Konferenz „Phantom Homeland“ –

Eine Denkfabrik zu globalen Heimaten

Zum dritten Mal lädt das Center for Literature – Burg Hülshoff (CFL) zu einer Denkfabrik ein, einer besonderen Art von Konferenz. Unter dem Titel „Phantom Homeland“ diskutieren vom 15. bis 17. April 2021 Vertreterinnen und Vertreter aus Literatur und anderen Künsten, aus Wissenschaft, Heimatverbänden und Interkultur, was Zuhause und Herkunft heute bedeuten.
Denn auch wenn das deutsche Wort im Duden nur in der Einzahl vorhanden ist, sollten wir inzwischen wohl eher von den vielen Heimaten sprechen. Immer mehr Menschen pendeln und haben (gefühlt oder real) mehr als ein Zuhause. Immer mehr weltweit sind auf der Flucht. Und immer mehr benutzen das World Wide Web, das ein Ort über allen Orten ist.
In der Pandemie wiederum sind wir alle in unserem Bewegungsradius eingeschränkt und sitzen mehr daheim als je zuvor. Doch wird das Heim dadurch mehr zur Heimat, oder fehlt erst recht etwas? In der Denkfabrik mischen sich Gespräche, Performances und kleine Vorträge. WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers hält das Eröffnungsstatement.

Ein Projekt des CFL in Kooperation mit der Studiobühne der WWU Münster und dem Westfälischen Heimatbund.

Die Veranstaltung findet digital statt unter: www.burg-huelshoff.de
Ein Tagesticket ist beim CFL für 5 Euro erhältlich.

Programm


Notbremse-Regelung und Teststrategie

Coronaschutzverordnung NRW mit Gültigkeit vom 29. März bis 18. April 2021

Die Landesregierung NRW hat die überarbeitete Coronaschutzverordnung veröffentlicht.

Aufgrund der landesweiten 7-Tages-Inzidenz von über 100 greift auch in NRW die bundesweit vereinbarte Notbremse. Dabei soll eine regionale Differenzierung das zunehmend unterschiedliche Infektionsgeschehen in den Städten und Kreisen berücksichtigen:
 
Liegt die 7-Tages-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt an drei Werktagen in Folge über dem Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, greift die Corona-Notbremse. Dann entscheidet die betroffene Kommune in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium zwischen zwei Varianten: strenger Lockdown mit Aufhebung der zum 8. März 2021 in Kraft getretenen Öffnungen oder Test-Option. Bei der Test-Option können diese Öffnungen beibehalten werden – jedoch nur für Personen mit tagesaktuellem negativen Testergebnis. Das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststelle schriftlich oder digital bestätigt werden.

Weitere Regelungen bei abweichenden Inzidenzen:
Neben den „Notbremse-Maßnahmen“ prüfen Kreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tages-Inzidenz nachhaltig und signifikant über dem Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und über dem Landesdurchschnitt liegt oder in denen sonst besondere kritische infektiologische Umstände vorliegen, auch weiterhin, ob aus besonderen Gründen zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Sie können diese in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales anordnen.

Kreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tages-Inzidenz nachhaltig und signifikant unter dem Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, können im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales abstimmen, inwieweit Reduzierungen der festgelegten Schutzmaßnahmen erfolgen können.

Museen, Schlösser, Burgen und Gedenkstätten:

7-Tages-Inzidenz  <100: Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro 20 Quadratmeter nicht übersteigen.

7-Tages-Inzidenz >100 ohne Test-Option: Der Betrieb ist untersagt.

7-Tages-Inzidenz > 100 mit Test-Option: Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro 20 Quadratmeter nicht übersteigen. Zutritt nur mit negativem Schnelltest. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Verordnung fallen, sind untersagt. Abweichend sind unter Beachtung von Hygine-, Abstands- und Nachverfolgsbarkeitsregelungen unter anderem zulässig:

Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien von Vereinen
a) mit bis zu zwanzig Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können,
b) mit mehr als zwanzig, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen beziehungsweise 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Anzeige bei den zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen vor dem 18. April 2021, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.

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Digitale Westfalen-Akademie

Kostenlose Fortbildungen für bürgerschaftlich Engagierte

Die Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen (lagfa NRW e. V.) und der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) möchten mit einer Seminarreihe für Ehrenamtliche das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen und darüber hinaus stärken. Ziel ist es, ein kostenloses und niedrigschwelliges Fortbildungsangebot zu schaffen, welches die praktische Vereinsarbeit erleichtern soll. Die „Westfalen-Akademie“ soll Ehrenamtlichen und Mitarbeitende von gemeinnützigen Organisationen als Angebot dienen, um aktuelle Fragen ihrer Arbeit aufzugreifen und diese (interaktiv) zu klären.

Aktuelle Veranstaltungen:

Digitale Mitgliederversammlung

mit Rechtsanwalt Alexander Vielwerth (Winheller Rechtsanwälte)

  • 01. April 2021, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bereits ausgebucht!)
  • 09. April 2021, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr (bereits ausgebucht!)
  • 17. April 2021, 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr (noch wenige Plätze verfügbar)

Die Mitgliederversammlung eines Vereins ist sein oberstes Organ. Die Durchführung einer Präsenz-Versammlung gestaltet sich während der Corona-Pandemie leider oft als unmöglich. Die derzeitige Gesetzgebung auf Bundesebene erleichtert jedoch vorübergehend eine virtuelle Durchführung, auch wenn dafür eine Satzungsgrundlage fehlt.

Gleichwohl gibt es rund um die Organisation viele offene Fragen:

  • Wie lade ich korrekt ein?
  • Welche Technik nutze ich?
  • Welche Technik ist für Abstimmungen erlaubt?
  • Wie gehen wir mit ungeplanten Ereignissen um?
  •  Muss ich unsere Mitgliederversammlung überhaupt durchführen?

Ihre Fragen sind während der Veranstaltung willkommen!

Anmeldungen bitte per Mail unter Angabe Ihres Namens, Ihres Vereins und Ihrer E-Mail-Adresse an:
westfalen-akademie[at]lagfa-nrw.de

Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und rechtzeitig den Zoom-Link sowie Hinweise zur Teilnahme an Ihrem Computer.


 

Aufgaben und Haftung von Vorständen und Geschäftsführern von Vereinen

mit Dietmar Weidlich, CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Beratung

14. April 2021, 17:00 bis 20:00 Uhr

Auch ehrenamtliche Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer unterliegen bei Schäden einem nicht unerheblichen Haftungsrisiko, wenn ihnen ein Fehler in Ausübung  ihres Amtes unterläuft. Die Haftungstatbestände sind vielfältig und umfassen etwa Sachbeschädigung, Personenschäden, Untätigkeit trotz Pflicht zum Handeln oder   Vertragsverletzung. Zum Teil ist es nicht einmal erforderlich, dass der Schaden schuldhaft verursacht wurde. Es bestehen Verpflichtungen gegenüber den Finanzämtern und Sozialversicherungsträgern, insbesondere bei umsatzsteuerpflichtigen Vereinen und solchen mit sozialversicherungspflichtig Angestellten. Auch für die  Durchführung von Veranstaltungen gelten verschiedene Haftungsgrundlagen. Das Seminar gibt Ihnen als Vorstandsmitglied oder Geschäftsführung oder potentiellen Amtsnachfolgern einen Überblick über Ihre Pflichten als Entscheidungsträger, über Haftungsgrundlagen und -risiken sowie über Strategien, wie man persönliche Inanspruchnahme verhindern kann.

Folgende Themen werden schwerpunktmäßig behandelt:

  • Aufgaben, Pflichten und Verantwortung von Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführung von Vereinen
  • Tatbestände, aus denen sich eine persönliche Haftung der Entscheidungstragenden herleiten lässt
  • Anforderungen an „unternehmerische Entscheidungen“ des Vorstandes
  • Strategien zur Vermeidung oder Minimierung des Haftungsrisikos (einschließlich möglicher Veränderungen in den Organstrukturen)

Anmeldungen bitte per Mail unter Angabe Ihres Namens, Ihres Vereins und Ihrer E-Mail-Adresse an:
westfalen-akademie[at]lagfa-nrw.de


Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und rechtzeitig den Zoom-Link sowie Hinweise zur Teilnahme an Ihrem Computer.


Westfälischer Heimatbund fordert Entlastung für Vereine beim Transparenzregister

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB), einer der mitgliederstärksten Dachverbände für Heimat- und Bürgervereine in Deutschland, fordert von der Politik, bürgerschaftliches Engagement durch einen Abbau unnötiger Bürokratie zu unterstützen. Dafür sollen die Regelungen rund um das Transparenzregister angepasst werden.

In Folge des 2017 in Kraft getretenen Geldwäschegesetzes wurde das sogenannte Transparenzregister eingerichtet. Dieses hat den Zweck, die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verbessern. Vom Register werden auch eingetragene Vereine erfasst. Vereine, die bereits im Vereinsregister eingetragen sind, mussten sich bisher nicht extra in diesem neuen Register anmelden. Die Daten wurden übernommen. Allerdings werden für die Führung des Transparenzregisters Gebühren erhoben. Viele Vereinsvorstände erreichen derzeit entsprechende Rechnungen des Bundesanzeiger Verlags.

Seit dem letzten Jahr können sich gemeinnützige Vereine von der Gebühr befreien lassen. Der Antrag muss elektronisch gestellt werden. Beigefügt werden müssen eine Kopie des Personalausweises, ein Vereinsregisterauszug und der Freistellungsbescheid des Finanzamtes, mit dem die Gemeinnützigkeit nachgewiesen wird. Die Dauer der Befreiung richtet sich nach der Gültigkeitsdauer des Freistellungsbescheids. Sobald die Gebührenbefreiung abgelaufen ist, muss wieder ein neuer Antrag gestellt werden. Die Befreiung gilt zudem nicht rückwirkend.

„Immer komplexere rechtliche Regelungen sowie zunehmender bürokratischer Aufwand belasten das für unsere Gesellschaft so wichtige bürgerschaftliche Engagement. Das darf nicht sein“, so Matthias Löb, Vorsitzender des WHB. „Den vielen politischen Sonntagsreden zur Stärkung des Ehrenamtes sollten nun Taten folgen. Dafür bietet das Transparenzregister eine gute Gelegenheit. Es sind schließlich nicht die vielen Heimat- und Bürgervereine, die für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekannt sind.“

Nun tritt noch eine weitere Hürde hinzu. Am 10. Februar 2021 wurde von der Bundesregierung der Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Geldwäschegesetzes (Transparenz-Finanzinformationsgesetz) beschlossen. Damit verbunden soll im Gegensatz zum derzeitigen Verfahren, das einen automatischen Abgleich mit dem Vereinsregister vorsah, eine Verpflichtung zur aktiven Meldung der wirtschaftlich Berechtigten eingeführt werden. Aus dem Auffangregister wird ein Vollregister. Hintergrund ist die elektronische Vernetzung der Transparenzregister aller EU-Mitgliedstaaten. Da die ursprünglich angedachte Vernetzung der deutschen Register absehbar aufgrund des Fehlens strukturierter Daten nur schwierig zu realisieren ist, soll das Problem nun dadurch gelöst werden, dass man den Meldepflichtigen bisherige Erleichterungen streicht und sie zur Übermittlung strukturierter Daten an das Transparenzregister verpflichtet. Das Gesetz soll am 1. August 2021 in Kraft treten. Übergangsfristen sind vorgesehen.

„Damit entstehen zusätzliche Belastungen auch für das Ehrenamt. Als Dienstleister setzen wir uns gemeinsam mit den anderen Landesheimatverbänden in Deutschland für eine Vereinfachung des Verfahrens und einen Gebührenverzicht für gemeinnützige Vereine ein,“ erläutert WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers. „Es muss im 21. Jahrhundert in einem hochtechnisierten Land wie Deutschland möglich sein, intelligente digitale Lösungen zu finden, die einen automatischen Abgleich von Daten erlauben, ohne zusätzliche Lasten für das Ehrenamt zu schaffen.“


Neue WHB-Handreichungen erschienen

„Jung und engagiert“ sowie „Heimat für alle“

Mit den zwei neuen Handreichungen „Heimat für alle – Engagement für Integration“ sowie „Jung und engagiert – Heimat für morgen gestalten“ möchte der WHB Akzente für bürgerschaftlich Engagierte und ein interessiertes Fachpublikum auf den Gebieten junge Zielgruppen sowie Integration im Rahmen einer modernen Heimatarbeit setzen.

Junge Menschen auf der Basis von Teilhabe und der Erfahrung von Selbstwirksamkeit für die Besonderheiten ihrer nahen Umgebung zu begeistern, ist eine der zentralen Langzeitaufgaben der Heimatbewegung. Zudem können Heimatakteurinnen und -akteure als Brückenbauer daran mitwirken, Menschen unterschiedlicher Herkunft Beheimatung zu ermöglichen. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement hat großes integratives Potential.

Die vorliegenden Handreichungen bieten fachlichen Input, Interviews, eine Auswahl impulsgebender Projekte sowie einen kompakten Servicepart mit vielen praxisorientierten Tipps und Hinweisen etwa zu Vernetzung, Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten.

Der WHB dankt in Bezug auf die Publikation „Heimat für alle“ der Diakonie RWL als Kooperationspartner und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW für die fachliche Unterstützung. Überdies dankt der WHB in Bezug auf die Publikation „Jung und engagiert“ der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“ als einem der Kooperationspartner im WHB-Themenjahr 2019. Der WHB wird finanziell gefördert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Die Handreichungen stehen in gedruckter Form kostenlos zur Verfügung. Unseren Mitgliedern werden diese in Kürze postalisch zugesandt. Die Handreichung "Jung und engagiert – Heimat für morgen gestalten" ist zudem kostenlos digital zugänglich.

 

 

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Aufruf zur Bewerbung "Rolle vorwärts" 2021

Der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen

Es ist wieder soweit: Der Westfälische Heimatbund schreibt in diesem Jahr erneut mit „Rolle vorwärts“ seinen Preis für frische Ideen in der Heimatarbeit aus. Auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie möchten wir Ihr Engagement würdigen und öffentlich bekannter machen.

Seit 2015 vergibt das Kuratorium des WHB alle zwei Jahre einen Innovationspreis für Heimatakteurinnen und -akteure. Ausgezeichnet werden Heimataktive nun bereits zum vierten Male zum einen für besonders zukunftsweisende Projekte und zum anderen in der Kategorie Nachwuchs für eine außergewöhnlich engagierte Kinder- und Jugendarbeit.

Preiswürdig ist ein Projekt, das als Impulsgeber und als Modell für andere Vereine dienen kann. Die Auszeichnung wird durch die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung finanziert.

In der Kategorie Nachwuchs wird ein vorbildliches Projekt von, für und mit Kindern und jungen Erwachsenen ausgewählt, das neue Ideen für die Heimatarbeit entwickelt und anderen Vereinen Anregungen bieten kann. Das Preisgeld wird von den Sparkassen in Westfalen-Lippe gestiftet.

Das Preisgeld beträgt jeweils 4.000 Euro. Eine Teilnahme - bevorzugt per E-Mail - ist ab 15. Februar bis zum 15. Mai 2021 möglich (Flyer mit Teilnahmebedingungen).

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Für jeden das richtige Ehrenamt finden

WHB neuer Partner des „Ehrenamt-Checks“

Die Onlineplattform www.ehrenamtcheck.de bietet ein neues, zusätzliches Angebot. Ab sofort finden Interessierte unter den verschiedenen Ehrenämtern, die zu ihren Interessen und Stärken passen, auch den Westfälischen Heimatbund als Dachverband der Heimatakteurinnen und -akteure in Westfalen.

Möglich wird dies durch eine Kooperation von WestLotto mit dem WHB. Mit der Onlineplattform ehrenamtcheck.de möchte WestLotto sowohl die gesellschaftlichen Träger in NRW unterstützen als auch den Bürgerinnen und Bürgern eine erste digitale Orientierung beim Thema Ehrenamt bieten. Für viele Organisationen und Vereine ist der Ehrenamt-Check bereits ein wertvoller Baustein bei der Suche nach freiwilligen Unterstützern.

Sowohl optisch als auch in seiner Funktionalität ist das Angebot auf die Bedürfnisse der jüngeren Zielgruppe zugeschnitten. Mit wenigen Klicks können die User hier herausfinden, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Dabei spielen persönliche Stärken und Fähigkeiten ebenso eine Rolle wie individuelle Wünsche. Wichtige Fragen sind beispielsweise, wie viel Zeit jemand investieren und mit welchen Menschen er oder sie gerne zusammenarbeiten möchte. Mit wissenschaftlicher Unterstützung der RWTH Aachen wurden sieben verschiedene Typen definiert – von der Organisatorin bis zum Macher. Wer sich in einem dieser Typen wiederfindet, bekommt nicht nur passende Ehrenämter angezeigt, sondern auch mögliche Organisationen und Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern.

Der Ehrenamt-Check ist eine Aktion im Rahmen des Lotto-Prinzips, durch das 40 Prozent der Lotterieeinsätze über den Landeshaushalt an das Gemeinwohl verteilt werden.


Dorfideen mit Weitblick

EIn Kooperationsprojekt von Westfälischem Heimatbund und Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben

Westfalen ist sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben möchten zukunftsfähige Dorfideen mit Weitblick aufspüren und tragfähige Strategien entwickeln. Das Vorhaben wird mit finanzieller Unterstützung von der NRW-Stiftung und der Westfälischen Provinzial Versicherung realisiert. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Ursula Heinen-Esser.

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Zukunft der Dörfer – WHB-Themenschwerpunkt 2020/2021

Westfalen ist ein Landesteil Nordrhein-Westfalens, welcher sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt ist. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Als Dachverband ist es unser Ziel, gemeinsam mit unseren Mitgliedern einen Beitrag zur Bearbeitung dieser und anderer aktueller Herausforderungen zu leisten.

Heimat bedarf einer wohlüberlegten Gesamtstrategie – für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, für den Erhalt der Lebensqualität vor Ort, für eine aktive Zivilgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement spielt hier eine wesentliche Rolle. Denn Heimatakteurinnen und -akteure befassen sich nicht allein mit einem Blick in die Vergangenheit: Sie setzen sich vielfach auf unterschiedliche Weise für Gegenwart und Zukunft ihres Lebensumfeldes ein. Es geht dabei auch um Konzepte für Mobilität und Infrastruktur, Nahversorgung – auch in kultureller Hinsicht, Leerstandsmanagement sowie soziale Treffpunkte. Wir möchten mit unserer Arbeit als Serviceanbieter bürgerschaftliches Engagement unterstützen und regionale Vielfalt erhalten.


Heimat-Puls –

Film zeigt engagierte Heimatarbeit mit jungen Zielgruppen

Beim Westfalentag 2019 in Hattingen zeigte der Westfälische Heimatbund e. V. einen weiteren Kurzfilm aus der Reihe „Heimat-Puls“. Dieser präsentierte anlässlich des WHB-Themenjahres gute Beispiele aus der Heimatarbeit mit jungen Menschen vor Ort.



Lebendiges Heimatnetzwerk

Ihre guten Beispiele im WHB-Blog

Ihre guten Beispiele aus der Heimat-Arbeit in Westfalen haben ein neues Zuhause: im WHB-Blog.

Ergänzend zu unserem Heimatmacher-Newsletter stellen wir hier regelmäßig Ihre impulsgebenden und nachahmenswerten Projekte aus Ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor. Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen sollen ein lebendiges Heimatnetzwerk der Region bilden. Machen Sie uns gerne Vorschläge für unsere Online-Datenbank, damit auch andere Ihre spannende Arbeit kennenlernen.

Der Blog startet mit vier aktuellen Einträgen zu unserem Themenjahr und wird regelmäßig ergänzt. Sie erreichen ihn über unsere Homepage und unter: https://blog.whb.nrw/

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!


Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!