presse aufbauen
  • Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 17 Uhr
  • Referentin: Esther Ecke, Die Ecke – PR auf den Punkt


Haftungsfragen in Vereinen

  • Verantwortlichkeiten von Vereinsvorständen, Minimierung von Haftungsrisiken
  • Dienstag, 9. November 2021 um 17 Uhr
  • Referentin: RA Sigrun Mast


Versicherungen für Vereine

  • Welche Versicherungen brauchen Vereine? Wie helfen diese, Haftungsrisiken zu reduzieren?
  • Donnerstag, 25. November 2021 um 17 Uhr
  • Referent: Dirk Erdelt, Union Versicherung


Buchführung für Vereine Teil I

  • Grundlagen der Buchführung für Vereine und gemeinnützige Organisationen
  • Donnerstag, 9. Dezember 2021 um 17 Uhr
  • Referent: Wolfgang Pfeffer, Vereinsknowhow.de


Buchführung für Vereine Teil II - Jahresabschluss

  • erfolgreiche Erstellung der Jahresabschlussrechnung
  • Donnerstag, 20. Januar 2022 um 17 Uhr
  • Referent: Wolfgang Pfeffer, Vereinsknowhow.de


Zur Anmeldung für eines oder mehrere der oben genannten Seminare schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Angabe Ihres Namens, Ihrer Organisation und Ihrer E-Mail-Adresse an westfalen-akademie[at]lagfa-nrw.de

 

Die Seminare "Haftungsfragen in Vereinen", "Versicherungen für Vereine", "Buchführung für Vereine Teil I" sowie "Burchführung für Vereine Teil II - Jahresabschluss" der Westfalen-Akademie werden gefördert von der Staatskanzlei des Landes NRW.


Corona-Schutzverordnung überarbeitet

Die Corona-Schutzverordnung in NRW, gültig vom 1. Oktober bis zum 29. Oktober 2021, wurde überarbeitet. Danach gilt ab dem 1. Oktober 2021 unter anderem ein Verzicht auf die Maskenpflicht im Freien, die Möglichkeit, einen PCR-Test durch kurzfristige Schnelltests zu ersetzen sowie Erleichterungen für Gastronomen und Veranstalter.

Die inzwischen bekannte 3G-Regelung, die seit Anfang August landesweit für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen gilt, bleibt bis auf Weiteres bestehen.

3G-Nachweis

In bestimmten Situationen ist es weiterhin erforderlich, sich als Genesener, Geimpfter oder Getesteter auszuweisen. Das gilt etwa bei Veranstaltungen in Innenräumen, Innengastronomie und Großveranstaltungen im Freien ab 2.500 Personen. Hier reicht ein negativer Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden alt).

Unabhängig von der Inzidenz muss man an vielen Orten keinen 3G-Nachweis erbringen. Dies betrifft etwa Museen, Bibliotheken, Zoos und vergleichbare Einrichtungen.

Maskenpflicht und AHA+L-Regeln

Es besteht vielerorts weiterhin unabhängig von Inzidenz-Werten und für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer Maske. Das gilt etwa im öffentlichen Personennahverkehr und in Innenräumen mit Publikumsverkehr mit Ausnahme von Clubs, Diskos und privaten Feiern mit Tanz. Auf das Tragen einer Maske kann ausnahmsweise in Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Versammlungen, Tagungen, Messen und Kongressen an festen Sitz- oder Stehplätzen verzichtet werden, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind.

Die AHA-Regeln gelten ansonsten generell weiterhin als Empfehlung; bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln sind in Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr verpflichtend umzusetzen. Bestimmte Vorgaben und Empfehlungen wurden in einer Anlage zur Verordnung zusammengefasst.

Neu: Keine Maskenpflicht mehr im Freien

Die neue Coronaschutzverordnung sieht unter anderem den Wegfall der Maskenpflicht im Freien vor. Bislang galt, dass in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern sowie bei Sport-, Kultur- und sonstigen Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Besucherinnen und Besuchern das Tragen einer Maske erforderlich war. Diese Pflicht fällt weg. Trotzdem wird weiterhin auch im Freien das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, typischerweise ist das insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen der Fall.

Neu: PCR-Test kann durch kurzfristigen Schnelltest ersetzt werden

Überall dort, wo bislang nicht immunisierte Personen einen PCR-Test als Zugangsvoraussetzung (z. B. Diskotheken) oder als Bedingung für den Entfall der Maskenpflicht (z. B. Chorproben) benötigt haben, kann ab 1. Oktober auch alternativ ein Schnelltest verwendet werden, wenn dieser höchstens sechs Stunden alt ist.
 
Neu: Mehr Zuschauer bei Großveranstaltungen

Bei Großveranstaltungen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnlichem) entfällt die absolute Obergrenze von 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vollständig. Bei Großveranstaltungen im Freien wird darüber hinaus die relative Obergrenze von 50 Prozent der regulären Zuschauerkapazität gelockert. Hier können nun alle Sitzplätze voll belegt werden, wenn die  Veranstalter sicherstellen, dass außerhalb der Plätze Masken getragen werden.
 
Neu: Keine besonderen Abstände/Trennwände in der Innengastronomie mehr vorgeschrieben
In der Innengastronomie sind keine besonderen Abstände oder Trennwände zwischen den Tischen mehr zwingend erforderlich; vielmehr wird die Einhaltung des Abstands oder Trennwände lediglich empfohlen. Es bleibt aber bei der Maskenpflicht außerhalb des festen Sitz- oder Stehplatzes.


Eröffnung des Schulwanderweges am Alten Hof Schoppmann mit Dr. Silke Eilers (WHB), Peter Michalowski (Heimatverein), Catharina Kähler (Naturschutzzentrum), Dr. Irmtraud Papke (Biologisches Zentrum) (hinten v.l.) und Thomas Zimmermann (Naturschutzzentrum) (vorne); Foto/ WHB

Spielerisch Natur und Kultur erkunden

Neuer Schulwanderweg im Münsterland eröffnet

Wandern – das ist doch nur etwas für Ältere? Keineswegs, wie der durch Corona noch einmal verstärkte Trend zur Erkundung der Umgebung per pedes zeigt. Draußen unterwegs sein, gemeinsam Natur erleben und Spannendes aus der Vergangenheit entdecken – das ermöglicht der neue Schulwanderweg in Nottuln-Darup im Münsterland, den der Westfälische Heimatbund, das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld, das Biologische Zentrum des Kreises Coesfeld, der Heimatverein Darup und die Baumberge-Touristik nun eröffnet haben.

„Mit diesem neuen Angebot, in welches alle Kooperationspartner ihre jeweilige Expertise eingebracht haben, können junge Menschen Kultur und Natur mit allen Sinnen erfahren“ so WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers. „Das Projekt mit seinen verschiedenen Bausteinen von einem Entdeckerbuch und Karte über Schulprogramme ab Klasse 3 bis hin zum Hörbuch besitzt in der Region Pilotcharakter und soll als übertragbares Format impulsgebend für andere Orte wirken.“

Cover des von Westfälischem Heimatbund und Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld herausgegebenen Entdeckerbuches zum Schulwanderweg; Grafik/ Lars Baus

Die elf ausgewählten Anlaufpunkte auf dem Wanderweg sind Bestandteil der eigens für den Weg konzipierten Geschichte „Die kaputte Kuckucksuhr“. Familien können auf dem ausgeschilderten Wanderweg den Hauptfiguren folgen und mit dem Buch und der dazugehörigen Karte gemeinsam die Handlungsorte entdecken sowie Aufgaben und Fragen dazu lösen.

„Neben den spannenden kulturellen Stationen ist die lokale Natur auch einen extra Blick wert“, so Catharina Kähler, Autorin der Geschichte und Mitarbeiterin des Naturschutzzentrums. Gemeinsam mit Sandra Dirks und Lars Baus entwickelte sie die Zeitreise der Familie. „Die Baumberge sind naturkundlich sehr besonders und ich freue mich, dies den Kindern und Familien mit dem Buch näher bringen zu können“.

Die Geschichte gibt es auch als Hörbuch für zu Hause oder unterwegs. Die Audio-Dateien können Kapitel für Kapitel mit den QR-Codes auf der Karte heruntergeladen und angehört werden. Zudem bietet das Biologische Zentrum begleitete Wanderungen für Schulklassen. Dabei werden Steine und Pflanzen in die Hände genommen, Unterschlupfmöglichkeiten für Fledermäuse vorsichtig aufgespürt und historische Besonderheiten an Gebäuden entdeckt.

Durch die verschiedenen Aufgaben unterwegs werden die jungen Entdeckerinnen und Entdecker bestärkt, sowohl die heimischen Tiere und ihre Lebensräume, aber auch die lokale Geschichte kennenzulernen.

 

 

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WHB-Vorsitzender Matthias Löb, Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler und WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers bei der Buchvorstellung (v.l.); Foto/ WHB

WHB veröffentlicht Leitfaden zum Urheberrecht

Einen Kalender mit historischen Aufnahmen herausgeben oder ein Video von der letzten Vereinsveranstaltung posten, Zeitungsausschnitte für eine Ortschronik nutzen oder Fotos der Museumsexponate online stellen – häufig sind Ehrenamtliche mit dem Urheberrecht konfrontiert. Der Westfälische Heimatbund hat nun gemeinsam mit dem Münsteraner Fachanwalt Wilhelm Achelpöhler eine praxisnahe Hilfe für die Arbeit engagierter Laien vorgelegt.

Die Publikation „Urheberrecht in der Praxis. Ein Leitfaden für Heimatengagierte“ ist soweit der Vorrat reicht kostenlos über die Geschäftsstelle des WHB erhältlich und steht auch digital zur Verfügung.


Rüthen-Kallenhardt im Arnsberger Wald, Foto/ Helene Lauk © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Engagierte Diskussion über Dorfideen mit Weitblick

Digitales Forum von WHB und Wochenblatt

Am 5. Juli 2021 fand unter dem Titel „Dorfideen mit Weitblick“ das gemeinsame Digital-Forum des Westfälischen Heimatbundes (WHB) und des Wochenblattes für Landwirtschaft und Landleben statt. Die zweiteilige Podiumsdiskussion mit Gästen aus Dorf- und Heimatvereinen, Landwirtschaft, Politik und Wissenschaft befasste sich mit den Themen „Ländliche Räume und bürgerschaftliches Engagement“ sowie „Landwirtschaft zwischen Ressourcenschutz und Wirtschaftlichkeit“. Über einen eigens eingerichteten Internetkanal konnten 70 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer die informative Debatte live verfolgen.

Nach der Eröffnung durch den WHB-Vorsitzenden Matthias Löb und einem Grußwort der NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser diskutierten die Referentinnen und Referenten über den Wandel ländlicher Räume. Vielerorts in Westfalen werden kreative Konzepte im und für den ländlichen Raum entwickelt und umgesetzt – etwa mit Blick auf soziales Miteinander, Mobilität, Nahversorgung, Digitalisierung oder Kultur. Welche tragfähigen Ideen entstehen in den Dörfern und auf den Höfen für eine nachhaltige Regionalentwicklung? Was läuft gut und wo gibt es aber auch Probleme? Und was braucht es an Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit Engagement auf dem Land gelingen kann? Welche Zukunftsperspektive hat die Landwirtschaft zwischen Klimakrise, gesellschaftlichen Erwartungen und Existenzsicherung?

Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des von WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers und Wochenblatt-Redakteur Gisbert Strotdrees moderierten digitalen Forums.

Hier können Sie sich die Filmaufzeichnung ansehen.

Publikation mit vielen Tipps geplant

Die Podiumsdiskussion ist Teil eines Projektes zur Zukunft der Dörfer, das von WHB und Wochenblatt gemeinsam durchgeführt wird, unterstützt von der NRW-Stiftung und der Westfälischen Provinzial Versicherung.

Im Herbst soll eine Handreichung zur Thematik erscheinen. Ebenfalls geplant ist eine gemeinsame Ausstellung zu aktuellen Projekten der „Dorfideen mit Weitblick“.


Denkmäler brauchen Ihre Stimme - Machen Sie mit!

Online-Petition gegen Neufassung Denkmalschutzgesetz NRW

Die Denkmallandschaft in Nordrhein-Westfalen ist in Gefahr. Entgegen einer breiten interdisziplinären und über das Bundesland hinausgehenden Kritik soll die umstrittene Neufassung des Denkmalschutzgesetzes nach dem Wunsch des zuständigen Ministeriums verabschiedet werden.

Künftig steht nicht mehr der Schutz der historischen Bausubstanz im Fokus:
 

  • Nutzung wird – scheinbar um jeden Preis – vor Schutz gestellt.
  • Es droht die Vorfahrt von politisch motivierten und wirtschaftlichen Interessen.
  • Mit der Aushebelung weisungsgebundener Fachlichkeit können leichter Fakten geschaffen und „unbequeme“ Bauten beseitigt werden.
  • Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer verlieren die Fachkompetenz in der Beratung rund um Nutzungskonzepte, Steuerfragen und Fördermittel.
  • Bestimmte Denkmalgruppen wie jene im kirchlichen Besitz werden privilegiert. Dies widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz.

Es drohen unwiederbringliche Verluste an ortsbildprägenden Gebäuden und damit an wichtigen Zeugnissen unserer Kultur. Der Westfälische Heimatbund setzt sich gemeinsam mit den weiteren Akteuren im Denkmalschutz-Bündnis NRW dafür ein, dies zu verhindern.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat eine Online-Petition gestartet.

Wir freuen uns über die große Zahl der Menschen, die bereits seit dem Start der Petition Stellung bezogen haben. Auch viele unserer Mitglieder haben sich bereits klar positioniert. Dafür möchten wir Ihnen sehr herzlich danken. In einer Vielzahl von Kommentaren ist deutlich geworden, wie wichtig echter Denkmalschutz ist. Und das Denkmalschutzbündnis-NRW sammelt weiter! Bitte unterstützen Sie die Aktion auch, indem Sie weitere Denkmalfreundinnen und -freunde auf die Aktion aufmerksam machen. Nutzen Sie Ihre Mitsprachemöglichkeit und helfen Sie mit Ihrer Unterschrift – damit unser baukulturelles Erbe in NRW eine Zukunft hat.
 

Hier geht es zur Petition!


Westfälischer Heimatbund bezieht Position

zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft"

Am 17. März 2021 hat der Verwaltungsrat des Westfälischen Heimatbundes das Positionspapier „Den Dorfwettbewerb neu denken – Baustein einer vernetzten Strukturpolitik für ländliche Räume“ verabschiedet.

Wenn man dem Dorfwettbewerb weiterhin eine Bedeutung geben will, sollte man ihn als ein Element für die Entwicklungsfähigkeit der Dörfer und damit als einen Baustein der Strukturpolitik für die ländlichen Räume begreifen. Der Dorfwettbewerb wird nur dann effektiv und überlebensfähig sein, wenn er den endgültigen Wechsel vom „Blümchenwettbewerb“ zum Wettbewerb des zugleich innovativen wie nachhaltigen ländlichen Raumes schafft.

Das Instrument des Dorfwettbewerbs kann die Chance eines auf Nachhaltigkeit angelegten Entwicklungsprozesses bieten, in dem Eigenverantwortung und Selbstgestaltung des direkten Umfeldes durch die Betroffenen praktiziert werden.

Die Forderungen des WHB:

  • Evaluation des Dorfwettbewerbes,
  • Dorfwettbewerb als Element der Strukturpolitik verstehen und ausbauen,
  • Neuressortierung des Wettbewerbes,
  • Finanzierung attraktiver und nachhaltiger gestalten,
  • Kriterien aktualisieren und neu gewichten, Punktesystem flexibilisieren,
  • Unterstützungsstrukturen etablieren und stärken,
  • verbesserte Nachbetreuung und Prozessbegleitung nach dem Wettbewerb,
  • Vernetzung und Informationsaustausch verbessern,
  • Abstimmung mit vorhandenen Förderprogrammen und Wettbewerben zur Dorfentwicklung.

WHB-Positionspapier „Den Dorfwettbewerb neu denken – Baustein einer vernetzten Strukturpolitik für ländliche Räume“


Matthias Löb, WHB-Vorsitzender Foto/ LWL

Bundeskongress Heimat 2021 diskutierte über Baukultur

NRW-Heimatverbände waren Gastgeber

Der dritte Bundeskongress Heimat fand am 7. und 8. Juni 2021 online statt. Im Zentrum der öffentlichen Konferenz des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland stand die Bedeutung von Baukultur. Gastgeber waren der Westfälische Heimatbund, der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz sowie der Lippische Heimatbund.

Der Verein Windmühle Exter e. V. kümmert sich um die Holländermühle bei Vlotho-Exter und betreibt das technische Denkmal als Schaumühle. Foto/ Elvira Leisler @ LWL-Medienzentrum für Westfalen

Welchen Stellenwert haben Baukultur und Denkmäler heute? Wie können Politik und Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden? Wie sehen intelligente Umnutzungen von Gebäuden aus? Wie begeistert man Menschen generationenübergreifend für die Thematik? Welche Rolle spielen Bestandsbauten im Hinblick auf den Klimaschutz und wie kann ressourcenschonendes Bauen gelingen? Welche Rolle kommt dem zivilgesellschaftlichen Einsatz für ortsbildprägende Gebäude zu? Diese und weitere Fragen wurden in interdisziplinär besetzten Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und Netzwerken, Fachämtern wie bürgerschaftlichem Engagement per YouTube-Livestream diskutiert.

Seit Jahren engagiert sich der Werburg-Verein Spenge für das Werburg-Ensemble – eine ehemalige Wasserburganlage -, die heute als außerschulischer Lernort und kultureller Treffpunkt beliebt ist. Foto/ Andreas Lechtape/ WHB

Diesjähriger Schirmherr war Bundesinnenminister Horst Seehofer. Begrüßt wurden die Kongressteilnehmenden unter anderem von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, NRW-Bau- und Heimatministerin Ina Scharrenbach und dem Präsidenten der INGO-Konferenz beim Europarat Dr. Gerhard Ermischer. WHB-Vorsitzender Matthias Löb hielt den Einführungsvortrag.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und kann unter YouTube abgerufen werden:

Programm Tag 1

Programm Tag 2


Neue WHB-Handreichungen erschienen

„Jung und engagiert“ sowie „Heimat für alle“

Mit den zwei neuen Handreichungen „Heimat für alle – Engagement für Integration“ sowie „Jung und engagiert – Heimat für morgen gestalten“ möchte der WHB Akzente für bürgerschaftlich Engagierte und ein interessiertes Fachpublikum auf den Gebieten junge Zielgruppen sowie Integration im Rahmen einer modernen Heimatarbeit setzen.

Junge Menschen auf der Basis von Teilhabe und der Erfahrung von Selbstwirksamkeit für die Besonderheiten ihrer nahen Umgebung zu begeistern, ist eine der zentralen Langzeitaufgaben der Heimatbewegung. Zudem können Heimatakteurinnen und -akteure als Brückenbauer daran mitwirken, Menschen unterschiedlicher Herkunft Beheimatung zu ermöglichen. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement hat großes integratives Potential.

Die vorliegenden Handreichungen bieten fachlichen Input, Interviews, eine Auswahl impulsgebender Projekte sowie einen kompakten Servicepart mit vielen praxisorientierten Tipps und Hinweisen etwa zu Vernetzung, Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten.

Der WHB dankt in Bezug auf die Publikation „Heimat für alle“ der Diakonie RWL als Kooperationspartner und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW für die fachliche Unterstützung. Überdies dankt der WHB in Bezug auf die Publikation „Jung und engagiert“ der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“ als einem der Kooperationspartner im WHB-Themenjahr 2019. Der WHB wird finanziell gefördert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Die Handreichungen stehen in gedruckter Form kostenlos zur Verfügung. Unseren Mitgliedern werden diese in Kürze postalisch zugesandt. Die Handreichung "Jung und engagiert – Heimat für morgen gestalten" ist zudem kostenlos digital zugänglich.

 

 

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Für jeden das richtige Ehrenamt finden

WHB neuer Partner des „Ehrenamt-Checks“

Die Onlineplattform www.ehrenamtcheck.de bietet ein neues, zusätzliches Angebot. Ab sofort finden Interessierte unter den verschiedenen Ehrenämtern, die zu ihren Interessen und Stärken passen, auch den Westfälischen Heimatbund als Dachverband der Heimatakteurinnen und -akteure in Westfalen.

Möglich wird dies durch eine Kooperation von WestLotto mit dem WHB. Mit der Onlineplattform ehrenamtcheck.de möchte WestLotto sowohl die gesellschaftlichen Träger in NRW unterstützen als auch den Bürgerinnen und Bürgern eine erste digitale Orientierung beim Thema Ehrenamt bieten. Für viele Organisationen und Vereine ist der Ehrenamt-Check bereits ein wertvoller Baustein bei der Suche nach freiwilligen Unterstützern.

Sowohl optisch als auch in seiner Funktionalität ist das Angebot auf die Bedürfnisse der jüngeren Zielgruppe zugeschnitten. Mit wenigen Klicks können die User hier herausfinden, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Dabei spielen persönliche Stärken und Fähigkeiten ebenso eine Rolle wie individuelle Wünsche. Wichtige Fragen sind beispielsweise, wie viel Zeit jemand investieren und mit welchen Menschen er oder sie gerne zusammenarbeiten möchte. Mit wissenschaftlicher Unterstützung der RWTH Aachen wurden sieben verschiedene Typen definiert – von der Organisatorin bis zum Macher. Wer sich in einem dieser Typen wiederfindet, bekommt nicht nur passende Ehrenämter angezeigt, sondern auch mögliche Organisationen und Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern.

Der Ehrenamt-Check ist eine Aktion im Rahmen des Lotto-Prinzips, durch das 40 Prozent der Lotterieeinsätze über den Landeshaushalt an das Gemeinwohl verteilt werden.


Dorfideen mit Weitblick

EIn Kooperationsprojekt von Westfälischem Heimatbund und Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben

Westfalen ist sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben möchten zukunftsfähige Dorfideen mit Weitblick aufspüren und tragfähige Strategien entwickeln. Das Vorhaben wird mit finanzieller Unterstützung von der NRW-Stiftung und der Westfälischen Provinzial Versicherung realisiert. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Ursula Heinen-Esser.

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Zukunft der Dörfer – WHB-Themenschwerpunkt 2020/2021

Westfalen ist ein Landesteil Nordrhein-Westfalens, welcher sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt ist. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Als Dachverband ist es unser Ziel, gemeinsam mit unseren Mitgliedern einen Beitrag zur Bearbeitung dieser und anderer aktueller Herausforderungen zu leisten.

Heimat bedarf einer wohlüberlegten Gesamtstrategie – für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, für den Erhalt der Lebensqualität vor Ort, für eine aktive Zivilgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement spielt hier eine wesentliche Rolle. Denn Heimatakteurinnen und -akteure befassen sich nicht allein mit einem Blick in die Vergangenheit: Sie setzen sich vielfach auf unterschiedliche Weise für Gegenwart und Zukunft ihres Lebensumfeldes ein. Es geht dabei auch um Konzepte für Mobilität und Infrastruktur, Nahversorgung – auch in kultureller Hinsicht, Leerstandsmanagement sowie soziale Treffpunkte. Wir möchten mit unserer Arbeit als Serviceanbieter bürgerschaftliches Engagement unterstützen und regionale Vielfalt erhalten.


Heimat-Puls –

Film zeigt engagierte Heimatarbeit mit jungen Zielgruppen

Beim Westfalentag 2019 in Hattingen zeigte der Westfälische Heimatbund e. V. einen weiteren Kurzfilm aus der Reihe „Heimat-Puls“. Dieser präsentierte anlässlich des WHB-Themenjahres gute Beispiele aus der Heimatarbeit mit jungen Menschen vor Ort.


Lebendiges Heimatnetzwerk

Ihre guten Beispiele im WHB-Blog

Ihre guten Beispiele aus der Heimat-Arbeit in Westfalen haben ein neues Zuhause: im WHB-Blog.

Ergänzend zu unserem Heimatmacher-Newsletter stellen wir hier regelmäßig Ihre impulsgebenden und nachahmenswerten Projekte aus Ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor. Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen sollen ein lebendiges Heimatnetzwerk der Region bilden. Machen Sie uns gerne Vorschläge für unsere Online-Datenbank, damit auch andere Ihre spannende Arbeit kennenlernen.

Der Blog startet mit vier aktuellen Einträgen zu unserem Themenjahr und wird regelmäßig ergänzt. Sie erreichen ihn über unsere Homepage und unter: https://blog.whb.nrw/

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!


 

 

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Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!