Wandern im Münsterland macht Laune! Das als Wanderregion oft unterschätzte Münsterland eignet sich hervorragend für kleine und größere Wandertouren, für Jung und Alt, für Einsteiger und erfahrene Wanderer. Die Wanderwege des WHB führen abwechslungsreich durch die malerische Münsterländer Parklandschaft, über uralte Alleen, über sanfte Anhöhen und durch wildromantische Naturschutzgebiete, vorbei an vielerlei kulturellen Besonderheiten wie Schlössern und Burgen, Mühlen und Klöstern. Alles typisch Münsterland!

Erschließen Sie unser Wanderwegenetz, das sich aus Hauptwanderwegen, Rundwanderwegen und Kurzstrecken zusammensetzt, über unser Internetangebot, über verschiedene Karten und Bücher oder mit Hilfe unserer kostenlosen Wander-App für iOS und Android. Nicht zuletzt führen Sie unsere von ehrenamtlichen Helfern angebrachten Markierungszeichen sicher – aber auf eigene Gefahr – an Ihr Ziel. Und wenn Sie alle unsere Wege bereits kennen, dann schauen Sie über die Grenzen hinaus.

Aktuelles und Aktivitäten im Fachbereich Wandern

Wegezeichnertreffen 2018 in Ladbergen

34 Wegezeichnerinnen und Wegezeichner kamen - z.T. mit ihren Partnern und Partnerinnen - zum diesjährigen Wegezeichnertreffen des Fachbereichs Wandern am 25. November ins Heimatmuseum nach Ladbergen.

Der am Westfälischen Friede-Weg X 1648 gelegene Ort war aufgrund der diesjährigen Aktionen des FB Wandern zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 prädestiniert hierfür.

Begrüßt wurden die Gäste zunächst vom Vorsitzenden des Heimatvereins Ladbergen Heinz Lagemann. Der Landrat des Kreises Coesfeld Dr. Klaus Effing und der Bürgermeister von Ladbergen Udo Decker-König würdigten die ehrenamtliche Arbeit der Wegezeichner*innen für die Region. Auch Fachbereichsleiterin Ulrike Steinkrüger dankte den Ehrenamtlern für ihre fachkundige und engagierte Arbeit entlang von insgesamt 3000 Kilometern Wanderwege im Münsterland.

Nach der Begrüßung begab sich die Gruppe bei trockenem Winterwetter auf eine 8 km lange Wandertour über die WHB-Hauptwanderwege X 1648 und X 20. Erläuterungen zum Westfälischen Frieden und dem historischen Botenweg zwischen den Verhandlungsorten Münster und Osnabrück, dem der X 1648 folgt, rundeten die Tour ab.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Kaminzimmer des Heimatmuseums wurde gearbeitet: Rund 1500 Kilometer Wegstrecke mussten unter den derzeit 37 Wegezeichnern und Wegezeichnerinnen aufgeteilt werden, damit in der nächsten Wandersaison wieder alle weißen X-Zeichen für die Hauptwanderwege und Rauten für die Verbindungswege aufgefrischt und freigeschnitten sind.

  • Die Wegezeichner*innen vor dem Heimatmuseum Ladbergen (Foto: WHB/K. Kobialka).

  • Ein freundlicher und gemütlicher Empfang wurde den Gästen im "Kaminzimmer" bereitet (Foto: WHB/K. Kobialka).

  • Auf der Wanderung gab es Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten am Weg (Foto: WHB/K. Kobialka).

  • Die Wegezeichner*innen erfuhren, dass der X 1648 einem alten Botenweg aus der Zeit der Verhandlungen des Westfälischen Friedens (1648) folgt (Foto: WHB/K. Kobialka).

  • Die Wanderung folgte dem WHB-Hauptwanderweg X 1648 (Foto: WHB/K. Kobialka).

  • Auch der WHB-Hauptwanderweg X 20 war Teil der 8-km-Wanderroute rund um das Museum (Foto: WHB/K. Kobialka).

⇑ Zum Seitenanfang


Was wäre ein Wanderpass ohne Stempel?

Eröffnung des Stempelkastens der Heimatgruppe Gelmer

Als der Fachbereich Wandern Anfang des Jahres begonnen hat, für einen Wanderpass zum Westfälischen-Friede-Weg  X 1648 Stempelstellen zu finden, hat die Heimatgruppe Gelmer binnen kürzester Zeit eine Zusage gegeben. Kurzerhand wurde ein Holzkasten gebaut, der Stempelkissen und den eigens kreierten Stempel beherbergt. Hinzu kam noch ein Schaukasten, in dem alle wichtigen Informationen zum X 1648 und zur Heimatgruppe nachzulesen sind. Pünktlich zum Erscheinen unseres Wanderpasses im Juni waren Schau- und Stempelkasten dann auch fertig. Passenderweise steht beides vor dem Haus der alten Poststation in Gelmer, dem Haus von Familie Gähr. Zur offiziellen Eröffnung der Stempelstelle am 29. September ließ es sich Franz-Josef Gähr, aktives Mitglied der Heimatgruppe und langjähriger Akteur im Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg X 1648, nicht nehmen die Gäste in der Postillion-Uniform und mit melodischem Gruß aus dem Posthorn zu begrüßen. Nach verschiedenen Grußworten – u. a. von Simone Wendland, die als Mitglied des Landtags NRW reges Interesse an ihrem Heimatort zeigt – erhielt Franz-Josef Gähr dann vom Leiter des Arbeitskreises Westfälischer-Friede-Weg im WHB Hans-Günther Fascies als Dank für seine jahrelangen Verdienste eine in diesem Jahr frisch geprägte Silbermünze zum Westfälischen Frieden.

Den Wanderpass zum X 1648 können Sie kostenlos bei uns bestellen und erhalten für mindestens 8 gesammelte Stempel eine kleine Belohnung: wanderwege-muensterland@whb.nrw.

⇑ Zum Seitenanfang


Landeswanderverband NRW e.V. gegründet

Im Rahmen des 118. Deutschen Wandertages in Detmold haben die NRW-Wandervereine am Samstag, den 18. August 2018 den Landeswanderverband NRW e.V. (LWV NRW) gegründet. Der Westfälische Heimatbund, der mit seinem Fachbereich Wandern über 3000 Kilometer Wanderwegenetz im Münsterland betreut, ist dem Verband als kooptiertes Mitglied beigetreten. Fachbereichsleiterin und Archäologin Ulrike Steinkrüger übernimmt dabei im Präsidium des LWV NRW künftig die Aufgabe der Ansprechpartnerin für Kultur und wird die NRW-Wandervereine in den entsprechenden bundesweiten Gremien vertreten.

Aufgaben sind die Vertretung der Interessen von Wanderern und Wandervereinen gegenüber dem Deutschen und Europäischen Wanderverband, der NRW-Landesregierung und weiteren Institutionen, die Koordination der Aus- und Weiterbildung u.a. von Wegemarkierern und Wanderführern über die SGV-Wanderakademie NRW, die Zusammenarbeit im Bereich Natur- und Umweltschutz mit der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU), die Koordination des Ausbaus und der Pflege von Wanderwegen sowie die Zusammenarbeit mit Naturparken und touristischen Akteuren zur Entwicklung des Wandertourismus in NRW. Der LWV NRW vertritt rund 60.000 organisierte Wanderinnen und Wanderer.

Künftig als Partner agieren der Baumberge-Verein e. V., Eggegebirgsverein e. V., Eifelverein e.V., Kölner Eifelverein e. V., Sauerländische Gebirgsverein e.V., Teutoburger Wald-Verband e. V., Westerwald-Verein e. V., Wiehengebirgsverband Weser-Ems e. V. sowie als kooptierte Mitglieder die Deutsche Wanderjugend NRW, der Lippische Heimatbund e.V. und der Westfälische Heimatbund e.V.

NRWs Wandervereine gründeten auf dem Deutschen Wandertag in Detmold den Landeswanderverband NRW e.V., um deren Interessen gegenüber verschiedenen Verbänden und Institutionen künftig gebündelt zu vertreten.

⇑ Zum Seitenanfang


WHB wandert mit Heimatministerin Ina Scharrenbach und zahlreichen Ehrenamtlichen

Am Mittwoch, den 27. Juni besuchte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MKHBG), Ina Scharrenbach, zum Auftakt ihrer Heimat-Tour 2018 die Heimatvereine Lengerich und Ladbergen. Der Westfälische Heimatbund e.V. (WHB) hatte die Initiative für diese gemeinsame Wanderung gegeben und gemeinsam mit den beiden Heimatvereinen Lengerich und Ladbergen eine 13 Kilometer lange Wanderung von Heimathaus zu Heimathaus organisiert, um der Ministerin Land und Leute möglichst intensiv nahezubringen.

Gewandert wurde auf dem Westfälischen Friede-Weg X 1648, den der Fachbereich Wandern des WHB aktuell im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 mit verschiedenen Maßnahmen in den Fokus gerückt hat. Mit seinen historischen Wurzeln und der gesamteuropäischen Bedeutung bot er sich als Route für den Auftakt der diesjährigen Heimat-Tour der Ministerin geradezu an.Der Resonanz zufolge ist er überdies der beliebteste Wanderweg, den der Westfälische Heimatbund betreut, und unter insgesamt 3.000 km Wanderwegenetz ist dies gewissermaßen als „Wanderweg der Herzen“ auch eine besondere Auszeichnung.

Im 1648 erbauten Heimathaus Lengerich wurden die knapp 60 Teilnehmenden vom Heimatverein herzlich mit einem Frühstück begrüßt. Dazu gab es Grußworte des Vorsitzenden des Heimatvereins Dr. Alois Thomes, des Landrates des Kreises Steinfurt Dr. Klaus Effing, des Lengericher Bürgermeisters Wilhelm Möhrke, der Ministerin und von Matthias Löb als Vorsitzendem des WHB. Pünktlich um 9 Uhr bliesen die beiden Postillione Franz-Josef Gähr und Stefan Tovornik in historischen Uniformen mit ihren Posthörnern zum Aufbruch.

  • Das Motto des Tages prangte auf einem Schild am Heimathaus Lengerich (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Dr. Alois Thomes begrüßt als Vorsitzender des Heimatvereins Lengerich die Gäste (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Landrat Dr. Klaus Effing verwies in seinem Grußwort auf die vielen attraktiven Wanderwege, die der Kreis Steinfurt zu bieten hat (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Auch Bürgermeister Wilhelm Möhrke hieß die Ministerin und die rund 60 Gäste herzlich in Lengerich willkommen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach freut sich darauf, das nördliche Münsterland und die Menschen, die sich hier für ihre Heimat einsetzen, auf der Wanderung kennenzulernen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes Matthias Löb übereichte der Ministerin den ersten Wanderpass zum X 1648 (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Piet Müller trug auf Plattdeutsch das Gedicht vom Pöggsken von Augustin Wibbelt vor (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Heimatvereinsvorsitzender Alois Thomes führt die Ministerin und den Vorsitzenden des WHB durch das Heimathaus (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Auch Piet, der Kreisgewinner des plattdeutschen Lesewettbewerbs, war bei der Führung dabei (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Um 9 Uhr gaben die Posthornbläser Stefan Tovornik (links) und Franz-Josef Gähr das Signal zum Aufbruch (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

Alle Wandernden konnten sogleich den extra für den X 1648 ins Leben gerufenen, und vom MHKBG geförderten neuen Wanderpass des WHB ausprobieren und ihn am Rathaus in Lengerich abstempeln lassen.

Bei bestem Wetter folgten die Gäste den weißen X-Zeichen, die die ehrenamtlichen Wegezeichnerinnen und Wegezeichner des WHB alljährlich an den Bäumen und Laternenpfählen zur Orientierung anbringen. Der Tag inmitten der Münsterländer Parklandschaft bot reichlich Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

Eine Pause mit Erfrischungen, die der Heimatverein Lengerich organisiert hatte, wurde an der vom Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg im WHB im Jahr 2016 am Wegesrand errichteten Stele „Jauchtzender Bothe 1643“ eingelegt. Während die Besucherinnen und Besucher sich stärkten, erläuterte die Leiterin des Fachbereichs Wandern, Ulrike Steinkrüger, die Bedeutung des historischen Botenweges. Schließlich war dieser bis auf das Mittelalter zurückgehende Weg für die Kommunikation zwischen den Verhandlungspartnern während der sechs Jahre andauernden Friedensverhandlungen unerlässlich.

  • Die erste Station der Wanderer befand sich um die Ecke. Am Rathaus gab es einen Stempel in den Wanderpass (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Fachbereichsleiterin Ulrike Steinkrüger hatte viele Informationen zur Wegstrecke parat (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Sogar einen Blick in den Garten um das Herrenhaus Vortlage durften die Gäste an diesem Tag werfen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Prof. Dr. Line Kossolapow (2. v. l.) ließ es sich nicht nehmen, der Ministerin auch einen Einblick in das Haus zu verschaffen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Hans-Günther Fascies vom Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg (3. v. l.) macht auf die vielen Baumpflanzungen am X 1648 aufmerksam (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • An der Stele "Jauchtzender Bothe 1643" wurde die Gruppe von einem Lengericher Kiepenkerl begrüßt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Der Kiepenkerl hatte für alle, die wollten, einen traditionellen Schnaps aus dem Zinnlöffel dabei (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Ulrike Steinkrüger vom Fachbereich Wandern des WHB berichtete von den Boten der Reichspost während der Friedensverhandlungen und den historischen Wurzeln des X 1648 (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Der Heimatverein Lengerich hatte für erfrischende Getränke und Äpfel als Stärkung gesorgt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Die Geschäftsführerin des WHB, Dr. Silke Eilers trägt sich in das mitgebrachte Gästebuch des Heimathauses Lengerich ein  (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

  • Weiter ging es Richtung Ladbergen (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr)

  • Ein letzter kurzer Stopp am Hof Tewinkel mit der liebevoll eingerichteten Raststation für Wanderer wurde für ein Gruppenfoto genutzt (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

Nachdem die Postillione erneut zum Aufbruch gerufen hatten, war es nicht mehr weit bis zum Heimatmuseum Ladbergen, wo der Heimatverein die von der Hitze etwas erschöpften Wanderer mit Kaltgetränken und der begeistert aufgenommenen Ladberger Spezialität Brathering mit Specksoße und Kartoffeln aus dem Kuchel empfing. Zuvor begrüßten der Vorsitzende des Heimatvereins Ladbergen Heinz Lagemann und Bürgermeister Udo Decker-König die Eintreffenden.

Die Vorträge von plattdeutschen Gedichten und Geschichten am Start- und am Zielpunkt der Wanderung durch Kinder zeigten der Ministerin, dass die plattdeutsche Sprache auch in der jungen Generation nicht ganz in Vergessenheit gerät – ein großer Verdienst der Heimatvereine!

Am Heimatmuseum Ladbergen konnte zudem die frisch gedruckte und vom Ministerium geförderte Neuauflage der Broschüre „Wandern Münsterland“ zum X 1648 vorgestellt und an alle Teilnehmenden verteilt werden. Mitautor Hans-Günther Fascies, der seit den frühen 1990er-Jahren rund um den Westfälischen Friede-Weg aktiv ist, ließ es sich zudem nicht nehmen, seine neueste Idee, die sich ebenfalls noch rechtzeitig und Dank der Förderung des Ministeriums verwirklichen ließ, zu präsentieren. Er überreichte Ministerin Ina Scharrenbach die erste Medaille der frisch geprägten Silberlinge zum Westfälischen Friede-Weg. Eine weiteres Stück erhielt Frau Erika Altevogt stellvertretend für ihren 2017 verstorbenen Mann, der lange aktives Mitglied des Arbeitskreises war.

Zwar musste die Ministerin nach einer Runde durch das Museum und dem Imbiss weiter zu einem Anschlusstermin nach Warendorf, die übrigen Gäste ließen den schönen Tag aber noch gemütlich im Garten ausklingen, bis der Bus sie wieder zurück nach Lengerich brachte.

Der WHB präsentiert gemeinsam mit NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach und Autor Hans-Günther Fascies die neue Broschüre und den Wanderpass zum X 1648 (v.l.: Ulrike Steinkrüger, Hans-Günther Fascies, Ina Scharrenbach, Matthias Löb, Silke Eilers) (Foto: WHB/Thomas Auf der Landwehr).

NEU: Broschüre und Wanderpass zum X 1648

Es ist so weit: Im Rahmen unserer Kampagne zum Westfälischen Friede-Weg X 1648 ist die lange vergriffene Broschüre "Wandern Münsterland" X1648 von Gunnar Teske und Hans-Günther Fascies in einer überarbeiteten und völlig neu gestalteten Neuauflage wieder beim WHB erhältlich.

Zusätzlich bieten wir nun allen interessierten Wanderern auf dem X 1648 einen Wanderpass. Zahlreiche Stationen entlang des Weges bieten einen Stempel an, eine Liste wird bald veröffentlicht. Mit mindestens acht gesammelten Abdrücken gibt es vom WHB eine Urkunde und eine kleine Belohnung. Machen Sie mit! Gerne senden wir Ihnen den Pass zu und werden ihn in Kürze auch zum Selbstausdrucken auf unserer Internetseite veröffentlichen.

Viel Spaß beim Wandern auf dem X 1648!

⇑ Zum Seitenanfang

Wanderung am Heiligen Meer

Anlässlich des „Internationalen Tages der biologischen Vielfalt" hat der Fachbereich Wandern am Samstag, den 26. Mai, zu einer ca. 10 km langen Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ in Recke eingeladen.

Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten etwa 30 Wanderbegeisterte unter fachkundiger Begleitung von Rainer Seidl das Gebiet und erfuhren während mehrerer Stopps im Gebiet und auch in den Räumlichkeiten der Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde viel über ökologische Zusammenhänge und die besondere Entstehung der Erdfallseen im Gebiet. Das Naturschutzgebiet Heiliges Meer begeisterte die Teilnehmenden der Wanderung durch seine einzigartige Landschaft und mit seiner hohen Lebensraum- und Artenvielfalt. Entlang von Erdfallseen, Heideflächen, Mager- sowie Feuchtwiesen konnten die Wanderer biologische Vielfalt entlang des Wanderweges erleben und auch besondere Arten, wie etwa den Sonnentau, entdecken. Der kleine, in seinem natürlichen Bestand gefährdete Sonnentau gehört zu den fleischfressenden Pflanzen. Er ist besonders an nährstoffarme Standorte angepasst, indem er seinen Stickstoffbedarf über Insekten deckt, die an seinen Blättern kleben bleiben.

Wer die Tour am Heiligen Meer eigenständig wandern möchte, kann die Rundwanderung in der kostenfreien Wander-App des WHB „Wanderwege im Münsterland“ abrufen.

Wandern an den Düwelsteenen

Zum europäischen Tag der Megalithik am 29. April 2018 hat der Fachbereich Wandern getreu dem diesjährigen Motto "Hiking - Wandern" eine Rundwanderung an den Düwelsteenen in Heiden (Kr. Borken) angeboten. Der WHB war damit Kooperationspartner der Altertumskommission für Westfalen, deren Wissenschaftler das jungsteinzeitliche Großstein- bzw. Megalithgrab (mega = groß, lithos = Stein) seit einiger Zeit erforschen und mittels neuester Techniken visualiseren.

Die insgesamt 13 Kilometer lange Wanderung startete um 9 Uhr auf dem Rathausplatz in Heiden und schlug einen nördlichen Bogen durch die Bauerschaft Nordick. Nach etwa zwei Dritteln der Strecke war die Grabanlage erreicht, wo die Teilnehmenden ein buntes Programm aus Information und Mitmachprogramm erwartete. Nach etwa einstüdigem Aufenthalt machte sich die 15-köpfige Gruppe auf den weiteren Weg über die waldreichen Sandpfade des Naturparks Hohe Mark - Westmünsterland zurück in den Ort.

Wer von den insgesamt 250 Besuchenden dieses Tages nicht von Heiden aus mitgewandert ist, hatte die Möglichkeit, vor Ort einen 5,5 Kilometer langen Rundwanderweg, den der Fachbereich Wandern eigens für diesen Tag markiert hatte, auf eigene Faust zu erkunden.

Für alle, die diese Wanderungen rund um die sagenumwobenen Teufelssteine auch ausprobieren möchten, stehen beide Routen in der kostenlosen Wander-App "Wanderwege im Münsterland" bereit.

Die Wegezeichner/innen in Lüdinghausen

Wegezeichnertreffen 2017 in Lüdinghausen

Am Sonntag, den 26. November trafen sich wie jedes Jahr am Totensonntag die ehrenamtlichen Wegezeichnerinnen und Wegezeichner, um die Arbeit für die Wandersaison 2018 zu besprechen.

Die Begrüßung der 36 Ehrenamtlichen durch den Kulturdezernenten des Kreises Coesfeld, Detlef Schütt, die Geschäftsführerin der Kurt und Lilly Ernsting-Stiftung, Dr. Ulrike Hoppe-Oehl, und die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, Dr. Silke Eilers, fand auf Einladung des Kreises auf Burg Vischering statt.
Nach der Begrüßung begab sich die Gruppe auf eine kurze Winterwanderung entlang der Steverarme im Norden der Stadt. Auch die durch Lüdinghausen führenden WHB-Hauptwanderwege X 2 und X 13 waren Teil der Wandertour.

Nach dem Mittagessen auf Burg Lüdinghausen wurde gearbeitet. 1500 Kilometer Wegestrecke wurden untereinander aufgeteilt, damit auch in der kommenden Wandersaison Wanderer im Münsterland immer sicher ihren Weg finden. Ab dem Frühsommer werden Wanderer und Spaziergänger auf den Wanderwegen dann wieder den mit Farbe, Pinsel und Astschere ausgerüsteten Wegezeichnern und Wegezeichnerinnen des WHB begegnen.

 

⇑ Zum Seitenanfang


Der Festakt zur Einweihung des Friedensdenkmals am X 1648 (Foto: WHB/Steinkrüger)

Einweihung Friede-Skulptur am Westfälischer-Friede-Weg X 1648

Am Samstag, den 25. November fanden sich zahlreiche Gäste an unserem Hauptwanderweg X 1648, dem Westfälischen-Friede-Weg ein, um die Einweihung des neuen Friedensdenkmals zu feiern.

Die vom Arbeitskreis Westfälischer-Friede-Weg zu seinem 25-jährigen Jubiläum errichtete Skulptur aus Baumberger Sandstein zeigt die beiden Friedensbereiter Fabio Chigi (päpstlicher Gesandter für die katholische "Seite") und Johan Axelsson Oxenstierna (schwedischer Gesandter für die evangelische "Seite"), die in ihrer Mitte ein Dokument mit den Großbuchstaben "FRIEDEN" halten.

Peter Gausmann als Bürgermeister der Stadt Hagen a.T.W. hieß die Gäste, die z.T. bereits zu Fuß oder mit dem Fahrrad aus Hagen und Lengerich gekommen waren, am Wegesrand nahe der Natruper Mühle willkommen.

Als Hauptorganisator der Veranstaltung und Sprecher des Arbeitskreises richtete Hans-Günther Fascies einige wärmende Worte an das Publikum und berichtete kurz aus 25 Jahren ehrenamtlicher Arbeit am Westfälischen-Friede-Weg.

Grußworte sprachen Karin Reismann (Bürgermeisterin der Stadt Münster) und Brigitte Neumann (Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück) sowie Matthias Löb (Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes) und Josef Bernsmann (Heimatgebietsleiter Münsterland). Die kirchliche Weihe der Skulptur nahm der ev. Pfarrer Prof. Dr. Norbert Ammermann aus Osnabrück vor.

Das angekündigte Westfälische Frühstück, bestehend aus Pumpernickel, Schinken und Korn, gab es zusammen mit etwas Informationsmaterial im eigens zu diesem Zweck hergestellten Leinenbeutel, um die gelungene Veranstaltung abzurunden.

⇑ Zum Seitenanfang


NEU erschienen: Wanderkarten für den Kreis Coesfeld

Seit Juni ist Band 2 unserer Reihe "Wandern im Münsterland" im Buchhandel erhältlich.

Im praktischen Ringbuchformat präsentieren der Westfälische Heimatbund (WHB) und die Geographische Kommission für Westfalen einen Überblick über das gesamte Wanderwegenetz im Kreis Coesfeld inklusive angrenzender Wege nach Münster und Haltern am See. Zusätzlich sind Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten wie die vielen Münsterländer Schlösser und Herrenhäuser sowie Kirchen, Museen und vieles mehr eingezeichnet.

Alle Karten sind im Maßstab 1 : 25.000 abgedruckt. Eine Übersichtskarte mit Blattschnitten weist schnell den Weg zu den richtigen Seiten. In diesem zweiten Band der im Aschendorff Verlag erscheinenden Reihe „Wandern im Münsterland“ (Band 1: Kreis Warendorf) bieten nun ganz neu auch Übersichtskarten im Maßstab 1 : 100.000 eine Einstiegshilfe in das Kartenwerk.

Viel Spaß beim Wandern im Kreis Coesfeld!

Westfälischer Heimatbund / Geographische Kommission für Westfalen (Hrsg.), Wandern im Münsterland, Band 2. Wanderkarten für den Kreis Coesfeld mit angrenzenden Wegen nach Münster und Haltern am See. Münster 2017. Aschendorff Verlag / ISBN: 978-3-402-13053-7 / 16,80 Euro

⇑ Zum Seitenanfang


Gelungene Wanderung durch die Davert

Auf Einladung des Fachbereichs Wandern (WHB) trafen sich am Sonntag, den 14.Mai über 50 Wanderbegeisterte für eine gemeinsame Tour durch die Davert. Die meisten Teilnehmer kamen aus der Umgebung von Münster und Davensberg, die weiteste Anreise nahm ein Düsseldorfer Wanderer auf sich.

Anlass für die Wanderung war der bundesweit vom Deutschen Wanderverband (DWV) ausgerufene Tag des Wanderns, der jedes Jahr an diesem Datum stattfindet, denn am 14. Mai 1883 wurde der DWV gegründet.

Los ging es in Davensberg, wo der Heimatverein die Gruppe herzlich begrüßte. Auf 14 Kilometern wanderten die Teilnehmer dann bei bestem Wetter in einer großen Runde durch eines der schönsten Waldgebiete des Münsterlandes, das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-) Davert, das mit seinen reichen Beständen an Eichen, Buchen und Moorwäldern Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 ist. Ein Abschnitt der Rundtour führte über den vom Fachbereich Wandern betreuten Hauptwanderweg X 14, der auf 76 km Länge von Münster über Davensberg zur Rauschenburg an der Lippe führt. Noch vor den vom Wetterbericht angekündigten starken Regenfällen kehrte die Gruppe wohlbehalten zum Ausgangspunkt zurück.

Der gelungene Ablauf und die zufriedenen Teilnehmer bekräftigen den WHB darin, eine solche Veranstaltung von nun an regelmäßig in verschiedenen Regionen des Münsterlandes anzubieten.

Wer die Wanderung verpasst hat und sie eigenständig nachholen möchte, kann sich die Tour in der Wander-App des WHB „Wanderwege im Münsterland“ abrufen. Sie ist kostenfrei in den Stores von Apple und Google erhältlich.

Siehe auch hier.

⇑ Zum Seitenanfang