Heimatarbeit in Corona-Zeiten

Der WHB bietet seinen Mitgliedsvereinen auf Anfrage Beratung zu Fragen rund um die Vereinstätigkeit in Corona-Zeiten. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter: whb@whb.nrw

Mitglieder werden überdies im Rahmen von Verteilermails regelmäßig über relvante Aspekte informiert. Lassen Sie sich dazu in unseren E-Mail-Verteiler eintragen!

Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Coronaschutzverordnung in der ab 25. Januar 2021 gültigen Fassung

Die Landesregierung NRW hat die überarbeitete Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Danach gelten ab 25. Januar bis zunächst 14. Februar 2021 verschärfte Regelungen zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens in Nordrhein-Westfalen. Hier eine Zusammenfassung verschiedener Vorgaben:

Pflicht zum Tragen von Masken

In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und in Arztpraxen gilt eine Pflicht zum Tragen mindestens medizinischer Masken. Vorgeschrieben sind daher in diesen Bereichen sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Sie bieten eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken. Die Verpflichtung zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht im ÖPNV, in Handelseinrichtungen und Arztpraxen unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstandes. Auch bei Gottesdiensten in Kirchen, Synagogen und Moscheen und anderen Zusammenkünften zur Religionsausübung sind statt Alltagsmasken nun medizinische Masken zu tragen.

Kulturbereich

Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind unzulässig. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet sind weiterhin zulässig.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Verordnung fallen, sind ebenfalls nicht gestattet.

Abweichend sind unter Beachtung der Regelungen zu Kontaktbeschränkungen, Mindestabstand, Alltagsmaske bzw. medizinische Masken, Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen sowie Rückverfolgbarkeit Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften, Parteien oder Vereine

a) mit bis zu zwanzig Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden können,

b) mit mehr als zwanzig, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen beziehungsweise 500 Personen unter freiem Himmel, nur nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen vor dem 15. Februar 2021, in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss.

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Sonderprogramm „Heimat 2020“ verlängert

Corona-Hilfen für gemeinnützige Vereine

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche des bürgerschaftlichen Engagements in der Heimatarbeit. Der WHB ist als Dachverband der Heimatbewegung in Westfalen gegenüber dem Land NRW nachdrücklich dafür eingetreten, auch Vereine der Heimatbewegung angemessen finanziell in dieser Krisenzeit zu unterstützen.

Es wurde vom nordrhein-westfälischen Landtag am 30. April 2020 beschlossen. Da die Herausforderungen weiterhin bestehen, wurde die Laufzeit des Sonderprogramms bis Mitte 2021 verlängert.

Mit der Verlängerung des Programms wird ein Zuschuss zur Überwindung eines durch die Corona-Pandemie auch für einen im Zeitraum vom 1. November 2020 bis 30. Juni 2021 verursachten Liquiditätsengpasses von Vereinen bzw. vergleichbaren Organisationen gewährt.

Wesentliche Änderungen gegenüber der ersten Laufzeit des Programms:

  • Öffnung der Antragsberechtigung auch für eingetragene Vereine ohne formale Anerkennung der Gemeinnützigkeit, wenn diese in ihrer Satzung die Förderung des Brauchtums einschließlich des Karnevals und/oder der Heimatpflege und Heimatkunde für die Allgemeinheit als Vereinszweck verankert haben
  • Antragsberechtigung auch für selbstständige Teile eines bestehenden Vereins oder einer bestehenden Körperschaft, die als eigenständige Einheit wirtschaftlich und organisatorisch geführt werden
  • Antragsberechtigung für „Dachorganisationen“: selbstständige Vereine, die bisher keinen eigenen Antrag stellen konnten, weil ihre Mitglieder ausschließlich aus Vereinen oder Körperschaften bestehen
  • kein grundsätzlicher Ausschluss mehr, wenn die Antragsberechtigung zu anderen Unterstützungsprogrammen besteht. Ausnahme: Sport

Die Förderrichtlinien, den Online-Antrag und weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Ministeriums.