Corona-Hilfe für Heimatvereine in NRW kommt!

Auch Gremiensitzungen von Vereinen und Museumsöffnungen möglich

In der Landtagssitzung am 30. April 2020 wurde auch über Soforthilfen für Heimatvereine entschieden. Der Landtag hat die Landesregierung beauftragt, ein Soforthilfeprogramm aufzulegen, um den Brauchtums-, Heimat- und Traditionsvereinen zu helfen, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Im Rahmen der politischen Debatte ist dabei explizit auch auf die Forderungen des WHB und das diesbezügliche Schreiben an das Land NRW Bezug genommen worden. Nun erfolgt die konkrete Umsetzung des Beschlusses. Der WHB hält seine Mitglieder dazu auf dem Laufenden.

Gemäß aktualisierter Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder gestattet. Dazu gehören auch Museen und Gedenkstätten.

Zusammenkünfte und Ansammlungen etwa in Vereinen sind weiterhin untersagt. Abweichend von dieser Regelung sind jedoch Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien und Vereine unter Beachtung bestimmter Vorgaben wieder zulässig. Dies bedeutet, dass unter Auflagen auch physische Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen von Vereinen nunmehr möglich sind.

Der WHB bietet seinen Mitgliedern auf Anfrage weiterführende Informationen zu diesen Regelungen.


WHB fordert vom Land Corona-Hilfe für Heimatvereine

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Von den damit verbundenen Einschränkungen ist auch das bürgerschaftliche Engagement in der Heimatarbeit stark betroffen. Die Auswirkungen der Kontaktsperre sind auf unterschiedlichen Ebenen spürbar. Die Absage von Veranstaltungen, Gremiensitzungen und sonstigen Aktivitäten betrifft nicht allein das soziale Gefüge und das örtliche Gemeinschaftsleben. Darüber hinaus entstehen auch wirtschaftliche Folgen, die Vereine zum Teil in ihrer Existenz gefährden können.

Eine Umfrage unter unseren Mitgliedern hat ergeben, dass in folgenden Bereichen Handlungsbedarfe bestehen:

  • Gewährleistung laufender Kosten – etwa für Miete, Unterhalt und ggf. Personal von Heimathäusern, Museen, historischen Gebäuden, Begegnungsstätten oder gastronomischen Einrichtungen – bei einem zeitgleichen Wegfall von Einnahmen, Aufbrauchen möglicher Rücklagen
  • Stornokosten für die Absage von Veranstaltungen
  • potentielle Rückzahlung oder Wegbrechen von Drittmitteln durch Stillstand bei geförderten Projekten, fehlende Erwirtschaftung von Eigenmitteln für Förderprojekte
  • Gefahr der Zahlungsunfähigkeit bei längerem Einnahmeausfall
  • fehlender Versicherungsschutz bei Veranstaltungsabsagen und bei Engagement für Risikogruppen oder Erkrankte (Corona-Hilfe)

Derzeit werden Hilfspakete und Sofortmaßnahmen für unterschiedliche Empfängerkreise, darunter etwa auch Sport- und Kulturvereine, initiiert. Unberücksichtigt bleiben bislang jedoch Heimatakteurinnen und -akteure, welche mit ihrem vielfältigen Einsatz eine tragende Säule des Gemeinschaftslebens sind.

Viele Heimatakteurinnen und -akteure sehen sich neben den ideellen Aspekten mit unwägbaren finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Die vielen Engagierten, die in verschiedenen Kontexten unsere Gesellschaft zusammenhalten, dürfen nicht alleine gelassen werden.

Vor diesem Hintergrund treten wir als Dachverband für rund 570 Heimat- und Bürgervereine sowie 700 ehrenamtliche Heimatpflegerinnen und -pfleger in Westfalen gegenüber dem Land NRW nachdrücklich dafür ein, auch Vereine der Heimatbewegung angemessen zu unterstützen.


Kleine Museen im Wandel – Westfälischer Heimatbund, LWL-Museumsamt für Westfalen und Museumslandschaft Hochsauerlandkreis starten gemeinsames Projekt

Impuls-Tagung am 29. Oktober 2020 im Sauerland-Museum Arnsberg

Das Sauerland steht am Beginn eines kulturellen Transformationsprozesses, von dessen aktiver Mitgestaltung insbesondere die im Netzwerk „Museumslandschaft Hochsauerlandkreis“ organisierten kleinen ortsgeschichtlichen Museen profitieren sollen.

Das Kooperationsprojekt der Partner LWL-Museumsamt für Westfalen, Westfälischer Heimatbund und Museumslandschaft Hochsauerlandkreis will die Vernetzung und Neuausrichtung historischer Museen nicht nur im Sauerland fördern.

Einen ersten Impuls wird die am 29. Oktober 2020 im Sauerland-Museum Arnsberg stattfindende Tagung der drei Partner geben. Diese arbeiten seit Jahren an der Revitalisierung und Erneuerung der Strukturen und Handlungsformen in diesem Feld und ergänzen sich mit Erfahrung und Expertise.

Während der Tagung sollen mit überregionaler fachlicher Beteiligung die wichtigsten musealen Qualitäten, aber auch Problemfelder kleiner Museen herausgearbeitet und Qualifizierungswege eröffnet werden.

Darüber hinaus wird die Tagung zwei geeignete vereinsgetragene Museen ermitteln, mit denen Westfälischer Heimatbund und LWL-Museumsamt für Westfalen anschließend praxisnahe und umsetzbare Handlungsmöglichkeiten mit Modellcharakter erarbeiten. Im Anschluss an die Tagung beginnt eine kooperative Qualifizierung der beiden vereinsgetragenen Museen.

Das Projekt wird mit einer Förderung durch die Regionale Kulturpolitik des Landes NRW ermöglicht.

Gefördert vom

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Unterstützung durch den Dachverband

Positionierung zur Lage der Heimatarbeit in der Corona-Krise

Als Ihr Dachverband möchten wir Sie in dieser Situation unterstützen und Ihre Interessen vertreten. Dazu bitten wir Sie um einen Lagebericht zu Ihrer derzeitigen Situation.

Bitte übermitteln Sie uns eine kurze Darstellung. Diese sollte knapp auf folgende Aspekte Bezug nehmen:

  • Wie sind Sie konkret betroffen (Absage von Veranstaltungen, Stillstand bei geförderten Projekten, Schließung von Vereinsheimen bzw. Heimatmuseen, Stornokosten, weitere Kosten)?
  • Welche Folgen erwarten Sie kurz-, mittel- bzw. langfristig (finanzielle Verluste, Mitgliederschwund, gefährdete Projekte)?
  • Mit welchen Maßnahmen begegnen Sie der Krise? Gibt es eventuell auch neue kreative Ideen und Maßnahmen, um die Zielgruppen zu erreichen, etwa digitale Angebote?
  • Welche Fragen und Anliegen haben Sie an uns oder die Landespolitik?

Die Umfrage lief bis zum 13. April. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.

Wir haben die Antworten ausgewertet und werden damit an das Land NRW herantreten. Auch eine Berichterstattung in der Verbandszeitschrift ist vorgesehen.


Heimatarbeit in Zeiten von Corona

Bundestag beschließt Erleichterungen für Vereine

Der Deutsche Bundestag hat Ende März im Eilverfahren das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht beschlossen. Die darin getroffenen, vorübergehend geltenden Regelungen enthalten auch Vereinfachungen für Vereine. 

Dies betrifft unter anderem die Amtszeit von Vereinsvorständen sowie die Durchführung von Mitgliederversammlungen. Überdies wurden Änderungen im Insolvenz- sowie Miet- und Pachrecht vereinbart.

Der WHB bietet seinen Mitgliedern dazu Beratung und eine kleine Handreichung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter: whb@whb.nrw


Dorfideen mit Weitblick gesucht

Gemeinsamer Aufruf von WHB und Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben

Die einen haben die alte Gaststätte wieder flottbekommen. Die anderen bauen sich gerade ein Dorfgemeinschaftshaus. Im Nachbardorf lädt ein Kleingartenverein zu Gartengesprächen. Ein privates Seniorenzentrum wird um eine Kita für die Dorfkinder erweitert. Andernorts wird ein Bürgerbus eingerichtet. Auch Nachbarfeste, Kunstaktionen, Heckentheater oder Reparatur-Cafés bringen frisches Leben ins Dorf. Ein Trimm-Dich-Pfad oder Kletterpark entsteht. Eine neue Dorf-App vernetzt Bürger, Veranstaltungen und Dienstleistungsangebote. Durch besondere Maßnahmen wird die ärztliche Nahversorgung sichergestellt. Landwirte engagieren sich mit Schülern und Eltern gemeinsam für lokale Naturschutzmaßnahmen.

Für solche Projekte mit Weitblick, für Ideen und gute Beispiele interessieren sich das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben und der WHB. Gesucht werden pfiffige, mutige und innovative Lösungsansätze, auch aus dem digitalen Bereich.

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Absage: Westfalentag 2020 in Drensteinfurt

Verschiebung der Mitgliederversammlung

Der Vorstand des Westfälischen Heimatbundes hat aufgrund der fortschreitenden Entwicklung der Corona-Pandemie eine Absage des diesjährigen Westfalentages am 22. August in Drensteinfurt beschlossen.

Es können zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässlichen Aussagen über Dauer und Verlauf der Krise getätigt werden. Eine regionale Veranstaltung wie der Westfalentag bedarf eines entsprechenden Planungsvorlaufs. Derzeit können die erforderlichen Absprachen und Vereinbarungen nicht getroffen werden. Neben diesen logistischen und finanziellen Erwägungen ist das Gesundheitsrisiko für die Teilnehmenden in den Blick zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund wird der Westfalentag mit seinem umfänglichen Programm abgesagt, die Mitgliederversammlung auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr vertagt.

Diesbezüglich halten wir Sie auf dem aktuellen Stand.


Corona-Ausbreitung –

Die Krise gemeinsam meistern

Die derzeitige Corona-Situation erfordert eine deutliche Einschränkung des öffentlichen Lebens und der sozialen Kontakte zum Schutz der Bevölkerung. Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Länder haben am 16.03.2020 eine weitere weitreichende Vereinbarung getroffen. Gemäß dieser Handlungsleitlinie sind auch Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen einzustellen. Mittlerweile gilt seit dem 23.03.2020 ein Kontaktverbot, nachdem sich mit Ausnahme von Familien nicht mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum versammeln dürfen. Dies alles betrifft selbstverständlich auch unsere Heimatarbeit.

Der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) hat seine aktuellen Veranstaltungen, Weiterbildungen und auch alle Außentermine zunächst bis Mitte April abgesagt. 

Als Dachverband der Heimatbewegung in Westfalen hatten wir bereits vor einiger Zeit unseren Mitgliedsvereinen und -verbänden die Absage und Verschiebung aller Veranstaltungen und Zusammenkünfte empfohlen. Gemeinsam können wir alle aktiv unseren Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und Menschenleben zu schützen. 

Ihre ehrenamtliche Arbeit ist eine tragende Säule des Gemeinschaftslebens. Insofern ist ein zeitweises Herunterfahren sicherlich keine leichte Maßnahme, gleichwohl ist einheitliches Handeln geboten und unverzichtbar. 

Die Stärke der Heimatakteurinnen und -akteure ist seit jeher gelebte Solidarität und ein langer Atem im Einsatz für Menschen, Kultur und Natur. Dafür steht auch die Heimatbewegung in Westfalen. Gemeinsam werden wir uns auf diese Stärken besinnen und diese besondere Lage bewältigen.

Der Betrieb der WHB-Geschäftsstelle erfolgt derzeit in reduziertem Umfang und zum Teil im Homeoffice. Dementsprechend ist die telefonische Verfügbarkeit leider eingeschränkt. Sie erreichen uns jedoch in jedem Falle per E-Mail. Schreiben Sie uns gerne, wir sind für Ihre Fragen und Anliegen da. Sie werden eine Rückmeldung erhalten. Wir werden Sie auch weiterhin mit wichtigen Informationen zur Heimatarbeit versorgen.

Bleiben Sie gesund! Lassen Sie uns gemeinsam solidarisch und entschlossen handeln!


Haltung zeigen –

WHB positioniert sich gegen rechtspopulistischen Heimatbegriff

"Meine Heimat Westfalen“ – unter diesem Titel sollte eine aufgrund der Corona-Pandemie zwischenzeitlich abgesagte AfD-Veranstaltung am 28. März in der Stadthalle Höxter unter Beteiligung von Björn Höcke stehen. Der Westfälische Heimatbund (WHB) grenzt sich deutlich von einer ausschließenden, gar rassistischen Heimatdefinition ab. Wir treten gemäß unserem Leitbild für einen inklusiven, Gemeinschaft stiftenden und einladenden Heimatbegriff ein.

Heimat entsteht dort, wo Würde und Freiheit des einzelnen gewährleistet werden. Sie ist offen, für jene, die zu uns kommen. In diesem Kontext möchten wir auch noch einmal auf die im Sommer 2019 verabschiedete Resolution „Haltung zeigen für Heimat“ hinweisen, in welcher sich die bundesdeutschen Heimatverbände gemeinsam für ein demokratisches, solidarisches und weltoffenes Verständnis von Heimat stark machen.

Heimat ist in der Tat in Gefahr – immer dort, wo sich Anfeindungen gegen Andersdenkende, Andersgläubige und Menschen anderer Herkunft äußern. Sie bedarf engagierter Bürgerinnen und Bürger. Menschen, die im Großen oder im Kleinen Verantwortung übernehmen. An vielen Orten, an denen man aufeinander achtet und sich gegenseitig achtet, entwickeln sich immer wieder neu Gemeinschaft und Gemeinsinn. Heimatarbeit ist Demokratiearbeit im besten Sinne.

Matthias Löb                                               Dr. Silke Eilers                                      Hans-Werner Gorzolka
Vorsitzender des                                        Geschäftsführerin des                        Kreisheimatpfleger des
Westfälischen Heimatbundes                  Westfälischen Heimatbundes           Kreises Höxter

 

 


Eine nachhaltige Heimatpolitik für Nordrhein-Westfalen –

WHB beschließt Positionspapier

Einstimmig hat der Westfälische Heimatbund auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. November 2019 das Positionspapier „Dimensionen einer Heimatpolitik für Nordrhein-Westfalen – Heimatarbeit braucht verlässliche Strukturen“ verabschiedet. Der WHB stellt darin konkrete Elemente einer zielgerichteten und nachhaltigen Heimatpolitik für NRW vor. Mit dem Papier möchte der Verband eine konstruktive, in die Zukunft gerichtete Diskussion über das Zusammenwirken der Ebene des Landes und etablierter Strukturen in der Heimarbeit anregen.


Zukunft der Dörfer –

WHB-Themenjahr 2020

Westfalen ist ein Landesteil Nordrhein-Westfalens, welcher sowohl durch ländliche als auch durch urbane Räume geprägt ist. Auch hier sind, durchaus mit regionalen Unterschieden, Entwicklungen wie Landflucht und strukturelle Umbrüche in den Dörfern und Ortsteilen zu verzeichnen. Auf verschiedenen Ebenen wird nach Antworten auf diese Phänomene gesucht. Als Dachverband ist es unser Ziel, gemeinsam mit unseren Mitgliedern einen Beitrag zur Bearbeitung dieser und anderer aktueller Herausforderungen zu leisten.

Heimat bedarf einer wohlüberlegten Gesamtstrategie – für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, für den Erhalt der Lebensqualität vor Ort, für eine aktive Zivilgesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement spielt hier eine wesentliche Rolle. Denn Heimatakteurinnen und -akteure befassen sich nicht allein mit einem Blick in die Vergangenheit: Sie setzen sich vielfach auf unterschiedliche Weise für Gegenwart und Zukunft ihres Lebensumfeldes ein. Es geht dabei auch um Konzepte für Mobilität und Infrastruktur, Nahversorgung – auch in kultureller Hinsicht, Leerstandsmanagement sowie soziale Treffpunkte. Wir möchten mit unserer Arbeit als Serviceanbieter bürgerschaftliches Engagement unterstützen und regionale Vielfalt erhalten.


Neues Leitbild des WHB verabschiedet

Mit großer Zustimmung wurde am 27. November 2019 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung u. a. ein neues Leitbild für den Westfälischen Heimatbund beschlossen. Diese Darstellung des Selbstverständnisses und der Grundprinzipien des WHB bietet für die nächsten Jahre die Grundlage für die Innen- und Außenkommunikation des Verbandes.


„Rolle vorwärts“ -

Preisträger 2019 beim Westfalentag in Hattingen ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal wurde nun auf dem diesjährigen Westfalentag der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen verliehen.

Die Zahl der Beteiligungen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. In 2019 sind über 50 Bewerbungen eingegangen. Das Spektrum der eingereichten Projekte war wieder ausgesprochen vielfältig, so dass der Jury, gebildet aus Mitgliedern des Kuratoriums des Westfälischen Heimatbundes, eine Entscheidung nicht ganz leichtgefallen ist. Das Votum fiel einstimmig aus.

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WHB diskutierte beim Westfalentag 2019 in Hattingen

über Perspektiven für junges Engagement

Rund 350 Gäste lockte am Samstag, 21. September 2019, der 64. Westfalentag des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) ins LWL-Industriemuseum Henrichshütte nach Hattingen. Bei diesem großen westfalenweiten Forum befassten sich Teilnehmende der Heimat- und Kulturlandschaft aus der Region mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Dabei stand im Themenjahr des WHB „Heimat für Kinder und Jugendliche“ im Fokus, wie die Ansprache junger Menschen für ihre lokale und regionale Umgebung erfolgreich gelingen kann.

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Bildungspartner NRW und WHB veröffentlichen Handreichung für Heimatakteure

Oft verfügen Heimatakteure über attraktive außerschulische Lernangebote, die durch Vielfalt der Methoden und Zugangsweisen bei Schülerinnen und Schülern Interesse wecken und Aufnahmebereitschaft fördern können. Im Rahmen von Bildungspartnerschaften kann die Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Schulen gestärkt werden.

Bildungspartner NRW legt in Kooperation mit dem WHB nun eine praxisorientierte Handreichung für Heimatakteure vor. Dieser Wegweiser soll helfen, Kooperationen mit Schulen zu planen und nachhaltig umzusetzen. Neben relevanten Informationen über Schulen in NRW finden Sie Erläuterungen zu einzelnen Handlungsschritten mit Checklisten.

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WHB bietet seinen Mitgliedsvereinen GEMA-Gesamtvertrag

Nutzen Sie die Vorteile des Rahmenvertrags!

Der Westfälische Heimatbund hat für 2019 einen neuen Gesamtvertrag mit der GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, abgeschlossen.

Ab sofort können Mitgliedsvereine des Westfälischen Heimatbundes e. V. einen Rabatt von 20 % auf die jeweils gültigen Vergütungssätze der GEMA in Anspruch nehmen. Der Rabatt gilt für die Wiedergabe GEMA-pflichtiger Musik (d. h. urheberrechtlich geschützter Werke, deren Urheberrecht oder andere Schutzrechte durch die GEMA wahrgenommen werden).

Weitere Informationen finden Sie hier.


Lebendiges Heimatnetzwerk

Ihre guten Beispiele im WHB-Blog

Ihre guten Beispiele aus der Heimat-Arbeit in Westfalen haben ein neues Zuhause: im WHB-Blog.

Ergänzend zu unserem Heimatmacher-Newsletter stellen wir hier regelmäßig Ihre impulsgebenden und nachahmenswerten Projekte aus Ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor. Die zahlreichen aktiven und kreativen Initiativen sollen ein lebendiges Heimatnetzwerk der Region bilden. Machen Sie uns gerne Vorschläge für unsere Online-Datenbank, damit auch andere Ihre spannende Arbeit kennenlernen.

Der Blog startet mit vier aktuellen Einträgen zu unserem Themenjahr und wird regelmäßig ergänzt. Sie erreichen ihn über unsere Homepage und unter: https://blog.whb.nrw/

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!



Service für Mitglieder -

Rahmenvereinbarung zum Versicherungsschutz

Ehrenamtliches Engagement darf nicht zum unkalkulierbaren Risiko für diejenigen werden, die sich aktiv für andere Menschen einsetzen. Als Dachorganisation der westfälischen Heimatvereine hat der WHB für einige Versicherungsarten Rahmenvereinbarungen mit der Westfälischen Provinzial Versicherung getroffen. Danach erhalten Sie als Mitgliedsverein des WHB günstige Konditionen beim Abschluss Ihrer eigenen Vereinsversicherungen. Ansprechpartner sind die örtlichen Geschäftsstellen der Westfälischen Provinzial Versicherung; darüber hinaus stehen in der Hauptgeschäftsstelle in Münster Ansprechpartner zur Verfügung. Über die Kooperation zwischen WHB und Provinzial informiert jetzt ein neuer Flyer.

Flyer zum Herunterladen


Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!



Vogelfänger, Venntüten und Plaggenstecher

LWL-Wanderausstellung über Natur und Landschaft vor 100 Jahren

Vor mehr als 100 Jahren begann der westfälische Zoologe Dr. Hermann Reichling (1890- 1948) die Landschaften Nordwestdeutschlands zu fotografieren und später auch zu filmen. Nachdem seine Bilder und Filme mit Unterstützung der NRW-Stiftung in den vergangenen Jahren digitalisiert wurden, stehen sie nun im Mittelpunkt einer Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit zwischen dem LWL-Museum für Naturkunde, dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, dem LWL-Museumsamt für Westfalen sowie des Westfälischen Heimatbundes entstand. Auf großformatigen Schwarzweiß-Fotos stellt die Ausstellung Menschen, Natur und Landschaft vor etwa 100 Jahren vor.

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„App nach draußen“

Wander-App für das Münsterland ist online

Wandern liegt im Trend – es begeistert Junge und Junggebliebene gleichermaßen. Nun präsentiert der Westfälische Heimatbund (WHB) eine neue Smartphone-App „Wanderwege im Münsterland“, die in den Stores von Apple und Google kostenlos erhältlich ist.

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