Regionales Lernen in der Migrationsgesellschaft –

Heimat als Lernangebot für die Schule

Heimat war und ist etwas Dynamisches, Vielfältiges. Sie entsteht immer wieder neu aus den Bindungen der Menschen an „ihre“ Regionen, den damit verknüpften Beziehungen und Geschichten. Um die Verflechtungen und Unterschiede zwischen ihren Heimatorten und anderen Regionen erschließen zu können, brauchen Schülerinnen und Schüler Lernangebote im Nahraum ihrer Schule. Die Beschäftigung mit Heimat ermöglicht Zugänge zur Welt: indem ich mich mit Natur und Kultur vertraut mache, lerne ich nicht nur etwas über die Geschichte meines Ortes, sondern ich lerne auch soziale Strukturen und die Vielfalt der Gesellschaft kennen.

Viele Heimatakteure verfügen über solche Lernangebote und arbeiten bereits erfolgreich mit Schulen zusammen. Andere möchten gerne ebenfalls in dieser Form aktiv werden, benötigen dafür jedoch noch eine entsprechende Hilfestellung. Wie sollten Angebote beschaffen sein, damit sie von Schulen nachgefragt werden? Wie werden sie für heutige Schülerinnen und Schüler mit und ohne Zuwanderungsgeschichte anschlussfähig? Wie können sie auch die Migrationsgeschichte unserer Regionen einbeziehen?

Bildungspartner NRW und Westfälischer Heimatbund e. V. (WHB) suchen in einer Kooperationsveranstaltung nach Antworten auf diese und vergleichbare Fragen. Die Tagung, die sich insbesondere an Heimatakteure und Lehrkräfte aus Schulen und außerschulischen Lernorten richtet, ist ein Baustein des diesjährigen Themenjahres des WHB „Heimat für Kinder und Jugendliche“.

Das Veranstaltungsformat ist sehr auf einen gemeinsamen Austausch der Teilnehmenden ausgerichtet.

Programm