Westfalentag 2019 in Hattingen

Der kommende Westfalentag wird am 21. September 2019 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen stattfinden.

Nähere Informationen zum Programm folgen.

Heimatförderprogramm des Landes NRW

Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis möchte die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten, Gemeinden und in den Regionen fördern. Ziel des Programms ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen.

Die Richtlinien zum Programm sowie die für eine Antragstellung benötigten Formulare sind auf der Internetseite des Ministeriums abrufbar: www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm

Anträge für die Elemente Heimat-Scheck und Heimat-Preis können online gestellt werden. Das Online-Verfahren vereinfacht die Antragstellung und beschleunigt die Bearbeitung durch die Bezirksregierungen.

Ein umfängliches Dokument des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gibt nähere Informationen zu den Förderelementen (Broschüre zum Herunterladen). Weitere Hinweise finden Sie auch in der Ausgabe 5/2018 der Heimat Westfalen.

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Westfalentag 2018 in Brilon

Der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes e.V., LWL-Direktor Matthias Löb, hat am Samstag, 1. September, den 63. Westfalentag in Brilon eröffnet. Mit rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Heimat- und Kulturlandschaft Westfalens gehört der Westfalentag seit jeher zu den größten Diskussionsforen der Region. Veranstaltet wird dieser vom Westfälischen Heimatbund e.V. (WHB) – Dachorganisation von rund 550 Heimatvereinen und 700 ehrenamtlichen Heimatpflegern in Westfalen. In diesem Jahr stand der Westfalentag ganz unter dem Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres.

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Heimat-Puls –

Film zeigt Heimatmacher aus dem Sauerland

Als Gastgeschenk an die lebendige Heimatregion Sauerland präsentierte der Westfälische Heimatbund e.V. beim Westfalentag am 1. September in Brilon einen eigens produzierten Film. Unter dem Titel „Heimat-Puls: Heimat gestalten im Sauerland“ stellt dieser Kurzporträts von fünf exemplarisch ausgewählten Vereinen in der Region vor.

Zu den Akteuren gehört der Verein Traditionsbus Mark-Sauerland e.V. mit Sitz in Lüdenscheid, dem es mit seinem Engagement für die lokale und regionale Verkehrsgeschichte gelingt, auch junge Mitglieder zu gewinnen. Der Heimat- und Förderverein Ostwig e.V. betreibt erfolgreich eine Ehrenamtskneipe und realisiert derzeit ein neues Umbauprojekt eines historischen Gebäudes, das ebenfalls dem Ort zugutekommen soll. Der Heimat- und Verkehrsverein Düdinghausen e.V. vermittelt ein Kapitel der Wirtschaftsgeschichte des Bergdorfes, indem er das Drechslerhandwerk in der „Dreggestobe“ auch jungen Besuchern näherbringt. Der Heimatbund der Stadt Olsberg e.V. stellt den Philippstollen als innovativen außerschulischen Lernort im Sauerland vor. Der AK Bergbau und Heimatfreunde habe mit viel ehrenamtlichen Einsatz den Stollen begehbar gemacht und das neue Steigerhaus als Treffpunkt für Besucher errichtet. Der Heimatverein Kierspe e.V. ist mit dem Technischen Denkmal Schleiper Hammer vertreten, der erlebnisorientiertes Lernen zur Metallverarbeitung wie vor 100 Jahren und zur Herstellung von Artikeln aus Bakelit bietet.

Heimatvereine bieten ein breites Spektrum an Themen und Tätigkeitsfeldern in der regionalen Heimat- und Kulturpflege. Sie sind mit ihrem ehrenamtlichen Tun wichtige Stützen der Zivilgesellschaft. Sie ermöglichen Teilhabe, vermitteln Wissen und Werte, leisten Bildungsarbeit. Insgesamt stärken sie die Lebensqualität vor Ort und betreiben auf diese Weise Daseinsvorsorge im besten Sinne. Dies zeigt auch der Film auf anschauliche Weise. Heimat-Puls macht einfach Lust auf Heimatpflege – Schauen Sie selbst!

Neues Logo des WHB – serviceorientiert, modern und dynamisch

Der Westfälische Heimatbund e. V. präsentiert sich im Zuge seiner Profilschärfung nun auch mit einem neuen Logo. Der WHB – Dienstleister für die Akteure der Heimatbewegung Westfalens – setzt in seinem Außenauftritt auf eine klare und moderne Bild- und Formensprache. Der Entwurf von Adam-Design aus Bielefeld, für den sich der Vorstand des WHB entschieden hat, wurde auf dem 63. Westfalentag am 1. September 2018 in Brilon der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das bisherige Logo erschien zu kleinteilig und nicht mehr zeitgemäß. Die neue visuelle Identität greift durchaus auf bewährte Traditionen zurück, kommt aber fokussiert und „aufgeräumt“ daher. Sie setzt mit der Verwendung der Kurzform des Verbandsnamens Akzente. Prägnant wird die Wortmarke WHB in Versalien abgebildet. Für die Bildmarke wurde das Westfalenpferd aus dem vereinfachten Wappen Nordrhein-Westfalens als bekanntes Symbol mit hohem Wiedererkennungswert entlehnt. Der Claim richtet in einer zurückgenommenen typografischen Darstellung das Augenmerk auf das Wesentliche, d.h. das Thema des Dachverbandes und seiner Mitglieder sowie die Region: Heimat. Westfalen. Es bildet sich ein Dreiklang in westfälischem Rot: W –Westfalenpferd – Westfalen.

Die Modernisierung des Logos ist mehr als nur ein neuer Look; sie ist Teil der Zukunftsstrategie des Westfälischen Heimatbundes, welche das Augenmerk noch stärker auf den Ausbau der Standbeine des Dachverbandes als Serviceeinrichtung und Sprachrohr der ehrenamtlichen Akteure in der Heimat- und Kulturpflege in Westfalen richtet.

 

WHB-Seminar am 10. November 2018

EU-DS-GVO und Urheberrecht

10:00 - 15:00 Uhr, LWL-Landeshaus in Münster

Referenten:

- Frank Sommerfeld (Datenschutzbeauftragter, Datenschutzauditor, IT Manager, Actus-IT Bad Salzuflen)

- Dr. Marisa Michels (Rechtsanwältin – Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz, ALPMANN FRÖHLICH Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Münster)

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Mit Herzblut und viel Eigeninitiative

Tagung zum Thema „Häuser retten“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Ein historisches Gebäude im Alleingang, als Verein oder Stiftung zu retten, ist in jedem Fall eine Herausforderung. Welche Chancen und Risiken auf Initiativen zukommen, die sich vom Abriss bedrohter Gebäude annehmen, erfuhren die rund 100 Teilnehmer der Tagung „Häuser retten – Junge Initiativen setzen sich ein“ am 1. Juli 2018 im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Die Tagung war eine Kooperationsveranstaltung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) und des Lippischen Heimatbundes e. V. (LHB).

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„So geht Heimat!“

Interview im Landesmagazin Westblick von WDR 5

WDR 5 hat sich in seiner Sendereihe Westblick eine Woche lang dem Thema „Heimat – schwer im Trend“ gewidmet. Westblick fragte nach Gründen der neuen Popularität von „Heimat“ und auch danach, was Heimatpflege praktisch ausmacht. Dabei wurden u.a. die Schmiedegruppe des Heimatvereins Vredener Lande e. V. und das Bufdi-Projekt des Heimat- und Verschönerungsvereins Siegen-Achenbach e V. vorgestellt. Den Abschluss der Reihe bildete am 18.05.2018 ein Interview mit WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers, das unter dem Motto „So geht Heimat!“ die Tätigkeit des Dachverbandes und seiner Mitglieder zum Inhalt hatte.

Zu den Beiträgen der Serie:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/westblick/serie-heimat-104.html

WHB wandert mit Heimatministerin Ina Scharrenbach und zahlreichen Ehrenamtlichen

Am Mittwoch, den 27. Juni besuchte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MKHBG), Ina Scharrenbach, zum Auftakt ihrer Heimat-Tour 2018 die Heimatvereine Lengerich und Ladbergen. Der Westfälische Heimatbund e.V. (WHB) hatte die Initiative für diese gemeinsame Wanderung gegeben und gemeinsam mit den beiden Heimatvereinen Lengerich und Ladbergen eine 13 Kilometer lange Wanderung von Heimathaus zu Heimathaus organisiert, um der Ministerin Land und Leute möglichst intensiv nahezubringen.

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Foto/ Altertumskommission für Westfalen/Ulrike Steinkrüger

WHB startet Kampagne zum Westfälischer-Friede-Weg

Im Europäischen Kulturerbejahr widmet sich der WHB in besonderer Weise einem der von ihm betreuten Wanderwege im Münsterland, dem X 1648. Dieser ist auch als Westfälischer-Friede-Weg bekannt. Auf ihm pendelten die Boten der am Friedensschluss beteiligten Gesandten mit Nachrichten zwischen den beiden Hauptverhandlungsorten Münster und Osnabrück. Die Friedenssäle in den Rathäusern der Städte, auf Pferdewechselstationen oder Gasthäuser zurückgehende Hofstellen, Landwehrreste und Hohlwegrelikte säumen den Wanderweg und berichten auf lebendige Weise von seiner Geschichte. "Die Verbindung zu einem historischen Ereignis von europaweiter Bedeutung und zu einer historisch nachgewiesenen Wegstrecke macht den Weg besonders. Mit dem Projekt wird die aktive Erkundung der Heimat und eine niedrigschwellige historisch-politische Bildungsarbeit befördert", so der Vorsitzende des WHB Matthias Löb.

Der WHB beherbergt unter seinem Dach den Fachbereich Wandern, der im Münsterland zeichnungsberechtigt ist für ca. 3.000 km Wanderwege. Diese werden von ehrenamtlichen Wegezeichnern fachkundig betreut. Der WHB bietet mit einer Wander-App und Wanderbroschüren moderne Zugänge zur Erwanderung der Region an. Finanziert wird die Arbeit des Fachbereichs maßgeblich von der Kurt und Lilly Ernsting Stiftung. Teil der Aktivitäten des WHB rund um das Europäische Kulturerbejahr und den X 1648 sind eine neu aufgelegte Broschüre der Autoren Hans-Günther Fascies und Dr. Gunnar Teske sowie ein Wanderpass. Wanderführer und Wanderpass werden am 27. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlass ist die in Kooperation mit dem Westfälischen Heimatbund und mit Unterstützung der Heimatvereine Lengerich und Ladbergen durchgeführte erste Wanderung auf der Heimattour von NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach. "Wir freuen uns über das vielfältige ehrenamtliche Engagement rund um den Westfälischer-Friede-Weg" betont Ulrike Steinkrüger, Leiterin des Fachbereichs Wandern im WHB. "Besonders hervorzuheben ist hier neben Heimatvereinen und Wegezeichnern insbesondere die Arbeit des Arbeitskreises X 1648 im WHB." Seit Jahren setzt sich der Arbeitskreis mit seinem Sprecher Hans-Günther Fascies für den Weg ein.

 

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

Handreichung für unsere Mitglieder

Ab dem 25. Mai 2018 wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) geltendes Recht. Viele Heimatvereine sind verunsichert, welche Anforderungen an sie gestellt werden und was konkret zu tun ist. Informationen zur DS-GVO sind oftmals sehr theoretisch. Der WHB hat für seine Mitglieder eine kleine praxisorientierte Handreichung zusammengestellt. Die Übersicht ist als erste Hilfestellung gedacht und kann nicht alle Aspekte erschöpfend behandeln. Überdies bestehen bei einigen Punkten, insbesondere hinsichtlich der Thematik Fotonutzung, auch für uns noch Klärungsbedarfe. Gerne bieten wir Ihnen zur Umsetzung der DS-GVO ergänzend unsere Beratung an.

WHB bietet seinen Mitgliedern GEMA-Gesamtvertrag

Nutzen Sie die Vorteile des Rahmenvertrags!

Der WHB vertritt als Dachverband eine große Anzahl einzelner Mitglieder, so dass es möglich ist, gegenüber der GEMA ein Großmandat an Mitgliedern mittels eines Rahmenvertrags zu vertreten und vergünstigte Konditionen zu verhandeln. Aufgrund der zahlreichen und regelmäßigen Veranstaltungen seiner Mitglieder hat der WHB daher einen sogenannten Gesamtvertrag abgeschlossen. Als Dachorganisation zahlt der WHB an die GEMA einen Jahrespauschalbetrag, durch den die Aufführungstantiemen für Musikdarbietungen z. B. bei Jahresversammlungen und Dorfabenden der Heimatvereine mit „lediglich musikalischer Umrahmung“ abgegolten sind. Alle anderen Musikdarbietungen auf Veranstaltungen werden von der GEMA bei rechtzeitiger Anmeldung nach den ermäßigten Vorzugssätzen für die WHB-Mitglieder berechnet. Nutzen Sie die Vorteile des Rahmenvertrags, wenn Sie regelmäßig öffentliche Veranstaltungen mit musikalischer Begleitung durchführen!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Vogelfänger, Venntüten und Plaggenstecher

LWL-Wanderausstellung über Natur und Landschaft vor 100 Jahren

Vor mehr als 100 Jahren begann der westfälische Zoologe Dr. Hermann Reichling (1890-1948) die Landschaften Nordwestdeutschlands zu fotografieren und später auch zu filmen. Nachdem seine Bilder und Filme mit Unterstützung der NRW-Stiftung in den vergangenen Jahren digitalisiert wurden, stehen sie nun im Mittelpunkt einer Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit zwischen dem LWL-Museum für Naturkunde, dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, dem LWL-Museumsamt für Westfalen sowie des Westfälischen Heimatbundes entstand. Auf großformatigen Schwarzweiß-Fotos stellt die Ausstellung Menschen, Natur und Landschaft vor etwa 100 Jahren vor.

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„App nach draußen“

Wander-App für das Münsterland ist online

Wandern liegt im Trend – es begeistert Junge und Junggebliebene gleichermaßen. Nun präsentiert der Westfälische Heimatbund (WHB) eine neue Smartphone-App „Wanderwege im Münsterland“, die in den Stores von Apple und Google kostenlos erhältlich ist.

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