Resolution des BHU und seiner Landesverbände:

"Zivilgesellschaftliches Engagement für Baukultur und gebaute Heimat"

Der Verlust an Baukultur in städtischen wie in ländlichen Räumen wird bundesweit zunehmend wahrnehmbar. Trotz vorhandener gesetzlicher Grundlagen zur Stadtbildpflege und zum Denkmalschutz gehen tagtäglich Ortsbilder unwiederbringlich verloren.

Für den Bund Heimat und Umwelt in Deutschland und seine Landesverbände, zu denen auch der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) gehört, ist das Thema Baukultur und gebaute Umwelt von großer Relevanz. Der Fokus richtet sich dabei auf die Vielfalt der gewachsenen regionalen Baukultur, der Bau- und Kulturdenkmale, erhaltenswerte und ortsbildprägende Gebäude, Quartiere oder Siedlungen, aber auch auf die Qualität von neuer Architektur als Bestandteil unserer Kulturlandschaften. Es geht um gesellschaftliche Werte für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) und seine Landesverbände haben eine Resolution zum Thema Zivilgesellschaftliches Engagement für Baukultur und gebaute Heimat beschlossen, die am 7. November auf dem Deutschen Forum für Baukultur und Denkmalpflege vorgestellt worden ist. Gerne möchten wir Ihnen diese ebenfalls bekannt machen.


WHB-Stellungnahme zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW

Das Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen soll neu gefasst werden. Auch dem Westfälischen Heimatbund e. V. wurde im Rahmen einer Verbändeanhörung Gelegenheit gegeben, Stellung zum Gesetzesentwurf des zuständigen Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung als Oberste Denkmalbehörde zu nehmen.
Unser Fazit: Mit der Neufassung des Denkmalschutzgesetzes NRW in der vorgelegten Fassung werden bisherige Standards zum Denkmalschutz aufgeweicht. Wir befürchten eine deutliche Verschlechterung für die Zukunft unseres baukulturellen Erbes. Vor diesem Hintergrund setzen wir uns mit Nachdruck für eine weitergehende Diskussion der strittigen Punkte und eine Überprüfung der vorgeschlagenen Änderungen ein.

Wir fordern:
1.    Denkmalschutz muss Vorrang haben vor sachfremden Erwägungen,
2.    Denkmalerhalt erfordert Fachkompetenz und weisungsungebundene Fürsprache,
3.    eine Stärkung von Partizipation und bürgerschaftlichem Engagement.

Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen.


Eine nachhaltige Heimatpolitik für Nordrhein-Westfalen –

WHB beschließt Positionspapier

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. November 2019 hat der WHB das Positionspapier „Dimensionen einer Heimatpolitik für Nordrhein-Westfalen – Heimatarbeit braucht verlässliche Strukturen“ verabschiedet. Darin werden konkrete Elemente einer zielgerichteten und nachhaltigen Heimatpolitik für NRW vorgestellt. Mit dem Papier möchte der Verband eine konstruktive, in die Zukunft gerichtete Diskussion über das Zusammenwirken der Ebene des Landes und etablierter Strukturen in der Heimarbeit anregen.

Hier können Sie das Positionspapier herunterladen.


WHB unterzeichnet Resolution

„Haltung zeigen für die Heimat“

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland und seine Landesverbände haben in Sorge um ein demokratisches und solidarisches Heimatverständnis aktuell ein Positionspapier verabschiedet. Wir alle setzen uns mit unseren Mitgliedern vor Ort aktiv dafür ein, Zusammenhalt zu stärken und unsere offene und pluralistische Gesellschaft zu bewahren sowie unsere freiheitlich demokratische Grundordnung als für alle rechtlich verbindlichen Rahmen unseres Zusammenlebens zu schützen. Wir stehen für einen modernen, zukunftsgewandten Heimatbegriff.


Stellungnahme zur Evaluation des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen

Die drei überregionalen Heimatverbände in NRW - Westfälischer Heimatbund, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und Lippischer Heimatbund - haben gemeinsam eine Stellungnahme zur Evaluation des Denkmalschutzgesetzes in NRW formuliert.

Hier können Sie das Papier herunterladen.