AKTUELLES

Grafik/ Gaby Bonn

1. Dezember

ARTENVIELFALT – „Stemwede blüht auf“: Blühinitiative mit Kooperationen unterstützt

Seit 2018 sind durch maßgebliche Initiative der Ortsheimatpflegerin aus Arrenkamp, Dr. Inge Uetrecht, und der Heimataktiven in Stemwede im Kreis Minden-Lübbecke mehr als 20 Blühflächen im gesamten Gemeindegebiet entstanden – hauptsächlich an den Wegeseitenrändern. Dafür wurde eine spezielle Stemweder Blühmischung entwickelt, die aus etwa 40 gebietsheimischen Wildblumenarten sowie wenigen Gräsern besteht und eine mindestens fünfjährige Standzeit erreichen soll. Das Ziel der Initiative ist es, Insekten und Singvögeln ganzjährig Nahrung und Unterschlupf zu bieten und die Artenvielfalt zu sichern.
Bauhof und Bauamt der Gemeinde wurden von Anfang an einbezogen, da die neu angelegten Flächen Seitenränder von gemeindeeigenen Wegen im Bereich dörflicher Siedlungen sind. Mittels einer Förderung im Rahmen des Programms Vital.NRW wurde das Projekt „Stemwede blüht auf“ bis 2020 professionell begleitet. Die Kooperation mit Schulen erwies sich als Erfolg und wurde in verschiedene Fächer aller Jahrgangsstufen integriert. Beispielsweise säten und jäteten die Heimataktiven gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern eine etwa 1.000 qm große ehemalige Ackerfläche. Durch die Stemweder Initiative entstanden ähnliche Projekte in weiteren Kommunen. 2022 hat das Land NRW für das Anlegen neuer Blühflächen auch weitere Fördergelder zugesagt. Informationen zu dem Projekt vermittelt Dr. Inge Uetrecht, E-Mail: inge[at]uetrecht.net

 

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2. Dezember

BURNOUTPRÄVENTION – Mentale Gesundheit im Ehrenamt


Eine schöne, dennoch vielleicht auch anstrengende Phase ist für viele die aktuelle Adventszeit, in die sie auch als Vereinsmitglieder eingebunden sind. Um nachhaltig fit zu bleiben – auch im Engagement – ist psychische Gesundheit wichtig. Sinnstiftendes Tun im Ehrenamt kann einen großen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten, da ein persönlicher Beitrag zum Gemeinwohl in der Regel als sehr positiv erlebt wirbt.
Gleichzeitig besteht auch ein Risiko im Engagement, wenn sich besonders aktive Menschen eine hohe Belastung durch eine Fülle an Aufgaben zumuten und regelrecht „ausbrennen“. Im Ehrenamt wird Überforderung oftmals zunächst nicht wahrgenommen oder im Dienste der Sache bewusst akzeptiert. Umso wichtiger ist es, hier seine Grenzen zu kennen und auch einmal „Nein“ zu sagen. Denn nur wer mental gesund bleibt, kann anderen auf Dauer eine Hilfe sein. Auch der Verein selbst kann etwa durch Weiterbildungen zum Ersthelfenden für psychische Gesundheit Maßnahmen ergreifen, um die mentale Gesundheit der Mitglieder und Vorstände zu stärken.
Unter MHFA-ersthelfer.de gibt es Kursangebote sowie Informationen rund um das Themenfeld. Einen Themenschwerpunkt zur mentalen Gesundheit im Ehrenamt finden Sie in „benedetto – Vereinsmagazin Deutsches Ehrenamt“ unter: benedetto.deutsches-ehrenamt.de/vereinsmagazin/mentale-gesundheit-im-ehrenamt/

 

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3. Dezember

CARSHARING – Aktuelles Crowdfunding für Elektro-Dorfauto


Mobilität ohne eigenes Auto gestaltet sich auf dem Land oft schwierig. Auch in Brockhagen im Kreis Gütersloh ist der ÖPNV aufgrund der geringen Verfügbarkeit nicht für alle Mobilitätsanforderungen eine alltagstaugliche Alternative. Der Heimatverein Brockhagen e. V. möchte daher ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Mobilitätsangebot organisieren und hat dazu im November ein Crowdfunding-Projekt gestartet, welches bis Anfang Februar 2023 läuft. Das Projekt zielt auf alle, die auf ein eigenes oder ein weiteres Fahrzeug verzichten wollen oder müssen. Durch Car-Sharing, die gemeinschaftliche Nutzung eines Elektro-Autos, sollen erhebliche Ressourcen gespart werden. Auch ein ehrenamtlicher Fahrdienst ist in Planung, der mobilitätseingeschränkten Personen zu mehr Unabhängigkeit verhelfen soll. Das Vorhaben dient letztlich der Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Bevölkerung. Vorbild für die Initiative ist das bereits 2018 in St. Vit in Zusammenarbeit mit dem Kreis Gütersloh realisierte Dorfauto, einzusehen auf der Webseite https://dorfaktiv.de/dorfauto/. Um anderen Interessenten eine Nachahmung zu erleichtern, wurde ein Leitfaden erstellt, in dem alle wichtigen Schritte zur Einführung eines solchen Angebotes, aufgeführt sind: 
www.kreis-guetersloh.de/themen/energie-klima/mobilitaet-projekte-und-aktivitaeten/dorfautos-in-st-vit-nehmen-fahrt-auf/leitfaden-dorfauto-st.vit.pdf?cid=hvi

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4. Dezember

DRITTER ORT – Dritter Ort Schmallenberg im Holz- und Touristikzentrum

Dritte Orte sind Plätze des Zusammentreffens und Ankerpunkt für kulturelle Vielfalt. Sie bieten Menschen Möglichkeiten der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Mit dem gleichnamigen Programm fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in seiner aktuellen Umsetzungsphase von 2021 bis 2023 unter anderem einen neuen zentralen Kulturort für Veranstaltungen, Ausstellungen und Begegnung in Schmallenberg im Hochsauerlandkreis. Die inhaltlichen Schwerpunkte konzentrieren sich hier auf Nachhaltigkeit, Architektur, Wald, Holz, Bauen und Digitalisierung. Durch einen umfangreichen Umbau des Holz- und Touristikzentrums ab Frühjahr 2023 wird ein multifunktionaler Raum entstehen, der Kulturvereine, Institutionen und Kulturschaffende aus Schmallenberg zum Mitmachen anregen soll. Sie werden dort technische und personelle Unterstützung finden, um ihre Aktivitäten umzusetzen. Damit der Dritte Ort schon vor Fertigstellung des Umbaus Bekanntheit erlangt und Verbindungen geknüpft werden können, lädt das Kulturbüro zu einem vielfältigen kulturellen Programm ein. Parallel zum Umbau wurde etwa in Kooperation mit der Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e. V. von Mai bis Oktober 2022 ein eigener Baucontainer für Kinder zur Verfügung gestellt. Dort konnten Kinder in praxisnahen Workshops die Gewerke einer Baustelle kennenlernen und wurden dazu eingeladen, den zukünftigen Dritten Ort durch eigene Ideen mitzugestalten. Viele Mitarbeitende von örtlichen Baufirmen haben das Projekt ehrenamtlich unterstützt. Weitere Informationen: Weitere Informationen:
www.dritter-ort-schmallenberg.de/
www.dritter-ort-schmallenberg.de/kinderbaustelle

Grafik/ Gaby Bonn

5. Dezember

ENERGIESPARTIPPS – Deutscher Museumsbund gibt Energiespartipps für kleine Museen

Der Deutsche Museumsbund e. V., die Interessenvertretung der deutschen Museen und ihrer Mitarbeitenden, hat eine Reihe von Energiespartipps herausgegeben, von denen auch kleine, ehrenamtlich geführte Museen in Zeiten der Energiekrise profitieren können. In einer Übersicht hat der Museumsbund generelle Empfehlungen, museumsspezifische Handlungsfelder sowie konkrete Tipps in den Bereichen Energie, Heizung und Beleuchtung zusammengestellt. Der Museumsbund rät, grundsätzlich eine Energieeinsparung um etwa 20 Prozent anzustreben, etwa indem man Mitarbeitende über Energiesparmaßnahmen informiert oder den Energieverbrauch regelmäßig und auch außerhalb der Hauptnutzungszeiten überwacht. Der Betrieb von elektrischen Geräten sollte auf ein Minimum reduziert, insbesondere Geräte im Standby-Modus sollten ganz abgeschaltet werden. Falls bestimmte Ausstellungsstücke oder Archivalien eine besondere Klimatisierung erfordern, sollte bestenfalls nach Rücksprache mit Fachleuten geprüft werden, wie eine energiesparende Lagerung und Ausstellung dieser Stücke ermöglicht werden kann. Bietet es sich an, bestimmte Materialien zu den gleichen konservatorischen Bedingungen zusammen aufzubewahren? Können Sammlungen in besser isolierte Räume verlegt werden? Zudem wird die Vernetzung mit anderen Museen empfohlen, um gemeinsam Konzepte zum Schutz von Ausstellungsstücken zu erarbeiten. Die gesamte Übersicht finden Sie auf der Webseite des Deutschen Museumsbundes unter:
www.museumsbund.de/energieeinsparungen-jetzt-praktische-handlungsempfehlungen-umsetzen/

66. Westfalentag am 3. Juni 2023 in Höxter

Am 3. Juni 2023 findet der mittlerweile 66. Westfalentag in Höxter statt, der unter dem kommenden WHB-Schwerpunkt "Nachhaltiges Engagement" Gelingensbedingungen für ein zukunftsfähiges Ehrenamt in den Blick nehmen wird. Am Vormittag stehen insbesondere Festrede und Diskussionsrunden im Mittelpunkt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen lädt die gastgebende Stadt zu Erkundungen ein. 

Die direkt an der Weser gelegene geschichtsträchtige Fachwerkstadt im Weserbergland liegt in einer beeindruckenden Natur- und Kulturlandschaft. Inmitten einer bewaldeten Hügellandschaft prägen noch heute einzigartige Zeugnisse der Weserrenaissance die lebendige Innenstadt. Direkt vor den Toren der Stadt befindet sich das UNESCO-Welterbe Corvey mit dem ältesten und einzigen fast vollständig erhaltenen karolingischen Westwerk der Welt und spannenden archäologischen Relikten der Zeit. 2023 ist Höxter auch Veranstaltungsort der Landesgartenschau, die mit Gartenkunst, Erholungsraum, Veranstaltungen und vielfältigen Erlebnisbereichen lockt. Im Rahmen des Exkursionsprogramms wird es unter anderem die Möglichkeit zur Besichtigung dieser Highlights geben. Alternativ laden thematische Austauschformate zur Vernetzung ein. Auf die jungen Gäste wartet ein spannendes Kinder- und Jugendprogramm.

Das detaillierte Programm wird in Kürze bekannt gegeben. 

Für eine bessere Planbarkeit können sich Interessierte für die Busanreise aus den Heimatgebieten sowie Interessierte mit Kinder- und Jugendgruppen (ca. 8-17 Jahre) für das Jugendprogramm schon jetzt unverbindlich bei der WHB-Geschäftsstelle melden unter: whb@whb.nrw

Erstmals seit einigen Jahren findet der Westfalentag wieder ohne Mitgliederversammlung statt. Diese wird im Rahmen eines Gremientages mit Verwaltungsrat und Vorstand für September geplant. 


Rolle vorwärts – der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen

Bewerben Sie sich vom 1. Dezember 2022 bis zum 1. März 2023

Es ist wieder soweit: Der Westfälische Heimatbund schreibt in diesem Jahr erneut „Rolle vorwärts – der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen“ aus. Machen Sie mit und stellen Sie uns Ihre zukunftsweisenden Projekte oder ihre außergewöhnlich engagierte Kinder- und Jugendarbeit vor!

Seit 2015 vergibt das Kuratorium des WHB alle zwei Jahre einen Innovationspreis für Heimatakteurinnen und -akteure, um herausragendes ehrenamtliches Engagement für Heimat, Kultur und Natur zu würdigen. Zielgruppe des Wettbewerbs sind Mitgliedsvereine des WHB sowie ehrenamtliche Heimatpflegerinnen und -pfleger.

Preiswürdig ist zum einen ein Projekt, das als Impulsgeber und als Modell für andere Vereine dienen kann. Die Auszeichnung wird durch die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung finanziert.
In der Kategorie Nachwuchs wird zum anderen ein vorbildliches Projekt von, für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgezeichnet, das neue Ideen für die Heimatarbeit entwickelt und anderen Vereinen Anregungen bieten kann. Das Preisgeld wird von den Sparkassen in Westfalen-Lippe gestiftet.

Eine Bewerbung ist ab dem 1. Dezember 2022 bis zum 1. März 2023 möglich.
Das Preisgeld für die Auszeichnung beträgt jeweils 4.000 Euro.

Details zur Ausschreibung finden Sie im Flyer.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Bewerbung – auch im Sinne der Nachhaltigkeit – unkompliziert als E-Mail an uns zu versenden.

Auch, wenn Sie meinen, dass wir Ihre Arbeit bereits kennen – für die Teilnahme ist in jedem Fall eine Bewerbung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

Flyer zum Herunterladen.


WHB-Positionspapier zur Energiewende -

Wandel mit Augenmaß gestalten

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist eine erklärte gesellschaftliche und umweltpolitische Zielsetzung. Der fortschreitende Klimawandel und die deutlich spürbaren Folgen des Ukraine-Krieges unterstreichen die Notwendigkeit, für unabhängige, sichere und bezahlbare Energie vorrangig aus erneuerbaren Energiequellen zu sorgen.

Neben der Stromerzeugung aus Photovoltaik wird von der Politik insbesondere der weitere Ausbau der Windenergie als ein wesentlicher Baustein der unumgänglichen Energiewende angesehen. Landes- und Regionalpläne in NRW sollen geändert werden, um die 2-Prozent-Flächenvorgaben des Bundes für den Ausbau der Windenergie umzusetzen.

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) setzt sich für einen verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und der Kulturlandschaft in ihrer identitätsstiftenden Wirkung ein. Die Landschaft mit ihren regionalen Besonderheiten, ihrer baukulturellen und ökologischen Vielfalt für künftige Generationen zu erhalten, betrachtet der WHB als ein zentrales Ziel.

Eine vom Vorstand des Westfälischen Heimatbundes beauftragte Arbeitsgruppe hat ein erstes Positionspapier zur Energiewende formuliert. Das Papier richtet seinen Fokus auf den mit Nachdruck forcierten Ausbau von Windkraftanlagen und fordert eine ganzheitliche Betrachtung, innovative Lösungen und eine Gestaltung des Wandels mit Augenmaß.

WHB-Positionspapier zur Energiewende


Bügeleisenhaus, Hattingen, Ennepe-Ruhr-Kreis Foto: Lars Friedrich

WestLotto und Westfälischer Heimatbund lassen Denkmäler sprechen

Baukultur Westfalens im Blickpunkt einer Podcast-Reihe

Mit der Podcast-Reihe "Das Sprechende Denkmal" verleihen WestLotto und Kooperationspartner Westfälischer Heimatbund e. V. (WHB) fünf Denkmälern aus Westfalen eine Stimme. Das Historische Rathaus in Werne, die Autobahnkirche in Exter, die Wendener Hütte in Wenden, die Optische Telegrafenstation bei Nieheim und das Bügeleisenhaus in Hattingen erzählen ihre Geschichten in kurzweiligen Episoden künftig selbst. Die Auswahl der Denkmäler beruht auf Vorschlägen von Leserinnen und Lesern des WHB-Magazins "Heimat Westfalen".

Die unter mehr als 50 Vorschlägen ausgewählten Denkmäler erhalten Plaketten mit QR-Codes, über die die Podcasts praktisch im Vorbeigehen mit dem Smartphone abrufbar sind. Zudem finden sich die Podcasts auf der Webseite https://www.sprechendes-denkmal.de, welche 2020 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und WestLotto initiiert wurde sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Dort haben bislang insgesamt 29 Denkmäler aus ganz Nordrhein-Westfalen in jeweils zwei- bis fünfminütigen Beiträgen eine Stimme gefunden.

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  • Altes Rathaus, Werne, Kreis Unna
    Foto: Stadt Werne

  • Evangelische Autobahnkirche Exter, Kreis Herford
    Foto: August-Wilhelm König

  • Wendener Hütte, Wenden, Kreis Olpe
    Foto: Bernd Frey

  • Optische Telegrafenstation Oeynhausen, Nieheim, Kreis Höxter
    Foto: Klara Heinemann


Das LEADER-Förderprogramm der EU

Fachtag am 7. Dezember 2022

Wie können Kulturfördervereine und Freundeskreise – wozu auch Heimat- und Bürgervereine zählen – im ländlichen Raum Mittel für die Finanzierung von Projekten generieren? Eine Möglichkeit bietet das EU-Förderprogramm LEADER, das sich seit 30 Jahren als erfolgreiches Instrument zur eigenverantwortlichen Entwicklung ländlicher Regionen bewährt. Für Kleinprojekte sind auch die in den LEADER-Regionen durch das Land NRW ermöglichten Regionalbudgets ein wichtiges Förderinstrument.

Worum es bei LEADER geht und wie unsere Vereine teilhaben können, möchten wir gemeinsam mit Ihnen erörtern und laden Sie sehr herzlich ein zum Fachtag


Das LEADER-Förderprogramm der EU:
Chancen und Perspektiven für kulturfördernde Vereine im ländlichen Raum

Mittwoch, 7. Dezember 2022
10 bis 15 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster
Domplatz 10
48143 Münster

Der Fachtag wird in Kooperation mit den künftigen münsterländischen LEADER-Regionen veranstaltet. Die LEADER-Managerinnen und -Manager geben einen unkomplizierten Einblick in das Förderprogramm. Dabei geht es um zentrale Fragen: Wie können wir das LEADER zur Finanzierung unserer Projekte nutzen? Wo finden wir Ansprechpersonen? Wie können Kooperationen mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort durch LEADER verstärkt werden? Damit es nicht bei einer theoretischen Betrachtung bleibt, stellen erfahrene Vereinsengagierte ihre erfolgreichen Projektbeispiele vor.

Den Ablauf des Fachtags sowie organisatorische Hinweise können Sie der Einladung entnehmen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 02.12.2022 unter www.kulturfoerdervereine.eu/leader-fachtag. Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei.

Einladung


Erfolgreich Geld beantragen

Hilfe für Kulturfördervereine im Münsterland

Im Dorftreffpunkt sollen Ausstellungen gezeigt werden, die kleine Bibliothek am Ort braucht neue Medien und die historische Mühle ein neues Nutzungskonzept - Ideen für tolle Projekte gibt es viele. Leider fehlen Kulturfördervereinen oft die nötigen finanziellen Mittel für die Umsetzung. Dabei stehen die unterschiedlichsten Fördertöpfe zur Verfügung, doch wer weiß schon davon oder kann die Antragstellung im Ehrenamt leisten.

In dem durch seine besonders große Dichte an Kultureinrichtungen geprägten Nordrhein-Westfalen gibt es deutschlandweit die meisten Kulturfördervereine. Der Großteil - das sind 35 Prozent - unterstützt die Sparten Musik, Tanz und Theater. Eine hohe Dichte an Vereinen besteht unter anderem in den Kreisen Coesfeld, Warendorf und Steinfurt. Ebenso sind in Westfalen viele Heimatvereine ansässig, in denen sich freiwillig engagierte Menschen vielfältigen Aufgaben widmen wie der Denkmalpflege, dem Erhalt und der Vermittlung kulturellen Erbes oder der Verbesserung der Lebensqualität in ihren Gemeinden.

Um Kulturfördervereine praktisch in ihrer Arbeit zu unterstützen, haben der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und der DAKU Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland gemeinsam mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, dem Kulturbüro Münsterland und der FreiwilligenAgentur Münster ein passgenaues Angebot entwickelt. Am 3. November 2022 informierten sie in der FreiwilligenAkademie Münster über Kulturförderung in NRW auf kommunaler und landesweiter Ebene.

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BDie Veranstaltung im JAC-Kino Attendorn, veranstaltet von Westfälischem Heimatbund, Kreisheimatbund Olpe und LWL-Medienzentrum für Westfalen, war ausverkauft. Foto/ Kreisheimatbund Olpe

Das Dorf im Wandel

Sonderveranstaltung am 2. November 2022 zur Bestseller-Verfilmung „Mittagsstunde“ in Attendorn

Alle Plätze und sogar zusätzliche Stühle waren besetzt, als Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB), die Gäste im Jac-Kino Attendorn begrüßte. Gemeinsam mit dem Kreisheimatbund Olpe e. V. und dem LWL-Medienzentrum für Westfalen hatte der WHB zu einem ungewöhnlichen „Heimatabend“ eingeladen, um den Wandel der Dörfer zu diskutieren.

Prof. Dr. Markus Köster vom LWL-Medienzentrum für Westfalen führte in den Film „Mittagsstunde“ nach dem Roman von Dörte Hansen ein. Der Film von Grimme-Preisträger Lars Jessen erzählt die Geschichte des 47-jährigen Uni-Dozenten Ingwer (Charly Hübner), der in sein nordfriesisches Heimatdorf zurückkehrt, um dort ein Sabbatjahr zu verbringen und sich um seine betagten Eltern zu kümmern. Doch den Ort seiner Kindheit erkennt er kaum wieder: die Straßen menschenleer, keine Schule, kein Dorfladen, keine alte Kastanie auf dem Dorfplatz, auf den Feldern wächst nur noch Mais, aus gewundenen Landstraßen wurden begradigte Schnellstraßen – Veränderungen, wie sie auch im Sauerland stattgefunden haben.

Dr. Eilers führte durch die anschließende Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Ulrich Harteisen, der an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen Regionalmanagement und regionale Geographie lehrt, Birgit Haberhauer-Kuschel, stellvertretende Vorsitzende des Sauerländer und des Westfälischen Heimatbundes sowie Andrea Arens, Vorsitzende des Kreisheimatbundes Olpe.

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André Kuper, Präsident des Landtags, mit Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Dr. Silke Eilers, Westfälischer Heimatbund, und Jochen Beuckers, Engagierte Städte NRW Foto/ Andrea Bowinkelmann

Netzwerk bürgerschaftliches Engagement NRW ist einzigartig

Festakt zur Gründung im Landtag

Bereits mehr als 60 Mitglieder aus Sport und Kultur, Wohlfahrtspflege, Kirchen sowie Stiftungen, Kommunen und Politik hat das Netzwerk bürgerschaftliches Engagement NRW (NBE NRW). Am 7. September 2022 wurde das Netzwerk mit einem Festakt im Landtag Nordrhein-Westfalen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, begrüßte die knapp 120 Teilnehmenden im Plenarsaal: „Das Netzwerk zeigt in beeindruckender Weise, wie vielfältig und fest verwurzelt Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Nordrhein-Westfalen sind. Es bringt Menschen und ihre Stärken zusammen, bündelt Interessen und bereitet den Boden für Innovationen und Ideen. Der Landtag wird den weiteren Austausch begleiten, wann immer es erforderlich ist.“

Anschließend sprach die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, über den Wert des Ehrenamts und die Unterstützung des Landes für das Netzwerk: „Das NBE NRW kann als Brückenbauer und Bindeglied fungieren. Es wird dazu beitragen, die Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam umzusetzen und weiterzuentwickeln. Dabei wird die engere Vernetzung sowie Bündelung gemeinsamer Interessen auch die Arbeit der lokalen Vereine, Initiativen und Engagierten stärken.“

Für das Team der Sprecherinnen und Sprecher des NBE NRW betonten Dr. Silke Eilers, Westfälischer Heimatbund, und Jochen Beuckers, Netzwerk Engagierte Städte NRW: „Das NBE NRW will das Netzwerk der Netzwerke und Sprachrohr für die Engagierten im Land sein. Es ist durch seine unterschiedlichen Mitglieder breit und vielfältig aufgestellt. Mit diesem Netzwerk wollen wir das bürgerschaftliche Engagement in Nordrhein-Westfalen weiter voranbringen und die Engagementstrategie für das Land mit Leben füllen.“

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Cover der Publikation „Dorfideen mit Weitblick – zur Zukunft der ländlichen Räume“ Grafik/ Martin Brombacher, Foto/ Helene Lauk © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Eröffnung der Wanderausstellung

„Dorfideen mit Weitblick – zur Zukunft der ländlichen Räume“ in Höxter

Lebendige Dörfer – dafür sind pfiffige Köpfe und Menschen mit Anpackermentalität gefragt. Gerade aus dem Ehrenamt heraus entstehen vielfach gute Ansätze, um Perspektiven für die Lebensqualität vor Ort und die Sicherung von Daseinsvorsorge zu schaffen. Unter dem Titel „Dorfideen mit Weitblick – zur Zukunft der ländlichen Räume“ präsentiert der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) in Kooperation mit dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben ab Montag, 29. August eine Wanderausstellung zu diesem Thema.

„Dorfideen mit Weitblick – hierbei geht es uns nicht um romantisierende Bilder einer Landidylle, sondern um die Potentiale ländlicher Räume als multifunktionale Orte der Innovation, Kreativität und Nachhaltigkeit. Dass dies alles andere als nur eine Vision ist, zeigen bedarfsgerechte Projekte und Initiativen in der Region, die häufig von bürgerschaftlichem Engagement getragen sind“, so WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers. „Die Konzepte reichen von der Umnutzung einer Dorfkirche bis zur umfassenden Digitalisierung, von der ehrenamtlich betriebenen Dorfkneipe bis zum Heimatmuseum, das auch als ein Zentrum musisch-künstlerischer Bildung dient.“

  • Streuobstweide in Multhöpen – Der Heimatverein Ottenhausen e. V. setzt sich für den Erhalt von rund 40 ha Natur- und Kulturlandschaft ein. Foto/ Frank Grawe

  • Rund um eine Kneippanlage hat der Förderverein Godelheim e. V. ein kleines Naherholungsgebiet geschaffen.
    Foto/ Daniel Hartmann

  • Das von dem Verein Oberschledorn Aktiv e. V. betriebene KUMA im Medebacher Ortsteil Oberschledorn beherbergt ein Museum, Platz für Ausstellungen, eine Kreativwerkstatt und ein Café.
    Foto/ Sabrina Hellwig

  • Der Verein Dorf aktiv e. V. hat in St. Vit, einem lebendigen Dorf im Westen von Rheda-Wiedenbrück, ein ehemaliges Küsterhaus zu einem Ort der Begegnung werden lassen.
    Foto/ Gisbert Strotdrees

  • Der St. Josefsvereins Holtum e. V. hat die Kirche St. Agatha in Holtum zu einer Meditationskirche umgestaltet.
    Foto/ Gisbert Strotdrees

„Die Vielfalt der Projekte in den Dörfern Westfalens und das dahinterstehende starke Engagement haben uns schon bei unseren Recherchen sehr beeindruckt“, betont Patrick Liste, Chefredakteur des Wochenblattes für Landwirtschaft und Landleben in Münster. „Dass die Beispiele aus der Publikation zum Projekt jetzt in dieser Ausstellung präsentiert werden können und durch Westfalen ,wandern‘, freut uns sehr. Die 13 Roll-ups vermitteln noch einmal einen ganz besonderen Eindruck von den ländlichen Projekten und können anderen Vereinen und Initiativen in Westfalen Impulse geben, vielleicht ermuntern sie sogar auch zum Nachahmen.“

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Sichtbar werden mit Social Media und Webseite

Digitale Handreichungen ergänzen Serviceangebot des WHB

Viele Menschen suchen im Internet nach Information und Unterhaltung. Umso wichtiger ist es, die Potentiale des digitalen Raums zu nutzen, um bürgerschaftliches Engagement für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Dazu hat der WHB neben Erklärfilmen zu den Themen Webseiten und Soziale Netzwerke nun auch zwei Handreichungen veröffentlicht – und zwar digital.

Schritt für Schritt erklären die beiden Leitfäden Heimatengagierten, wie sie auf dem Weg zum eigenen Social-Media-Kanal oder zur Vereinswebseite vorgehen. In den Veröffentlichungen hat der WHB Basiswissen, Tipps und Links zusammengestellt. Ehrenamtliche finden in den PDF-Dokumenten aber auch Arbeitsvorlagen zum Ausfüllen. Diese sollen helfen, Ideen zu entwickeln und die eigenen Überlegungen zu strukturieren. Wer mit den digitalen Handreichungen arbeiten möchte, kann sie herunterladen und mit Hilfe kostenloser Programme wie zum Beispiel „Acrobat Reader DC“ beschreiben, markieren und kommentieren.

Digitale Handreichung „Webseiten Aufbau – ein Leitfaden zum Einstieg für Heimatengagierte“ herunterladen

Digitale Handreichung „Social Media – ein Leitfaden zum Einstieg für Heimatengagierte“ herunterladen

Die digitalen Handreichungen entstanden im Rahmen des Programms „100xDigital“ und wurden durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gefördert.


Andrea Evers, FreiwilligenAkademie, und Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des WHB (v.l.). Foto: FreiwilligenAkademie

Freiwillig Engagierte in digitalen Fragen unterstützen

Workshop-Reihe von Westfälischem Heimatbund und FreiwilligenAgentur Münster

Die FreiwilligenAkademie der FreiwilligenAgentur Münster bietet Workshops, Austauschformate und Seminare zu Themen rund um das Ehrenamt an. Kooperationspartner ist auch in diesem Jahr wieder der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB), Dachverband der Heimat-, Bürger- und Kulturvereine in Westfalen, und zwar im Themenfeld "Digitalisierung im Ehrenamt".

"Zu einem zukunftssicheren Vereinsleben gehört auch die aktive Gestaltung der Digitalisierung. Die große Herausforderung liegt oftmals darin, die Potenziale des digitalen Raums für die eigene Sache optimal zu nutzen", so Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des WHB. "Es braucht praxisnahe Lösungen. Erforderlich ist dafür eine zielgerichtete Beratung, die Vermittlung von Kompetenzen und Vernetzung." Dazu zählen etwa auch entsprechende Fortbildungen mit kompetenten Partnern.

Die FreiwilligenAkademie hat passende Veranstaltungen im Programm und stimmt sich mit den Partnerorganisationen ab. "Die fortschreitende Digitalisierung hat auch für den Non-Profit-Bereich eine hohe Relevanz. Sozial-, Sport- oder Kulturvereine profitieren von dem Angebot genauso wie Heimatvereine oder Umweltorganisationen", ergänzt Andrea Evers von der FreiwilligenAkademie. Gemeinsames Ziel sei es, Vereine und Organisationen fit zu machen für die unterschiedlichen aktuellen Herausforderungen und sie bestmöglich zu unterstützen.

Die Reihe "Digitalisierung im Ehrenamt" umfasst mehrere Veranstaltungen, für die ausgewiesene Expertinnen und Experten gewonnen werden konnten. Zwei der Veranstaltungen sind Kooperationen von Westfälischem Heimatbund und FreiwilligenAgentur: Am 6. September 2022 referiert Christina Quast zum Thema "Digitale Veranstaltungen - Innovative und interaktive Formate". Katharina Mosene informiert am 27. Oktober 2022 über die Online-Zusammenarbeit in Vereinen und Organisationen. Beide Workshops finden digital statt.

Interessierte können sich schon jetzt per Formular bei der FreiwilligenAgentur Münster zu den kostenlosen Online-Veranstaltungen anmelden: http://www.freiwilligenagentur-muenster.de.


Hannes Wader; Foto/ Manfred Pollert

Rottendorf-Preis für Hannes Wader

Die Rottendorf-Stiftung verleiht auf Vorschlag des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) den Rottendorf-Preis 2022 für Verdienste um die niederdeutsche Sprache an Hannes Wader.

Mit seiner Entscheidung würdigt der Rottendorf-Ausschuss im Westfälischen Heimatbund „den mutigen, kompromisslosen und vorurteilsfreien Umgang mit der niederdeutschen Sprache“ im Werk des Liedermachers.

Mit seiner LP „Plattdeutsche Lieder“ (1974) habe Hannes Wader entscheidend dazu beigetragen, das Niederdeutsche aus dem angestammten „Heimat-Milieu“ zu befreien und es in neuen Kreisen gesellschaftsfähig zu machen. Auch in seiner Autobiografie „Trotz alledem. Mein Leben“ (2019) setze Wader dem Plattdeutschen, der Umgangssprache seines Elternhauses, ein persönliches Denkmal.

Hannes Wader wurde 1942 in Bethel bei Bielefeld in einfachsten Verhältnissen geboren. Seine Auftritte auf der Burg Waldeck machten ihn in den 1960er-Jahren einem größeren Publikum bekannt. Er gehörte gemeinsam mit Reinhard Mey, Franz Josef Degenhardt und Hanns Dieter Hüsch zu den prominentesten Mitgliedern einer neuen deutschen Liedermacherszene. Neben seinen gesellschaftskritischen und dennoch lyrischen und poetischen Liedern widmete sich Wader in den 1970er-Jahren dem damals verpönten Volkslied. Nach 50 Jahren beendete er 2017 sein Tournee-Leben. 2013 wurde er mit dem ECHO-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, es umfasst 37 Studio- und Live-Alben. 2019 erschien seine Autobiografie „Trotz alledem. Mein Leben“.

Hintergrund:

Der Rottendorf-Preis für Verdienste um die niederdeutsche Sprache ist nach dem westfälischen Schriftsteller und Unternehmer Andreas J. Rottendorf benannt und wird von der gleichnamigen Stiftung alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Heimatbund e. V., Dachverband für rund 600 Heimat-, Bürger- und Kulturvereine in Westfalen, verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.


Einstieg erklärt!

WHB-Erklärfilme über Soziale Netzwerke und Webseitenaufbau online

Nachdem die WHB-Erklärfilme auf dem Westfalentag 2022 ihre Premiere feierten, sind die Kurzvideos nun auch auf dem YouTube-Kanal des WHB online. Die zwei Clips zeigen passend zum Themenjahr „Lernen aus der Pandemie – Ehrenamt und Digitalisierung“, wie Vereinen der Einstieg in Soziale Netzwerke und der Aufbau einer eigenen Webseite gelingen kann. Dazu nehmen sie Interessierte mit in das fiktive westfälische Dorf Elkentrup. Durch die Videos führen die erfundenen Mitglieder des Heimatvereins Elkentrup. Zusammen finden sie heraus, welche Schritte auf dem Weg zum eigenen Social-Media-Kanal oder zur eigenen Webseite vor Vereinen liegen.

Zum YouTube-Kanal des WHB geht es hier.

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Der frisch gewählte Vorstand des Fördervereins. Foto/ ISI

Förderverein für das Netzwerk bürgerschaftliches Engagement NRW gegründet

In der Engagementstrategie für das Land NRW ist die Schaffung eines Landesnetzwerks für bürgerschaftliches Engagement vorgesehen. Nach erfolgreicher Einrichtung des Netzwerks bürgerschaftliches Engagement NRW (NBE NRW) im Dezember 2021 wurde nun am 3. Juni 2022 der Förderverein für das NBE NRW gegründet. Dazu traf sich das Sprecher*innen-Team des NBE NRW in Hagen. Der Förderverein soll die Arbeit im Netzwerk begleiten und operativ unterstützen. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt beim Amtsgericht Düsseldorf.  

Der WHB ist Gründungsmitglied des Netzwerkes und durch WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers im Sprecher*innen-Team sowie im Vorstand des Fördervereins vertreten.


WHB-Vorsitzender Matthias Löb eröffnet den Westfalentag. Foto/ WHB/Jürgen Appelhans

Westfälischer Heimatbund diskutierte beim Westfalentag in Arnsberg

über digitales Engagement

Wie haben die Pandemie und der damit einhergehende Digitalisierungsschub das Ehrenamt verändert? Wie kann der digitale Wandel aktiv gestaltet werden? Was sind gelingende Strategien, um freiwilliges Engagement zukunftsfest aufzustellen? Mit diesen Fragen hat sich am vergangen Samstag, 21. Mai, der 65. Westfalentag des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) im Sauerland-Theater in Arnsberg befasst.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Dachverbandes für rund 600 Heimat-, Bürger- und Kulturvereine sowie 700 ehrenamtliche Heimatpflegerinnen und -pfleger eröffnete der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes, Matthias Löb, den Westfalentag. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern nützliches Werkzeug, das Potentiale für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Vereinsmanagement bietet.

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  • Würdigung für 100 Jahre Heimatarbeit: WHB-Vorsitzender Matthias Löb überreicht eine Ehrenurkunde an die Vertreter des Arnsberger Heimatbundes Torsten Kapteiner (2. Vorsitzender) und Werner Bühner (Vorsitzender) (v.l.). Foto/ WHB/Jürgen Appelhans

  • Impulse für das Engagement: Gesprächsrunde mit Ulrike Petzold, Geschäftsführende Vorständin Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland e. V. (DAKU), Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, und WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers (v.l.) Foto/ WHB/Jürgen Appelhans

  • Das vielfältige Exkursionsprogramm stieß auf reges Interesse. Foto/ WHB/Jürgen Appelhans


Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Prof. Dr. Markus Harzenetter, Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden, Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes e. V., Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat für den Kreis Coesfeld und Dr. Holger Mertens, Landeskonservator für Westfalen-Lippe. Foto: LWL/Thorsten Arendt

"Engagiert für die Zukunft"

Denkmal- und Heimatakteure tagen zum Ehrenamt in der Denkmalpflege

Am Sonntag (15.5.) hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Westfälischen Heimatbund e. V. und der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger (VDL) den bundesweiten 88. Tag für Denkmalpflege gefeiert. Unter dem Themenschwerpunkt "Engagiert für die Zukunft: Ehrenamt in der Denkmalpflege" kamen rund 100 Interessierte aus Vereinen, Politik und Denkmalpflege im Erbdrostenhof in Münster zusammen und diskutierten den Stellenwert bürgerschaftlichen Engagements in der heutigen und zukünftigen Gesellschaft.

Die Veranstaltung, organisiert von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, ist zugleich Auftakt der Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, die nach 17 Jahren wieder in Westfalen-Lippe zu Gast ist und sich noch bis Mittwoch (18.5.) "Zukunftsfragen" widmet.

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Der Verwaltungsrat wählte Dr. Georg Lunemann (links) zum neuen Vorsitzenden des WHB. Er wird Nachfolger von Matthias Löb (rechts). Wiedergewählt wurden die stellvertretende Vorsitzende Birgit Haberhauer-Kuschel (2 v. l.) und Vorstandsmitglied Dieter Tröps. Foto: WHB

Dr. Georg Lunemann wird neuer Vorsitzender

des Westfälischen Heimatbundes

Der Verwaltungsrat des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) hat in seiner Sitzung am 22. März 2022 in Münster einstimmig den 54-jährigen Dr. Georg Lunemann aus Olfen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Lunemann, der am 1. Juli die Nachfolge von Matthias Löb als Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe antritt, wird dann auch an der Spitze des WHB stehen. Traditionell übernimmt der jeweilige Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) dieses Ehrenamt als besonderes Bekenntnis des Kommunalverbandes zum bürgerschaftlichen Engagement in Westfalen. Der Westfälische Heimatbund, der 1915 gegründet wurde, ist heute Dachverband für rund 570 Heimat-, Bürger- und Kulturvereine. Er vertritt ca. 130.000 heimatverbundene Menschen in der Region.

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Gemeinsam bürgerschaftliches Engagement für Kultur stärken –

Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland und Westfälischer Heimatbund kooperieren

Um das kleine Museum im Dorf zu unterstützen, die Bibliothek zu erhalten oder das Theater in der Stadt zu restaurieren, setzen sich Bürgerinnen und Bürger bundesweit ehrenamtlich in Kulturfördervereinen ein, wozu auch Heimat- und Bürgervereine sowie Dorfinitiativen zählen, welche tatkräftig für kulturelle Einrichtungen und Projekte eintreten. Sie bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein, wirken auf ideelle und finanzielle Weise. Auch Westfalen zeichnet sich durch ein vielfältiges bürgerschaftliches Engagement für die Kultur aus.

Um diesen Einsatz für das Gemeinwohl und die kulturelle Daseinsvorsorge nachhaltig zu stärken, arbeiten der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB), Dachverband für rund 130.000 in der Heimatarbeit Engagierte in der Region, und der DAKU Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland e. V., künftig enger zusammen.

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Dorfideen mit Weitblick –

Westfälischer Heimatbund und Landwirtschaftsverlag veröffentlichen neue Handreichung

Leben auf dem Land – das ist wieder richtig sexy. Nach jüngeren Umfragen möchte die Mehrzahl der Menschen in Deutschland in Dörfern oder Kleinstädten leben. Dabei sind jenseits der Idylle die durchaus vorhandenen Problemfelder in ländlichen Räumen keineswegs neu, sondern schon seit längerem bekannt: es gibt eben kein 3G an jeder Milchkanne, die ärztliche Versorgung wird abgebaut, der nächste Supermarkt ist kilometerweit entfernt und die Busverbindung fehlt. Hier sind gute Konzepte und echte Anpacker gefragt.

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Handreichung zum Herunterladen


Westfalen-Akademie

Neue Internetseite online!

Bereits seit über einem Jahr nehmen zahlreiche bürgerschaftlich Engagierte regelmäßig an den Fortbildungen der Westfalen-Akademie teil. Nun können sie sich über das Programm auf der neuen Website der Westfalen-Akademie informieren und dort auch direkt zu den Veranstaltungen anmelden.

Das Kooperationsprojekt zwischen dem Westfälischen Heimatbund e. V., der Stiftung Westfalen-Initiative und der lagfa NRW e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, Freiwillige und gemeinnützige Organisationen im westfälischen Raum und darüber hinaus durch gezielte Qualifizierungen in allen für das Ehrenamt wichtigen Kompetenzbereichen zu fördern und zu unterstützen.

Allein in 2021 haben etwa 1.300 Engagierte dieses Angebot wahrgenommen.

Das aktuelle Halbjahresprogramm der Akademie finden Sie unter: www.westfalen-akademie.nrw

Die Westfalen-Akademie ist ein gemeinsames Projekt von:


WHB-Themenjahr 2022

Lernen aus der Pandemie - Ehrenamt und Digitalisierung

Freiwilliges Engagement, gerade auch in Vereinsstrukturen, steht vor wachsenden Herausforderungen. Dazu zählt neben dem demografischen Wandel und immer komplexeren rechtlichen Aspekten auch die fortschreitende digitale Transformation. So stellt sich nicht mehr die Frage, ob Digitalisierung auch in der Heimatarbeit Eingang finden sollte, sondern wie dies zweckmäßig geschehen kann. Dabei geht es nicht darum, grundsätzlich analoges durch digitales Tun zu ersetzen, sondern ein sinnvolles Zusammenwirken unterschiedlicher Kommunikations- und Aktionsformen zu ermöglichen.

Das Spektrum innerhalb der Vereine ist mit Blick auf die digitale Welt ausgesprochen heterogen. Es reicht von Akteurinnen und Akteuren ohne Erfahrungen im digitalen Bereich bis hin zu bereits recht gut aufgestellten Initiativen mit spezifischen Bedarfen.

Die Corona-Pandemie hat hinsichtlich des Digitalisierungsfortschritts wie ein Brennglas nochmals verdeutlicht, dass der Mangel an digitalen Kompetenzen und Ressourcen die Herausforderung für einen gelingenden digitalen Wandel in Ehrenamt und Engagement darstellt.

Als Dienstleister in der Heimatarbeit sieht es der Westfälische Heimatbund als seine Aufgabe an, auf der Grundlage einer digitalen Strategie für freiwilliges Engagement in der Heimatarbeit mit geeigneten Partnern praxisbezogene Hilfe und Qualifizierung anzubieten.


Erhebung zur Situation der Museen in Westfalen-Lippe

In den Jahren 2021/2022 führen der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und das LWL-Museumsamt für Westfalen erstmals gemeinsam eine Erhebung der gesamten Museumslandschaft in Westfalen-Lippe durch.

Mit dieser Befragung möchten wir einen Gesamtüberblick über die Situation der Museen aller Sparten, Größen und Trägerschaftsformen in Westfalen-Lippe mit Bezug auf den Zeitraum von 2019-2021 gewinnen. Zielsetzung ist es auch, noch effektiver auf die individuellen Bedürfnisse der Museen eingehen und Förderprogramme, Fortbildungen sowie Serviceangebote insgesamt besser auf die allgemeinen Bedarfe zuschneiden zu können.

Fast 54 Prozent der Museen und Gedenkstätten haben bei der Befragung mitgemacht und durch ihr Engagement dazu beigetragen, dass wir ein besseres Bild von der Struktur und der Situation der Museen in Westfalen-Lippe gewinnen konnten.

Nun läuft die Auswertung der Ergebnisse durch die beauftragte externe Firma. Einige ausgewählte Museumsleitungen werden wir zusätzlich für Tiefeninterviews und Porträts kontaktieren. Im Herbst 2022 werden voraussichtlich die Ergebnisse vorliegen, die wir 2023 publizieren wollen.

Herzlichen Dank sagen die Teams des Westfälischen Heimatbundes und des LWL-Museumsamtes für Westfalen allen MItwirkenden!

Gefördert von:


Für jeden das richtige Ehrenamt finden

WHB Partner des „Ehrenamt-Checks“

Die Onlineplattform www.ehrenamtcheck.de bietet ein neues, zusätzliches Angebot. Ab sofort finden Interessierte unter den verschiedenen Ehrenämtern, die zu ihren Interessen und Stärken passen, auch den Westfälischen Heimatbund als Dachverband der Heimatakteurinnen und -akteure in Westfalen.

Möglich wird dies durch eine Kooperation von WestLotto mit dem WHB. Mit der Onlineplattform ehrenamtcheck.de möchte WestLotto sowohl die gesellschaftlichen Träger in NRW unterstützen als auch den Bürgerinnen und Bürgern eine erste digitale Orientierung beim Thema Ehrenamt bieten. Für viele Organisationen und Vereine ist der Ehrenamt-Check bereits ein wertvoller Baustein bei der Suche nach freiwilligen Unterstützern.


Heimat-Puls –

Film zeigt engagierte Heimatarbeit mit jungen Zielgruppen

Beim Westfalentag 2019 in Hattingen zeigte der Westfälische Heimatbund e. V. einen weiteren Kurzfilm aus der Reihe „Heimat-Puls“. Dieser präsentierte anlässlich des WHB-Themenjahres gute Beispiele aus der Heimatarbeit mit jungen Menschen vor Ort.


Lebendiges Heimatnetzwerk

Ihre guten Beispiele im WHB-Blog

Ihre guten Beispiele aus der Heimat-Arbeit in Westfalen haben ein neues Zuhause: im WHB-Blog.

Ergänzend zu unserem Heimatmacher-Newsletter stellen wir hier regelmäßig Ihre impulsgebenden und nachahmenswerten Projekte aus Ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor. Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen sollen ein lebendiges Heimatnetzwerk der Region bilden. Machen Sie uns gerne Vorschläge für unsere Online-Datenbank, damit auch andere Ihre spannende Arbeit kennenlernen.

Der Blog startet mit vier aktuellen Einträgen zu unserem Themenjahr und wird regelmäßig ergänzt. Sie erreichen ihn über unsere Homepage und unter: https://blog.whb.nrw/

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!


Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!