Matthias Löb, WHB-Vorsitzender Foto/ LWL

Bundeskongress Heimat 2021 diskutierte über Baukultur

NRW-Heimatverbände waren Gastgeber

Der dritte Bundeskongress Heimat fand am 7. und 8. Juni 2021 online statt. Im Zentrum der öffentlichen Konferenz des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland stand die Bedeutung von Baukultur. Gastgeber waren der Westfälische Heimatbund, der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz sowie der Lippische Heimatbund.

Der Verein Windmühle Exter e. V. kümmert sich um die Holländermühle bei Vlotho-Exter und betreibt das technische Denkmal als Schaumühle. Foto/ Elvira Leisler @ LWL-Medienzentrum für Westfalen

Welchen Stellenwert haben Baukultur und Denkmäler heute? Wie können Politik und Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden? Wie sehen intelligente Umnutzungen von Gebäuden aus? Wie begeistert man Menschen generationenübergreifend für die Thematik? Welche Rolle spielen Bestandsbauten im Hinblick auf den Klimaschutz und wie kann ressourcenschonendes Bauen gelingen? Welche Rolle kommt dem zivilgesellschaftlichen Einsatz für ortsbildprägende Gebäude zu? Diese und weitere Fragen wurden in interdisziplinär besetzten Gesprächsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und Netzwerken, Fachämtern wie bürgerschaftlichem Engagement per YouTube-Livestream diskutiert.

Seit Jahren engagiert sich der Werburg-Verein Spenge für das Werburg-Ensemble – eine ehemalige Wasserburganlage -, die heute als außerschulischer Lernort und kultureller Treffpunkt beliebt ist. Foto/ Andreas Lechtape/ WHB

Diesjähriger Schirmherr war Bundesinnenminister Horst Seehofer. Begrüßt wurden die Kongressteilnehmenden unter anderem von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, NRW-Bau- und Heimatministerin Ina Scharrenbach und dem Präsidenten der INGO-Konferenz beim Europarat Dr. Gerhard Ermischer. WHB-Vorsitzender Matthias Löb hielt den Einführungsvortrag.

Die Veranstaltung wurde live gestreamt und kann unter YouTube abgerufen werden:

Programm Tag 1

Programm Tag 2


Digitale Westfalen-Akademie

Kostenlose Fortbildungen für bürgerschaftlich Engagierte

Die Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen (lagfa NRW e. V.) und der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) möchten mit einer Seminarreihe für Ehrenamtliche das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen und darüber hinaus stärken. Ziel ist es, ein kostenloses und niedrigschwelliges Fortbildungsangebot zu schaffen, welches die praktische Vereinsarbeit erleichtern soll. Die „Westfalen-Akademie“ soll Ehrenamtlichen und Mitarbeitende von gemeinnützigen Organisationen als Angebot dienen, um aktuelle Fragen ihrer Arbeit aufzugreifen und diese (interaktiv) zu klären.

Aktuelle Veranstaltung:

Veranstaltungsreihe "Fundraising und Spenden"

im Juni 2021

In der dreiteiligen Veranstaltungsreihe lernen Sie die Grundlagen des Fundraisings sowie dafür nützliche digitale Werkzeuge kennen und werden über den korrekten Umgang mit Spendengeldern informiert.

Teil I – Fundraising

Mittwoch, 9. Juni 2021, 17:00-20:00 Uhr

Referent: Hugo W. Pettendrup, HP FundConsult

Was ist Fundraising, und wie funktioniert es? Vertreterinnen und Vertreter gemeinnütziger Organisationen lernen, wie sie Unterstützung für ihr Anliegen gewinnen und wie sie in ihrem Verein oder ihrer Stiftung ein professionelles Fundraising aufbauen. Fallbeispiele und Checklisten ergänzen die Theorie. Nur wer weiß, was seinen Verein ausmacht, wer seine Spender kennt und eine langfristige Beziehung zu ihnen aufbaut sowie attraktive Fundraising-Projekte hat, kann erfolgreich um Unterstützung bitten.

 

Teil II – Digitales Fundraising für Vereine – So funktioniert’s!

Mittwoch, 16. Juni 2021, 17:00-20:00 Uhr

Referent: Alexis Seyfried, FundraisingBox (Wikando GmbH)

Was ist digitales Fundraising? Welche Möglichkeiten und Tools stehen Vereinen zur Verfügung? Welche Vorteile und welchen Nutzen können Vereine aus diesen Tools ziehen? Wie können Spendenaktionen erfolgreich durchgeführt und vermarktet werden? Neben hilfreichen Grundlagen, Tipps und Tricks, bietet das Online-Seminar Best-Practice-Beispiele und lässt genügend Raum für Fragen und Antworten.

 

Teil III – Der richtige Umgang mit Spenden – Spendenrecht und Spendenpraxis

Mittwoch, 23. Juni 2021, 17:00-20:00 Uhr

Referent: Wolfgang Pfeffer, Vereinsknowhow.de

Der Umgang mit Spenden wirft in gemeinnützigen Vereinen eine Vielzahl von Fragen auf. Das reicht vom korrekten Ausfüllen der Zuwendungsbestätigung bis zu Einzelfragen, wie z. B. ob für Preisnachlässe auf Rechnungen eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden darf. Unser Seminar stellt die steuerlichen Grundlagen dar und klärt alle Einzelfragen im Umgang mit Spenden, Werbung und Sponsoring.

 

Anmeldungen bitte per Mail mit Angabe Ihres Namens, Ihrer Organisation sowie Ihrer E-Mailadresse an:

westfalen-akademie[at]lagfa-nrw.de

Die Veranstaltungen bauen inhaltlich nicht aufeinander auf, eine Teilnahme an allen Terminen wird jedoch empfohlen.


Öffnungsschritte in einem dreistufigen Verfahren

Coronaschutzverordnung NRW angepasst

Die Landesregierung NRW hat die bestehende Coronaschutzverordnung mit Gültgkeitsdauer vom 28. Mai bis 24. Juni 2021 aktualisiert. Vorgesehen sind Öffnungsschritte in einem dreistufigen Verfahren bei stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unter 100.

Kultur:

Stufe 3: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1

Zur Zulässigkeit des Betriebs von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen (Kultureinrichtungen): Möglich ist der Betrieb von Kultureinrichtungen mit vorheriger Terminbuchung, sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit und Beachtung der sonstigen Regelungen in Bezug auf Mindestabstand, Kontaktbeschränkungen, Masken, Hygiene und Infektionsschutz, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf.

Veranstaltungen sind außen mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.
Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 250 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.
Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb außen kann ohne Personenbegrenzung stattfinden. Innen ist das mit 20 Personen, einem negativen Test und ohne Gesang/Blasinstrumente möglich.

Stufe 2: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 50 und 35,1

Museen usw. können ohne Terminvergabe öffnen.

Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen.
Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit bis zu 20 Personen stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt.

Stufe 1: 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35

Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit Gesang/Blasinstrumenten kann mit 30 bzw. 50 Personen stattfinden, wenn ein negativer Test vorliegt.
Ab 1. September 2021: Musikfestivals können mit bis zu 1.000 Zuschauern durchgeführt werden, wenn negative Tests und ein genehmigtes Konzept vorliegen.

Tagungen/Kongresse:

Stufe 3: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1

---

Stufe 2: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 50 und 35,1

Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 500 Teilnehmern möglicher, sofern negative Tests vorliegen.

Stufe 1: 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35

Tagungen und Kongresse sind außen und innen mit bis zu 1.000 Teilnehmern möglich, sofern negative Tests vorliegen.

Große Festveranstaltungen:

Stufe 3: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1

---

Stufe 2: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 50 und 35,1

---

Stufe 1: 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35

Ab 1. September 2021: Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. sind mit bis zu 1.000 Besuchern möglich, sofern ein genehmigtes Konzept vorhanden ist.
Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter 35, dürfen diese auch ohne Besucherbegrenzung stattfinden.

Veranstaltungen und Versammlungen:

ab Stufe 3: 7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Verordnung fallen, sind untersagt. Abweichend sind unter Beachtung von Hygine-, Abstands- und Nachverfolgsbarkeitsregelungen unter anderem zulässig:

Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien von Vereinen
a) mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können,
b) mit bis zu 250 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 500 Personen im Freien, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss; vor der Versammlung muss eine Anzeige und bei mehr als 100 teilnehmenden Personen die Vorlage eines Hygiene-und Infektionsschutzkonzeptes bei der zuständigen Behörde erfolgen.

Die Regelungen zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit und zum Mindestabstand sind bei allen zulässigen Veranstaltungen einzuhalten.

⇑ Zum Seitenanfang


Denkmalschutz-Bündnis NRW: Modern geht anders!

Klares Votum gegen Neufassung des Denkmalschutzgesetzes

Das Denkmalschutz-Bündnis NRW sieht kein Erfordernis für eine komplette Neuaufstellung des Denkmalschutzgesetzes des Landes und plädiert allenfalls für Modifikationen in Einzelaspekten, so wie es auch den bisherigen Evaluationen des Gesetzes entspricht. Dazu bieten alle Organisationen ihre Unterstützung an – damit Denkmäler in NRW eine Zukunft haben.

Zum Denkmalschutz-Bündnis NRW haben sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., der Verband Deutscher Kunsthistoriker e. V., der Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e. V., der Verband der Restauratoren e. V., der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V., der Westfälische Heimatbund e. V. und die Landesgruppe Westfalen-Lippe der Deutschen Burgenvereinigung e. V. zusammengeschlossen.

Alle Stellungnahmen des Bündnisses sowie weiterer Denkmalpflege-Organisationen und von 54 in NRW mit den Fragen des Kulturellen Erbes befassten Professorinnen und Professoren sind abrufbar unter: https://denkmalschutz-erhalten.nrw


Westfälischer Heimatbund lehnt geplante Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW ab

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) hat im Rahmen der Verbändeanhörung zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW den Entwurf erneut beanstandet und seine Stellungnahme veröffentlicht. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte die 2020 vorgelegte Version zur Überarbeitung des Gesetzes nach dem Eingang einer Vielzahl kritischer Stellungnahmen vollständig neu gefasst und im März 2021 eine entsprechende Vorlage veröffentlicht.

Unser Fazit:

Die Neufassung des Gesetzes verliert den Schutz der Denkmäler aus dem Blick. Insbesondere von der nachhaltigen Schwächung der Fachlichkeit sowie der Privilegierung sachfremder Aspekte und einzelner Interessengruppen geht eine nicht zu tolerierende Gefährdung des baukulturellen Erbes in NRW aus. Indem die Expertise der Denkmalfachämter im Bereich der Baudenkmalpflege nicht mehr abgerufen wird, büßen die Denkmäler ihre weisungsungebundenen, unabhängigen Fürsprecher ein. Der vorgelegte Gesetzesentwurf fällt deutlich hinter etablierte Standards zurück und gibt wirtschaftlichen Gesichtspunkten offenkundig Vorrang. Diesen grundlegenden Webfehler können auch einzelne positiv zu würdigenden Punkte – darunter die Einrichtung eines Landesdenkmalrates – nicht ausgleich.

Wir lehnen die geplante Neufassung in der vorgelegten Form ab. Vielmehr betrachten wir das seit 1980 geltende nordrhein-westfälische Denkmalschutzgesetz als bewährt. Eine gut funktionierende Struktur nun ohne Not zu zerstören, kann nur zu negativen Folgen für die Denkmallandschaft im Lande führen.

Stellungnahme des Westfälischen Heimatbundes e. V.


Workshopangebote des Westfälischen Heimatbundes mit der FreiwilligenAkademie 2021

In 2021 führt der Westfälische Heimatbund e. V. gemeinsam mit der FreiwilligenAkademie der FreiwilligenAgentur Münster (FA) kostenlose Workshops zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen durch. Geplant sind folgende Veranstaltungen.

Wirtschaftliches Handeln in gemeinnützigen Organisationen

Donnerstag, 17. Juni 2021, 16:00–19:00 Uhr, online

Referent: Niko Ritter

Auch gemeinnützige Organisationen brauchen Grundlagenwissen in betriebswirtschaftlichen Fragen. Selbst kleine Organisationen haben ein Budget zu verwalten, und es fallen immer wieder Kosten an, die getragen werden müssen. Dies gilt für die regelmäßige Arbeit, insbesondere aber auch für Projekte, die in vielen Organisationen von zentraler Bedeutung sind.

Bei größeren Organisationen fallen noch höhere Kosten an, beispielsweise für festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder für Räumlichkeiten wie Museen oder Sportstätten. Dafür ist eine verantwortliche, wirtschaftliche Führung der Organisation notwendig.

Diese Veranstaltung gibt eine Einführung ins wirtschaftliche Handeln in gemeinnützigen Organisationen. Dabei ergänzen Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen die Theorie.

Inhalte:

  • Kostenplanung und Kostendeckungsplanung
  • Wirtschaftliche Führung einer gemeinnützigen Organisation
  • Risikoanalysen und Risikoabsicherung
  • Möglichkeiten der Einnahmeerzielung
  • Grundlagen des Steuer- und Sozialversicherungsrechts

Außerdem stellt die Wirtschaftsförderung Münster GmbH Beratungsförderprogramme vor, die darauf abzielen, das betriebswirtschaftliche Wissen auch in gemeinnützigen Organisationen zu erhöhen.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die FreiwilligenAgentur.

www.freiwilligenagentur-muenster.de

0251 492-5976 · EversAndrea[at]stadt-muenster.de


Neue WHB-Handreichungen erschienen

„Jung und engagiert“ sowie „Heimat für alle“

Mit den zwei neuen Handreichungen „Heimat für alle – Engagement für Integration“ sowie „Jung und engagiert – Heimat für morgen gestalten“ möchte der WHB Akzente für bürgerschaftlich Engagierte und ein interessiertes Fachpublikum auf den Gebieten junge Zielgruppen sowie Integration im Rahmen einer modernen Heimatarbeit setzen.

Junge Menschen auf der Basis von Teilhabe und der Erfahrung von Selbstwirksamkeit für die Besonderheiten ihrer nahen Umgebung zu begeistern, ist eine der zentralen Langzeitaufgaben der Heimatbewegung. Zudem können Heimatakteurinnen und -akteure als Brückenbauer daran mitwirken, Menschen unterschiedlicher Herkunft Beheimatung zu ermöglichen. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement hat großes integratives Potential.

Die vorliegenden Handreichungen bieten fachlichen Input, Interviews, eine Auswahl impulsgebender Projekte sowie einen kompakten Servicepart mit vielen praxisorientierten Tipps und Hinweisen etwa zu Vernetzung, Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangeboten.

Der WHB dankt in Bezug auf die Publikation „Heimat für alle“ der Diakonie RWL als Kooperationspartner und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW für die fachliche Unterstützung. Überdies dankt der WHB in Bezug auf die Publikation „Jung und engagiert“ der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“ als einem der Kooperationspartner im WHB-Themenjahr 2019. Der WHB wird finanziell gefördert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Die Handreichungen stehen in gedruckter Form kostenlos zur Verfügung. Unseren Mitgliedern werden diese in Kürze postalisch zugesandt. Die Handreichung "Jung und engagiert – Heimat für morgen gestalten" ist zudem kostenlos digital zugänglich.

 

 

mehr...


Für jeden das richtige Ehrenamt finden

WHB neuer Partner des „Ehrenamt-Checks“

Die Onlineplattform www.ehrenamtcheck.de bietet ein neues, zusätzliches Angebot. Ab sofort finden Interessierte unter den verschiedenen Ehrenämtern, die zu ihren Interessen und Stärken passen, auch den Westfälischen Heimatbund als Dachverband der Heimatakteurinnen und -akteure in Westfalen.

Möglich wird dies durch eine Kooperation von WestLotto mit dem WHB. Mit der Onlineplattform ehrenamtcheck.de möchte WestLotto sowohl die gesellschaftlichen Träger in NRW unterstützen als auch den Bürgerinnen und Bürgern eine erste digitale Orientierung beim Thema Ehrenamt bieten. Für viele Organisationen und Vereine ist der Ehrenamt-Check bereits ein wertvoller Baustein bei der Suche nach freiwilligen Unterstützern.

Sowohl optisch als auch in seiner Funktionalität ist das Angebot auf die Bedürfnisse der jüngeren Zielgruppe zugeschnitten. Mit wenigen Klicks können die User hier herausfinden, welcher Ehrenamtstyp sie sind. Dabei spielen persönliche Stärken und Fähigkeiten ebenso eine Rolle wie individuelle Wünsche. Wichtige Fragen sind beispielsweise, wie viel Zeit jemand investieren und mit welchen Menschen er oder sie gerne zusammenarbeiten möchte. Mit wissenschaftlicher Unterstützung der RWTH Aachen wurden sieben verschiedene Typen definiert – von der Organisatorin bis zum Macher. Wer sich in einem dieser Typen wiederfindet, bekommt nicht nur passende Ehrenämter angezeigt, sondern auch mögliche Organisationen und Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern.

Der Ehrenamt-Check ist eine Aktion im Rahmen des Lotto-Prinzips, durch das 40 Prozent der Lotterieeinsätze über den Landeshaushalt an das Gemeinwohl verteilt werden.


Dorfideen mit Weitblick

EIn Kooperationsprojekt von Westfälischem Heimatbund und Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben

Westfalen ist sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben möchten zukunftsfähige Dorfideen mit Weitblick aufspüren und tragfähige Strategien entwickeln. Das Vorhaben wird mit finanzieller Unterstützung von der NRW-Stiftung und der Westfälischen Provinzial Versicherung realisiert. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Ursula Heinen-Esser.

mehr...


Zukunft der Dörfer – WHB-Themenschwerpunkt 2020/2021

Westfalen ist ein Landesteil Nordrhein-Westfalens, welcher sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt ist. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Als Dachverband ist es unser Ziel, gemeinsam mit unseren Mitgliedern einen Beitrag zur Bearbeitung dieser und anderer aktueller Herausforderungen zu leisten.

Heimat bedarf einer wohlüberlegten Gesamtstrategie – für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, für den Erhalt der Lebensqualität vor Ort, für eine aktive Zivilgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement spielt hier eine wesentliche Rolle. Denn Heimatakteurinnen und -akteure befassen sich nicht allein mit einem Blick in die Vergangenheit: Sie setzen sich vielfach auf unterschiedliche Weise für Gegenwart und Zukunft ihres Lebensumfeldes ein. Es geht dabei auch um Konzepte für Mobilität und Infrastruktur, Nahversorgung – auch in kultureller Hinsicht, Leerstandsmanagement sowie soziale Treffpunkte. Wir möchten mit unserer Arbeit als Serviceanbieter bürgerschaftliches Engagement unterstützen und regionale Vielfalt erhalten.


Heimat-Puls –

Film zeigt engagierte Heimatarbeit mit jungen Zielgruppen

Beim Westfalentag 2019 in Hattingen zeigte der Westfälische Heimatbund e. V. einen weiteren Kurzfilm aus der Reihe „Heimat-Puls“. Dieser präsentierte anlässlich des WHB-Themenjahres gute Beispiele aus der Heimatarbeit mit jungen Menschen vor Ort.


Lebendiges Heimatnetzwerk

Ihre guten Beispiele im WHB-Blog

Ihre guten Beispiele aus der Heimat-Arbeit in Westfalen haben ein neues Zuhause: im WHB-Blog.

Ergänzend zu unserem Heimatmacher-Newsletter stellen wir hier regelmäßig Ihre impulsgebenden und nachahmenswerten Projekte aus Ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor. Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen sollen ein lebendiges Heimatnetzwerk der Region bilden. Machen Sie uns gerne Vorschläge für unsere Online-Datenbank, damit auch andere Ihre spannende Arbeit kennenlernen.

Der Blog startet mit vier aktuellen Einträgen zu unserem Themenjahr und wird regelmäßig ergänzt. Sie erreichen ihn über unsere Homepage und unter: https://blog.whb.nrw/

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!


Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!