Sonderprogramm „Heimat 2020“

Corona-Hilfen für gemeinnützige Vereine

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des bürgerschaftlichen Engagements in der Heimatarbeit. Der WHB ist als Dachverband der Heimatbewegung in Westfalen gegenüber dem Land NRW nachdrücklich dafür eingetreten, auch Vereine der Heimatbewegung angemessen finanziell in dieser Krisenzeit zu unterstützen.

Nun ist es soweit – das neue Sonderprogramm „Heimat 2020“ des NRW-Heimatministeriums startet. Insgesamt stehen für die Förderung 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderrichtlinien, den Online-Antrag und weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Ministeriums.


Haltung zeigen – WHB positioniert sich gegen rechtspopulistische Instrumentalisierung des Heimatbegriffs

Aktuell erleben wir immer wieder Versuche einer ideologisch motivierten Vereinnahmung des Heimatbegriffes. Der Westfälische Heimatbund (WHB) grenzt sich deutlich von einer ausschließenden, gar rassistischen Heimatdefinition ab. Wir treten gemäß unserem Leitbild für einen inklusiven, Gemeinschaft stiftenden und einladenden Heimatbegriff ein.

Heimat entsteht dort, wo Würde und Freiheit des einzelnen gewährleistet werden. Sie ist offen, für jene, die zu uns kommen. In diesem Kontext möchten wir auch noch einmal auf die im Sommer 2019 verabschiedete Resolution „Haltung zeigen für Heimat“ hinweisen, in welcher sich die bundesdeutschen Heimatverbände gemeinsam für ein demokratisches, solidarisches und weltoffenes Verständnis von Heimat stark machen.

Heimat ist in der Tat in Gefahr – immer dort, wo sich Anfeindungen gegen Andersdenkende, Andersgläubige und Menschen anderer Herkunft äußern. Sie bedarf engagierter Bürgerinnen und Bürger. Menschen, die im Großen oder im Kleinen Verantwortung übernehmen. An vielen Orten, an denen man aufeinander achtet und sich gegenseitig achtet, entwickeln sich immer wieder neu Gemeinschaft und Gemeinsinn. Heimatarbeit ist Demokratiearbeit im besten Sinne.


Corona-Schutzmaßnahmen in NRW ab 15. Juli

Änderungen für Veranstaltungen und Versammlungen

Ab 15. Juli 2020 treten in NRW weitere Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Kraft. Die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr bleiben bestehen. Die Details finden Sie in der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW sowie in den Erläuterungen im Landesportal NRW.

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer. In geschlossenen Räumen gilt außerdem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes außerhalb des Sitzplatzes. Es soll auf eine gute Durchlüftung der Räumlichkeiten geachtet werden.

Für Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmenden gelten erweiterte Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Metern entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur besonderen Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplanes vor, der erfasst, wo welche anwesende Person gesessen hat. Der Sitzplan ist für vier Wochen aufzubewahren.

Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt.

Erleichterungen gelten bereits seit 15. Juni für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung in Museen und Ausstellungen. Diese wurde von auf eine Person pro sieben Quadratmeter erweitert. Die weiteren besonderen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) und zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in geschlossenen Räumlichkeiten der Einrichtungen bleiben bestehen. Unter den vorgenannten Voraussetzungen sind auch Führungen zulässig, sofern die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Dies gilt auch für Führungen außerhalb von Einrichtungen wie etwa Stadtführungen.

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WHB-Stellungnahme zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW

Das Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen soll neu gefasst werden. Auch dem Westfälischen Heimatbund e. V. wurde im Rahmen einer Verbändeanhörung Gelegenheit gegeben, Stellung zum Gesetzesentwurf des zuständigen Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung als Oberste Denkmalbehörde zu nehmen.
Unser Fazit: Mit der Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW in der vorgelegten Fassung werden bisherige Standards zum Denkmalschutz aufgeweicht. Wir befürchten eine deutliche Verschlechterung für die Zukunft unseres baukulturellen Erbes. Vor diesem Hintergrund setzen wir uns mit Nachdruck für eine weitergehende Diskussion der strittigen Punkte und eine Überprüfung der vorgeschlagenen Änderungen ein.

Wir fordern:
1.    Denkmalschutz muss Vorrang haben vor sachfremden Erwägungen,
2.    Denkmalerhalt erfordert Fachkompetenz und weisungsungebundene Fürsprache,
3.    eine Stärkung von Partizipation und bürgerschaftlichem Engagement.

Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen.


Fotografin Greta Schüttemeyer im „Dämmerwald“ bei Schermbeck (Ausschnitt) Foto/ Christoph Steinweg © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Fotowettbewerb des WHB

„Engagiert für Natur – Heimatakteure im Fokus“

In seinem Themenjahr 2020 nimmt der WHB aus unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Formaten die „Zukunft der Dörfer“ in den Blick. Für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume ist auch der Erhalt naturräumlicher Potentiale relevant.

Der WHB initiiert daher einen westfalenweiten Fotowettbewerb mit dem Schwerpunkt nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement für Natur im ländlichen Raum. Aktive aus den Mitgliedsvereinen des WHB werden aufgerufen, ihren Einsatz für Natur und Umwelt in ihrer Heimat Westfalen fotografisch ins „beste Licht“ zu rücken.

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19.500 Euro für Dorfideen mit Weitblick

NRW-Stiftung fördert Kooperationsprojekt von Westfälischem Heimatbund und Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben

Westfalen ist sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben möchten zukunftsfähige Dorfideen mit Weitblick aufspüren und tragfähige Strategien entwickeln. Die NRW-Stiftung stellt bis zu 19.500 Euro für das Kooperationsprojekt zur Verfügung. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Ursula Heinen-Esser.

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WHB fordert vom Land Corona-Hilfe für Heimatvereine

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Von den damit verbundenen Einschränkungen ist auch das bürgerschaftliche Engagement in der Heimatarbeit stark betroffen. Die Auswirkungen der Kontaktsperre sind auf unterschiedlichen Ebenen spürbar. Die Absage von Veranstaltungen, Gremiensitzungen und sonstigen Aktivitäten betrifft nicht allein das soziale Gefüge und das örtliche Gemeinschaftsleben. Darüber hinaus entstehen auch wirtschaftliche Folgen, die Vereine zum Teil in ihrer Existenz gefährden können.

Eine Umfrage unter unseren Mitgliedern hat ergeben, dass in folgenden Bereichen Handlungsbedarfe bestehen:

  • Gewährleistung laufender Kosten – etwa für Miete, Unterhalt und ggf. Personal von Heimathäusern, Museen, historischen Gebäuden, Begegnungsstätten oder gastronomischen Einrichtungen – bei einem zeitgleichen Wegfall von Einnahmen, Aufbrauchen möglicher Rücklagen
  • Stornokosten für die Absage von Veranstaltungen
  • potentielle Rückzahlung oder Wegbrechen von Drittmitteln durch Stillstand bei geförderten Projekten, fehlende Erwirtschaftung von Eigenmitteln für Förderprojekte
  • Gefahr der Zahlungsunfähigkeit bei längerem Einnahmeausfall
  • fehlender Versicherungsschutz bei Veranstaltungsabsagen und bei Engagement für Risikogruppen oder Erkrankte (Corona-Hilfe)

Derzeit werden Hilfspakete und Sofortmaßnahmen für unterschiedliche Empfängerkreise, darunter etwa auch Sport- und Kulturvereine, initiiert. Unberücksichtigt bleiben bislang jedoch Heimatakteurinnen und -akteure, welche mit ihrem vielfältigen Einsatz eine tragende Säule des Gemeinschaftslebens sind.

Viele Heimatakteurinnen und -akteure sehen sich neben den ideellen Aspekten mit unwägbaren finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Die vielen Engagierten, die in verschiedenen Kontexten unsere Gesellschaft zusammenhalten, dürfen nicht alleine gelassen werden.

Vor diesem Hintergrund treten wir als Dachverband für rund 570 Heimat- und Bürgervereine sowie 700 ehrenamtliche Heimatpflegerinnen und -pfleger in Westfalen gegenüber dem Land NRW nachdrücklich dafür ein, auch Vereine der Heimatbewegung angemessen zu unterstützen.


Kleine Museen im Wandel – Westfälischer Heimatbund, LWL-Museumsamt für Westfalen und Museumslandschaft Hochsauerlandkreis starten gemeinsames Projekt

Impuls-Tagung am 29. Oktober 2020 im Sauerland-Museum Arnsberg

Das Sauerland steht am Beginn eines kulturellen Transformationsprozesses, von dessen aktiver Mitgestaltung insbesondere die im Netzwerk „Museumslandschaft Hochsauerlandkreis“ organisierten kleinen ortsgeschichtlichen Museen profitieren sollen.

Das Kooperationsprojekt der Partner LWL-Museumsamt für Westfalen, Westfälischer Heimatbund und Museumslandschaft Hochsauerlandkreis will die Vernetzung und Neuausrichtung historischer Museen nicht nur im Sauerland fördern.

Einen ersten Impuls wird die am 29. Oktober 2020 im Sauerland-Museum Arnsberg stattfindende Tagung der drei Partner geben. Diese arbeiten seit Jahren an der Revitalisierung und Erneuerung der Strukturen und Handlungsformen in diesem Feld und ergänzen sich mit Erfahrung und Expertise.

Während der Tagung sollen mit überregionaler fachlicher Beteiligung die wichtigsten musealen Qualitäten, aber auch Problemfelder kleiner Museen herausgearbeitet und Qualifizierungswege eröffnet werden.

Darüber hinaus wird die Tagung zwei geeignete vereinsgetragene Museen ermitteln, mit denen Westfälischer Heimatbund und LWL-Museumsamt für Westfalen anschließend praxisnahe und umsetzbare Handlungsmöglichkeiten mit Modellcharakter erarbeiten. Im Anschluss an die Tagung beginnt eine kooperative Qualifizierung der beiden vereinsgetragenen Museen.

Das Projekt wird mit einer Förderung durch die Regionale Kulturpolitik des Landes NRW ermöglicht.

Gefördert vom

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Heimatarbeit in Zeiten von Corona

Bundestag beschließt Erleichterungen für Vereine

Der Deutsche Bundestag hat Ende März im Eilverfahren das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht beschlossen. Die darin getroffenen, vorübergehend geltenden Regelungen enthalten auch Vereinfachungen für Vereine. 

Dies betrifft unter anderem die Amtszeit von Vereinsvorständen sowie die Durchführung von Mitgliederversammlungen. Überdies wurden Änderungen im Insolvenz- sowie Miet- und Pachrecht vereinbart.

Der WHB bietet seinen Mitgliedern dazu Beratung und eine kleine Handreichung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter: whb@whb.nrw


Absage: Westfalentag 2020 in Drensteinfurt

Verschiebung der Mitgliederversammlung

Der Vorstand des Westfälischen Heimatbundes hat aufgrund der fortschreitenden Entwicklung der Corona-Pandemie eine Absage des diesjährigen Westfalentages am 22. August in Drensteinfurt beschlossen.

Es können zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässlichen Aussagen über Dauer und Verlauf der Krise getätigt werden. Eine regionale Veranstaltung wie der Westfalentag bedarf eines entsprechenden Planungsvorlaufs. Derzeit können die erforderlichen Absprachen und Vereinbarungen nicht getroffen werden. Neben diesen logistischen und finanziellen Erwägungen ist das Gesundheitsrisiko für die Teilnehmenden in den Blick zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund wird der Westfalentag mit seinem umfänglichen Programm abgesagt, die Mitgliederversammlung auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr vertagt.

Diesbezüglich halten wir Sie auf dem aktuellen Stand.


Eine nachhaltige Heimatpolitik für Nordrhein-Westfalen –

WHB beschließt Positionspapier

Einstimmig hat der Westfälische Heimatbund auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. November 2019 das Positionspapier „Dimensionen einer Heimatpolitik für Nordrhein-Westfalen – Heimatarbeit braucht verlässliche Strukturen“ verabschiedet. Der WHB stellt darin konkrete Elemente einer zielgerichteten und nachhaltigen Heimatpolitik für NRW vor. Mit dem Papier möchte der Verband eine konstruktive, in die Zukunft gerichtete Diskussion über das Zusammenwirken der Ebene des Landes und etablierter Strukturen in der Heimarbeit anregen.


Zukunft der Dörfer –

WHB-Themenjahr 2020

Westfalen ist ein Landesteil Nordrhein-Westfalens, welcher sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt ist. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Als Dachverband ist es unser Ziel, gemeinsam mit unseren Mitgliedern einen Beitrag zur Bearbeitung dieser und anderer aktueller Herausforderungen zu leisten.

Heimat bedarf einer wohlüberlegten Gesamtstrategie – für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, für den Erhalt der Lebensqualität vor Ort, für eine aktive Zivilgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement spielt hier eine wesentliche Rolle. Denn Heimatakteurinnen und -akteure befassen sich nicht allein mit einem Blick in die Vergangenheit: Sie setzen sich vielfach auf unterschiedliche Weise für Gegenwart und Zukunft ihres Lebensumfeldes ein. Es geht dabei auch um Konzepte für Mobilität und Infrastruktur, Nahversorgung – auch in kultureller Hinsicht, Leerstandsmanagement sowie soziale Treffpunkte. Wir möchten mit unserer Arbeit als Serviceanbieter bürgerschaftliches Engagement unterstützen und regionale Vielfalt erhalten.


Neues Leitbild des WHB verabschiedet

Mit großer Zustimmung wurde am 27. November 2019 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung u. a. ein neues Leitbild für den Westfälischen Heimatbund beschlossen. Diese Darstellung des Selbstverständnisses und der Grundprinzipien des WHB bietet für die nächsten Jahre die Grundlage für die Innen- und Außenkommunikation des Verbandes.


„Rolle vorwärts“ -

Preisträger 2019 beim Westfalentag in Hattingen ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal wurde nun auf dem diesjährigen Westfalentag der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen verliehen.

Die Zahl der Beteiligungen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. In 2019 sind über 50 Bewerbungen eingegangen. Das Spektrum der eingereichten Projekte war wieder ausgesprochen vielfältig, so dass der Jury, gebildet aus Mitgliedern des Kuratoriums des Westfälischen Heimatbundes, eine Entscheidung nicht ganz leichtgefallen ist. Das Votum fiel einstimmig aus.

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WHB diskutierte beim Westfalentag 2019 in Hattingen

über Perspektiven für junges Engagement

Rund 350 Gäste lockte am Samstag, 21. September 2019, der 64. Westfalentag des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) ins LWL-Industriemuseum Henrichshütte nach Hattingen. Bei diesem großen westfalenweiten Forum befassten sich Teilnehmende der Heimat- und Kulturlandschaft aus der Region mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Dabei stand im Themenjahr des WHB „Heimat für Kinder und Jugendliche“ im Fokus, wie die Ansprache junger Menschen für ihre lokale und regionale Umgebung erfolgreich gelingen kann.

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Bildungspartner NRW und WHB veröffentlichen Handreichung für Heimatakteure

Oft verfügen Heimatakteure über attraktive außerschulische Lernangebote, die durch Vielfalt der Methoden und Zugangsweisen bei Schülerinnen und Schülern Interesse wecken und Aufnahmebereitschaft fördern können. Im Rahmen von Bildungspartnerschaften kann die Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Schulen gestärkt werden.

Bildungspartner NRW legt in Kooperation mit dem WHB nun eine praxisorientierte Handreichung für Heimatakteure vor. Dieser Wegweiser soll helfen, Kooperationen mit Schulen zu planen und nachhaltig umzusetzen. Neben relevanten Informationen über Schulen in NRW finden Sie Erläuterungen zu einzelnen Handlungsschritten mit Checklisten.

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WHB bietet seinen Mitgliedsvereinen GEMA-Gesamtvertrag

Nutzen Sie die Vorteile des Rahmenvertrags!

Der Westfälische Heimatbund hat für 2019 einen neuen Gesamtvertrag mit der GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, abgeschlossen.

Ab sofort können Mitgliedsvereine des Westfälischen Heimatbundes e. V. einen Rabatt von 20 % auf die jeweils gültigen Vergütungssätze der GEMA in Anspruch nehmen. Der Rabatt gilt für die Wiedergabe GEMA-pflichtiger Musik (d. h. urheberrechtlich geschützter Werke, deren Urheberrecht oder andere Schutzrechte durch die GEMA wahrgenommen werden).

Weitere Informationen finden Sie hier.


Lebendiges Heimatnetzwerk

Ihre guten Beispiele im WHB-Blog

Ihre guten Beispiele aus der Heimat-Arbeit in Westfalen haben ein neues Zuhause: im WHB-Blog.

Ergänzend zu unserem Heimatmacher-Newsletter stellen wir hier regelmäßig Ihre impulsgebenden und nachahmenswerten Projekte aus Ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor. Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen sollen ein lebendiges Heimatnetzwerk der Region bilden. Machen Sie uns gerne Vorschläge für unsere Online-Datenbank, damit auch andere Ihre spannende Arbeit kennenlernen.

Der Blog startet mit vier aktuellen Einträgen zu unserem Themenjahr und wird regelmäßig ergänzt. Sie erreichen ihn über unsere Homepage und unter: https://blog.whb.nrw/

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!



Service für Mitglieder -

Rahmenvereinbarung zum Versicherungsschutz

Ehrenamtliches Engagement darf nicht zum unkalkulierbaren Risiko für diejenigen werden, die sich aktiv für andere Menschen einsetzen. Als Dachorganisation der westfälischen Heimatvereine hat der WHB für einige Versicherungsarten Rahmenvereinbarungen mit der Westfälischen Provinzial Versicherung getroffen. Danach erhalten Sie als Mitgliedsverein des WHB günstige Konditionen beim Abschluss Ihrer eigenen Vereinsversicherungen. Ansprechpartner sind die örtlichen Geschäftsstellen der Westfälischen Provinzial Versicherung; darüber hinaus stehen in der Hauptgeschäftsstelle in Münster Ansprechpartner zur Verfügung. Über die Kooperation zwischen WHB und Provinzial informiert jetzt ein neuer Flyer.

Flyer zum Herunterladen


Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!



Vogelfänger, Venntüten und Plaggenstecher

LWL-Wanderausstellung über Natur und Landschaft vor 100 Jahren

Vor mehr als 100 Jahren begann der westfälische Zoologe Dr. Hermann Reichling (1890- 1948) die Landschaften Nordwestdeutschlands zu fotografieren und später auch zu filmen. Nachdem seine Bilder und Filme mit Unterstützung der NRW-Stiftung in den vergangenen Jahren digitalisiert wurden, stehen sie nun im Mittelpunkt einer Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit zwischen dem LWL-Museum für Naturkunde, dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, dem LWL-Museumsamt für Westfalen sowie des Westfälischen Heimatbundes entstand. Auf großformatigen Schwarzweiß-Fotos stellt die Ausstellung Menschen, Natur und Landschaft vor etwa 100 Jahren vor.

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„App nach draußen“

Wander-App für das Münsterland ist online

Wandern liegt im Trend – es begeistert Junge und Junggebliebene gleichermaßen. Nun präsentiert der Westfälische Heimatbund (WHB) eine neue Smartphone-App „Wanderwege im Münsterland“, die in den Stores von Apple und Google kostenlos erhältlich ist.

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